Konzerthaus bittet wieder Junge Wilde aufs Podium

Dortmund..  Der britische Pianist Benjamin Grosvenor und der Klarinettist Andreas Ottensamer führen die nunmehr nunmehr vierte Staffel der „Jungen Wilden“ im Dortmunder Konzerthaus an. Sie werden sich ab der nächsten Saison für drei Jahre ans Haus binden, mit Konzerten, Schulbesuchen und Publikumsgesprächen.

Andreas Ottensamer ist als Solist wie als 1. Klarinettist der Berliner Philharmoniker bekannt, Benjamin Grosvenor begann seine Karriere mit 13 Jahren, wird bisweilen mit dem jungen Evgeny Kissin verglichen.

Alter: zwischen 21 und 31

Alle der insgesamt sieben „Wilden“, zwischen 21 und 31 Jahren jung, haben sich bereits erste künstlerische Sporen verdient. So der usbekische Pianist Behzod Abduraimov, der im Konzerthaus schon bei der Prokofjew-Zeitinsel zu hören war.

Ksenija Sidorova wiederum bringt mit ihrem Akkordeon eine besondere instrumentelle Farbe sowie Programme zwischen Klassik und Crossover ins Spiel.

Interessante Abende dürften von der schottischen Geigerin Nicola Benedetti zu erwarten sein, die auch den Volkston ihrer Heimat pflegt. Ähnliches gilt für den Südtiroler Bariton Andrè Schuen, der klassischen Liedgesang und Folkloristisches bieten will. Den Reigen komplettiert der Cellist Edgar Moreau, der bereits mit 15 Jahren beim Rostropowitsch-Wettbewerb einen ersten Preis holte.