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Die Retter des Area4 - hinter den Kulissen des DRK

23.08.2009 | 19:22 Uhr

Lüdinghausen. Egal ob kleine Wehwehchen oder Knochenbrüche – rund 100 Helfer des DRK sind rund um die Uhr im Einsatz, um die Besucher des Area4 zu betreuen. Hinter den Kulissen bedeutet das eine logistische Meisterleistung. DerWesten durfte in Rettungswagen, Sani-Zelte und Töpfe schauen.

Ein junger Mann hat die Sonne eindeutig unterschätzt. Zu wenig Schlaf, zu viel Party und brütende Hitze waren seinem Körper doch zu viel. Nach einem Zusammenbruch wird er im Sanitätszelt betreut. Für die Rettungskräfte am Festivalwochenende ein ganz normaler Anblick.

Schrammen und gebrochene Knochen vom Moshpit, Wespenstiche, Sonnenbrände, Kreislaufzusammenbrüche: Das Team, das aus dem gesamten Kreis Coesfeld und benachbarten DRK-Verbänden zusammengezogen wurde, bringt die lädierten Fans wieder auf Vordermann. 20 Patienten mussten bereits ins Krankenhaus gebracht werden; in der Regel dürfen sich die meisten Festivalbesucher nach wenigen Minuten aber bereits wieder ins Getümmel stürzen.

Um die Rundum-Hilfe zu garantieren, ist jede Aufgabe genau verteilt. Neben einem großen Versorgungsteam, das auch die knurrenden Mägen von Feuerwehr und Polizei versorgt, wurden Meldestellen, eine Einsatzleitzentrale und zwei Sani-Stationen eingerichtet. „Im Notfall muss sofort alles perfekt zusammenspielen“, sagt Dieter Schwörer, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Coesfeld. Gemeinsam mit ihm hat DerWesten einen Blick hinter die Kulissen des DRK geworfen.

Jennifer Schumacher

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