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Neues Heino-Album

Heino gibt im "Rockerkrieg" nicht auf - diesmal ist Campino dran

20.02.2013 | 15:45 Uhr
Heino gibt im "Rockerkrieg" nicht auf - diesmal ist Campino dran
Neue Episode im "Rockerkrieg" der Musikanten: Nach Kritik von Campino (Tote Hosen) ist Heino jetzt wieder dran mit kritischen Tönen.Foto: Getty

München.  Der Streit zwischen "Toten Hosen"-Sänger Campino und Neu-Rocker Heino geht in die nächste Runde. Heino stichelt: Die Toten Hosen müssten "2000 Jahre alt werden", um seinen Erfolg toppen zu können. Campino hatte zurvor über Heinos neues Album "Mit freundlichen Grüßen" gelästert.

Neu-Rockstar Heino (74) attackiert nach Kritik von Sänger Campino die Toten Hosen. Die werden seiner Ansicht nach niemals so erfolgreich sein wie er selbst. "Ich habe 50 Millionen Platten verkauft. Das werden auch die Toten Hosen nicht mehr schaffen in ihrem Leben. Da müssten sie 2000 Jahre alt werden", sagte der Sänger am Mittwoch in München.

Hosen-Frontmann Campino (50) hatte im SWR über Heinos neue Platte, auf der der Volksmusik-Star ("Schwarzbraun ist die Haselnuss") Lieder von den Ärzten oder den Sportfreunden Stiller covert, gesagt: "Ich find' das schon komisch, wie vor allen Dingen das Feuilleton dermaßen unkritisch diese Platte bejubelt und dabei vergisst, dass dieser Mann 30 Jahre lang das Aushängeschild der deutschen Hässlichkeit war."

"Anspruchsvoller als Rockmusik"

"Die sollen sich mal nicht so anstellen", konterte Heino. "Millionen Fliegen können nicht irren." Im Übrigen sei sein "Enzian" musikalisch sehr viel anspruchsvoller als Rockmusik von den Ärzten und Co. "Der "Enzian" geht über drei Oktaven. Das ist schon eine ganz andere Hausnummer." Außerdem müssten Campino und seine Band erstmal in sein Alter kommen.

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Schlagerstar Heino ist auf den Geschmack gekommen. Nachdem sein Album mit Cover-Versionen von Stücken etwa Der Ärzte oder Rammstein so erfolgreich ist, kann sich der 74-Jährige offenbar auch vorstellen, mit den Berliner Brachial-Rockern zusammenzuarbeiten. Er wartet auf einen Anruf.

Der Sänger tritt in diesem Jahr zum ersten Mal im Münchner Olympiastadion auf. Beim "Sommernachtstraum" am 27. Juli wird er neben Nena und Scooter auf der Bühne stehen und sein Nummer eins-Album präsentieren. Rund 50 000 Zuschauer werden erwartet. "Scooter sagt mir schon was, aber Nena ist natürlich Spitze", sagte Heino, der sich für seinen großen Auftritt noch einiges einfallen lassen muss. Die zwölf Lieder auf seinem neuen Album sind nicht genug, um ein 90-minütiges Bühnenprogramm zu füllen. Eine Feuershow wäre für ihn eine Idee. "Je mehr Feuer, desto weniger muss ich tun." (dpa)



Kommentare
28.02.2013
00:18
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #16

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

26.02.2013
17:40
Heigh?No!
von ganjaman | #15

ja nee, is klar. kiffen macht gleichgültig. ist mir doch egal.

25.02.2013
13:53
Heino gibt im
von gudelia | #14

Im Gegensatz zu vielen anderen "Künstlern" liegt Heino noch nicht unterm Torf. Viele konnten sowieso nur saufen und kiffen.

25.02.2013
12:41
durch heino hat die ganze branche dollarzeichen in den augen...
von oderfla | #13

....der silbereisen wurde neulich bei Lordi im Studio gesehen;
steffi mross tutet nun mit marylin manson und
andrea berg plant eine tour mit alice cooper.......


da kommt noch einiges auf uns zu!!

25.02.2013
12:33
Heino gibt im
von AndyST | #12

Soso.. dann hält Heino also seinen "Enzian" für besonders anspruchsvoll, weil er an drei Stellen mit Kopfstimme über 2 Oktaven den Ton hochzieht... Naja, wenn DAS "ansprucsvoll" ist...

Und so eine dumme Aussage macht ein "Musiker" ? Warum bleibt er nicht bei seiner "anspruchsvollen" Volksmusik? Schafft ers nicht mehr dieses "anspruchsvolle" Genre zu bedienen?

Ich denke mal, Heino hat seine Kohle verbraten und braucht nun Nachschub.
Der Opa macht sich lächerlich.


23.02.2013
14:49
Heino gibt im
von Fynraziel | #11

Jeder Musiker kommt irgendwann mal an einen Punkt, an dem es besser ist, der Musikernachwelt Platz zu machen und in den wohlverdienten Ruhestand zu gehen. Vor allem, wenn man in diesem Alter noch auf die hirnrissige Idee kommt (oder war s der Manager?), Rockmusik als Schlager/Kackbraun-ist die-Haselnuss-Parodie auf den Markt zu bringen. Wenn der gute Herr Kramm wirklich 50 Mio. Scheiben verkauft haben will, sehe ich den Grund und den Anlass nicht, wieso er den Drang verspürt, es den Jungen "noch mal zu zeigen". Er bestätigt damit das Vorurteil, dass es Musiker gibt, die wirklich NIE den Hals vollkriegen, und weil sie selber ausgebrannt und leer sind, gehen sie eben bei den Kollegen Rockmusikern wildern und "covern" deren Songs. Und ein Heer von I******* kauft diesen Mist dann auch noch. Ich hoffe, Heino erstickt an dem Gewinn dieser Scheibe !

21.02.2013
21:01
Heino gibt im
von MKVertreter | #10

Mit seinem Spruch, dass "Millionen Fliegen nicht irren können" hat Heino ein klares Eigentor geschossen ;-) Im übrigen hat Kritik, wie sie Campino mit Recht an den Feuilletonisten geübt hat, nichts mit fehlender Toleranz zu tun, sondern mit freier Meinungsäußerung.

21.02.2013
07:10
Heino gibt im
von foxtrott | #9

Mit einem hat Heino eindeutig Recht, er ist wirklich Schxxxx .

21.02.2013
01:49
Heino gibt im
von fraka | #8

Campino...kommt mir irgendwie bekannt vor.

Hat der nicht mal auf Schalke gespielt ?

20.02.2013
23:51
Heino gibt im
von fogfog | #7

kann nicht mal jemand die haselnuss knacken??

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