Müde bin ich, geh zur Ruh

Hagen..  Die Dichterin Luise Hensel zählt zu den faszinierenden Frauengestalten der Romantik. Viele Männer waren unsterblich in sie verliebt, darunter Clemens Brentano, doch sie trat schon früh zum Katholizismus über und strebte ein jungfräuliches, der Caritas und der Kindererziehung gewidmetes Leben an. Ihr Gedicht „Müde bin ich, geh zur Ruh“ gehört zu den schönsten Abendgebeten überhaupt. Sie schrieb es 1817 auf Schloss Knippenburg an der Emscher. Luise Hensel zog 1872 nach Paderborn, um in der Nähe ihrer Schülerin, der Ordensgründerin Pauline von Mallinckrodt, zu leben. Ihr Grab befindet sich auf dem dortigen Ostfriedhof.

„Müde bin ich, geh zur Ruh“ ist ab heute eine Woche lang bei unserem crossmedialen Liederprojekt geschaltet. Man kann im Internet das Notenblatt ausdrucken oder herunterladen; dazu gibt es eine gesungene Fassung und eine Mitsingversion zum Hören - natürlich kostenfrei.