Kulturhauptstadt Essen stellt sich in Brüssel vor
28.07.2010 | 20:24 Uhr 2010-07-28T20:24:00+0200
Brüssel. Die Kulturhauptstadt stellt sich in Brüssel vor - und startet damit den Countdown bis zur Eröffnungsfeier am 9. und 10. Januar auf Zeche Zollverein. Gezeigt wird die Revue „Ein Tag in der Metropole Ruhr“.
Antrittsbesuch der künftigen Europäischen Kulturhauptstadt in Europas Hauptstadt: Essen und das Ruhrgebiet haben sich am Mittwochabend in Brüssel präsentiert – und damit den Countdown für die große Auftaktfeier am 9. und 10. Januar auf Zeche Zollverein gestartet. „Wir sind startklar“, lautete die Ansage von Fritz Pleitgen, des Vorsitzenden der Geschäftsführung von Ruhr-2010. Das Ruhrgebiet wolle die Chance nutzen, endlich mit „standortschädlichen Klischees“ aufzuräumen. Essens Oberbürgermeister Reinhard Paß sprach in Brüssel von der „einmaligen Chance“, zu beweisen, dass es der einst größten Montanstadt Europas gelungen sei, sich „neu zu erfinden“. Pleitgen erklärte, das Jahr als Kulturhauptstadt werde ein wichtiger Gradmesser sein, um zu beurteilen, ob der Strukturwandel im Ruhrgebiet gelungen ist.
Zur Einstimmung auf das Hauptstadtjahr mit seinen 300 Projekten und 2500 Veranstaltungen präsentierten Musical-Studenten der Folkwang-Schule am Mittwoch Abend unter der Leitung von Gil Mehmert in den Hallen von Saint Géry mitten in Brüssel die Revue „Ein Tag in der Metropole Ruhr“ – quasi die Visitenkarte für eine lebendige und kontrastreiche Region, die der drittgrößte Ballungsraum in der Europäischen Union ist. Im schnellen Wechsel zwischen Bergbau-Chor und Popgruppe vermittelten Sänger, Tänzer und Akrobaten Eindrücke aus den 53 Städten, die durch Essen als „Bannerträger“ im Kulturhauptstadts-Jahr vertreten werden.
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