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Es ist angerockt im Olga-Park

08.08.2009 | 14:36 Uhr
Es ist angerockt im Olga-Park

Oberhausen. Es ist angerockt auf dem Gelände der ehemaligen Landesgartenschau in Osterfeld. Olgas Rock ist am Freitagmittag im prallen Sonnenschein gestartet. Ein Umstand, der einige Beteiligte zunächst etwas ungläubig schauen ließ. Später war dann wieder (fast) alles beim Alten.

Am 7. und 8. August 2009 fand im Olga-Park Oberhausen das 10. Olgas Rock Festivals statt. (Fotos: Monika Idems)

Normalerweise muss sich das Umsonst-und-draußen-Festival mit dunklen Regenwolken und dazugehöriger Nass-Entladung herumärgern. Die kam bei der zehnten Auflage des Festivals erst am späten Abend. Und dann nur tröpfchenweise.

Beim Start in das rockige Wochenende bilden sich höchstens am aufblasbaren Swimming-Pool hinter der Bühne kleine Pfützen. Matsch-und-Klatsch-Geschichten bleiben aus. Mitveranstalter Kevin Kerndl sieht es positiv: „Ich vermisse den Regen gar nicht! Schließlich hatten wir bei den Aufbauarbeiten genug davon!“

Aufblasbarer Swimming-Pool hinter der Bühne

Am 7. und 8. August 2009 fand im Olga-Park Oberhausen das 10. Olgas Rock Festivals statt. (Fotos: Monika Idems)

Seit Dienstag haben die Macher von RockO. e.V. und dem Kulturbüro der Stadt Oberhausen reichlich Material in den Olga Park geschafft. Um das knappe Budget zu schonen, halfen eigene Bühnenarbeiter mit, die Plattform für die Beschallung zu installieren. Erfolgreich, schon in den Mittagsstunden versammeln sich am Freitag die ersten Musik-Fans im Park. Übersichtlich ist es zwar noch, als „A Lucid Moment“ um 13 Uhr den Startschuss für den Gitarrenreigen geben. Doch die Anzahl der im Gras hockenden Rock-Anhänger steigt stündlich.

Viele sind wegen „The (International) Noise Conspiracy“ gekommen. Doch bis die Schweden auf die Bühne gehen, ist Sitzfleisch erforderlich. Die Indie-Rocker sind als Headliner in den Abendstunden angesagt. Zwischendurch ist immer wieder Zeit für kleine Projekte, die aufhorchen lassen. So spielen zwei Stunden lang internationale Bands der Aktion „Eurorocker“. Der Auftritt wurde in Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro Duisburg organisiert. Mit dabei ist auch die Gruppe „Play“ aus Russland, deren Auftritt das Publikum mit reichlich Applaus honoriert. Die Russen, die eher als Britpopper durchgehen würden, spielen jedenfalls reichlich Zugaben.

Keine Matsch-und-Klatsch-Geschichten

Das überwiegend junge Publikum erfindet übrigens ganz eigene Wege, um sich gegen die Sonne zu schützen. Während ganz fixe Fans hinter dem Technik-Wagen in der Mitte der Wiese den Schatten für sich reservieren, basteln kreative Köpfe aus Flyern und Festivalzeitschriften Papierhüte. Gegen die Sonne will keiner wettern. Julia Schulz (19) ist samt ihrer Clique aus Bottrop gekommen und voll und ganz zufrieden: „Lieber Hitze als Regen! Denn wer möchte schon freiwillig durch den Regen tanzen?“

So ganz trocken kommt dann aber auch dieses Olgas Rock nicht davon. Bei "The Chapman Family", eine Band aus Oberhausens Partnerstadt Middlesbrough, zogen die ersten dunklen Wolken auf, die ersten Tropfen fielen nach dem Auftritt von "Ghost of Tom Joad", kurz bevor der Headliner des ersten Tages, "The (International) Noise Conspiracy" aus Schweden auf die Bühne kamen.

Es fiel dann nicht genug Regen, um die legendären Schlammschlachten von Woodstock nachzuspielen. Die Band gab sich aber alle Mühe, den Geist von damals zu wecken. Um 23 Uhr war Schluss im Olga-Park. Am Samstag geht es ab 13 Uhr weiter. Unter anderem mit Auletta, Katzenjammer und Sondaschule.

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Dirk Hein und Marc Hippler

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Kommentare
08.08.2009
04:32
Es ist angerockt im Olga-Park
von Lufftikus | #2

Widerspruch! Finde ich gar nicht. War sehr zufrieden mit Olgas Rock. Der Bericht spiegelt das Festival schon korrekt wider.

08.08.2009
00:13
Es ist angerockt im Olga-Park
von favouriteworstnightmare | #1

ein bericht, der sich irgendwie nur mit dem wetter zu beschäftigen scheint.
fänd wichtiger zu erwähnen, dass weniger besucher da waren als in den letzten jahren, dass das line up schlecht war und dass sich mehr leute draußen die kante geben wollten als drinnen den bands zuzuhören.

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