Zuckerbergs Lesekreis löst Run auf Politik-Buch aus

In seinem neuen Facebook-Lesezirkel widmet sich Mark Zuckerberg nicht unbedingt der leichten Unterhaltung. Die erste gemeinsame Lektüre, "The End of Power" von Moisés Naím, erfreut sich trotzdem eines regen Zuspruchs.

"Mehr lesen" nahm sich Facebook-Chef Mark Zuckerberg (30) für das neue Jahr vor und gründete dazu gleich den virtuellen Buchclub "A Year of Books" in seinem sozialen Netzwerk. Dort soll alle zwei Wochen ein neues Buch gelesen und diskutiert werden. Den Anfang macht "The End of Power" von Moisés Naím. Der ehemalige Handelsminister Venezuelas untersucht darin, wie sich im Internetzeitalter die wirtschaftlichen und politischen Machtverhältnisse verschieben. Keine leichte Kost also, dennoch ist Zuckerbergs Aktion bereits ein Erfolg.

Mehr als 120.000 User folgen bereits "A Year of Books" und auf das Werk Naims ist ein regelrechter Run ausgebrochen. In den US-Verkaufscharts von Amazon schoss "The End of Power" in die Top 100, derzeit ist das Buch in gedruckter Form nicht mehr lieferbar. In der entsprechenden Facebook-Diskussion drehen sich zurzeit viele der bald 500 Beiträge um die Frage, wo man noch ein Exemplar auftreiben könne. Doch auch der Inhalt wird unter einigen Schnell-Lesern bereits diskutiert, Zuckerberg selbst hat sich bislang noch nicht geäußert.