Das aktuelle Wetter NRW 9°C
Kultur

Mehr Kinos wollen zur "Batman"-Premiere kontrollieren

23.07.2012 | 19:52 Uhr
Mehr Kinos wollen zur "Batman"-Premiere kontrollieren
Nach dem Amoklauf in den USA bei einer Premiere des neuen "Batman"-Films verschärfen deutsche Kinos die Sicherheitsvorkehrungen.Foto: dapd/Warner Bros.

Essen.   Nach der Schießerei bei einer Premieren-Aufführung des neuen "Batman"-Films, bei der zwölf Menschen starben, kündigt Kinobetreiber UCI neben dem Konkurrent Cinemaxx auch für Deutschland verstärkte Kontrollen zum Start des Films am Donnerstag an.

Nach dem Amoklauf bei einer US-Premiere des neuen „Batman“-Films verschärfen weitere deutsche Kinos ihre Sicherheitsvorkehrungen. Nach Cinemaxx kündigte auf NRZ-Anfrage auch UCI verstärkte Sicherheitskontrollen an. „Nach dem bisherigen Kenntnisstand deutet alles auf die Tat eines psychisch gestörten Einzeltäters hin“, so Thomas Schülke, Marketingdirektor der Kette mit Kinos unter anderem in Düsseldorf, Duisburg und Bochum. „Dennoch begegnen wir der Situation mit erhöhter Wachsamkeit.“ Gäste sollten „auf Verkleidungen verzichten, die dazu führen könnten, dass sich andere Besucher unwohl fühlen“.

Cinestar (u.a. Düsseldorf, Oberhausen, Dortmund) sieht „keinerlei Anlass, die Sicherheitsverkehrungen in unseren Häusern zu ändern“, so Geschäftsführer Oliver Fock.

Trotz des Blutbads während einer Vorführung hat der Film „The Dark Knight Rises“ an seinem ersten Wochenende laut Medienberichten 160 Millionen Dollar eingespielt. Es wäre das dritthöchste Einspielergebnis an einem Premierenwochenende nach dem 3-D-Actionfilm „The Avengers“ mit 207,4 Millionen Dollar und dem letztjährigen „Harry Potter“-Film mit 169,2 Millionen Dollar.

Thomas Rünker



Kommentare
24.07.2012
13:52
Mehr Kinos wollen zur
von DrNoetigenfalls | #2

12 Tote, 60 Verletzte und 160 Millionen Dollar...das ist doch mal eine rekordverdächtige Bilanz für das Premierenwochenende!

23.07.2012
21:28
Mehr Kinos wollen zur "Batman"-Premiere kontrollieren
von dutsche | #1

Solche Filme sind total überflüssig.

2 Antworten
...
von Tolli | #1-1

Genauso wie dieser Kommentar.

Mehr Kinos wollen zur
von DrNoetigenfalls | #1-2

Ich teile die Meinung von dutsche!

@Tolli: Warum kommentieren Sie, wenn Sie Ihren eigenen Kommentar überflüssig finden???

Aus dem Ressort
Der Ruhrpottler Klaus-Peter Wolf schreibt Ostfriesenkrimis
Regionalkrimis
Der gebürtige Gelsenkirchner Klaus-Peter Wolf "mordet" im Jahrestakt - und das in Ostfriesland. Vor elf Jahren ist der Krimiautor an die Küste gezogen und legt seither "auf jede Insel eine Leiche". Zurzeit arbeitet der Schriftsteller an seinem elften Fall für Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen.
Stimmt es, dass die Sünde im Norden wohnt?
Ausstellung
Ist die Schwedin leichtlebig? Warum hat Schweden den Ruf, sexuell besonders emanzipiert zu sein? Ausgerechnet das Schnapsmuseum in der Hauptstadt Stockholm sucht jetzt nach Antworten in der bis zum 18. Januar laufenden Ausstellung "Die Schwedische Sünde".
Die Pop-Branche will mehr Geld mit Werbung verdienen
Pop
80 Künstler und Bands an 35 Spielorten: die „c/o pop convention“ ist eine unübersehbare Musikgröße in NRW geworden. Susanne Schramm sprach über Stand und Aussichten der Branche mit Ralph Christoph, der mal bei Fan-Gazetten angefangen hat und als Programmleiter heute den großen Tanker lenkt.
Im Museum: Pissarro, Busch und Arche Noah
Kunst
Unsere Region steht vor einer spannenden Ausstellungssaison: Der Bogen reicht von Schätzen der Klassischen Moderne bis zum Ahnherrn des Comicstrips – so zeigt die Ludwiggalerie in Oberhausen das Beste aus 150 Jahren Comicgeschichte.
Musikmagazin Visions lässt es zum Jubiläum krachen
Festival
Das Dortmunder Musikmagazin Visions holt zu seinem 25. Geburtstag weitere Top-Künstler in die Stadt: Vom 3. bis 5. Oktober (Freitag bis Samstag) spielen Casper, Beatsteaks und Antemasque im FZW. Drei Wochen später kommen Kraftklub und Thees Uhlmann in die Westfalenhalle.
Umfrage
In Hagen und Berlin gab es am Dienstag Ebola-Verdachtsfälle. Beide bestätigten sich nicht. Fürchten Sie sich trotzdem vor der Krankheit?

In Hagen und Berlin gab es am Dienstag Ebola-Verdachtsfälle. Beide bestätigten sich nicht. Fürchten Sie sich trotzdem vor der Krankheit?