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Morde nach Muster

03.08.2007 | 09:10 Uhr

NAVIGATOR Allison Brennan hat mit "Leichte Beute" (Diana Verlag, 480 S., 8,95 E) ein Musterbeispiel für etwas geliefert, das man ehedem "Schundroman" nannte und das in einem anständigen Bücherschrank nichts zu suchen hatte. ...

... Seit Werke dieser Art den Thrillern zugeordnet werden, sind sie salonfähig geworden. Verkauft haben sie sich vermutlich immer schon. Gemeinsam ist ihnen eine klare Trennung ihrer Akteure in "Goodies" und "Badies" (feinere Nuancen fehlen) und eine gewisse Gewaltverherrlichung. Sollte außerdem jemand Nachhilfe in Sachen Sex suchen, bekommt er sie, seitenweise und detailliert. In Brennans Roman ist die Heldin nicht nur ungemein edel, tapfer und schön,sondern auch eine erfolgreiche Krimischriftstellerin. Das Schreiben betreibt sie als eine Art Vergangenheitsbewältigung, denn das Schicksal hat sie arg gebeutelt. Ihre Familie wurde vor ihren Augen ermordet. Und jetzt, mehr als 20 Jahre später, trifft es sie wieder: Ein Irrer mordet nach dem Muster ihrer Romane und will ganz offensichtlich auch ihr ans Leben. Zum Glück tritt rechtzeitig der ebenfalls schöne, tapfere, aber an einem Schuldkomplex leidende Bodyguard auf. Der Ausgang der Geschichte? Absehbar. Also, wer`s mag! ava

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