Millionen für die Porta Nigra in Trier

Trier..  Das Land Rheinland-Pfalz will über die nächsten zehn Jahre 20 bis 30 Millionen Euro für die Erhaltung der weltbekannten Römerbauten in Trier ausgeben. Ob Porta Nigra, Kaiserthermen oder Konstantin-Basilika: Das römische Erbe sei auch Verpflichtung. Die als Unesco-Weltkulturerbe anerkannten Stätten in der wohl ältesten Stadt Deutschlands müssten für kommende Generationen bewahrt werden, hieß es aus dem Landesfinanzministerium.

Der Zahn der Zeit nagt an den bis zu rund 2000 Jahre alten Bauwerken. Neben der Porta Nigra stehen Arbeiten an den Kaiserthermen an, bei denen eine Bestandsaufnahme „ein hohes Schadensbild“ ergeben habe. Das einst römische Stadttor, die Porta Nigra, soll von 2020 an saniert werden. Das Konzept sehe etwa vor, schwarze Krusten auf der Oberfläche des Sandsteins mit Laser- und Partikelstrahlverfahren zu entfernen, um langfristige Beschädigungen zu verhindern.