Klänge aus Italien bei der Weltmusik

Iserlohn..  Sehnsucht, Liebe, Witz – gepaart mit italienischer Lebensfreude und Leidenschaft. Diese Zutaten findet man im Ensemble der aus Süditalien stammenden Sängerin Maria Costanza Tucci. In ihrem aktuellen Programm „la strada verso il sud“ findet man nicht nur bekannte Jazz-Standards, sondern auch traditionelle bekannte Musikformen aus Süditalien, wie die Tarantella, und neapolitanische Musik. Am Freitag, 29. Mai, spielt das „Maria Tucci Trio“ um 20 Uhr in der Reformierten Kirche an der Wermingser Straße. Das Konzert ist der letzte Termin der zweiten Serie der „Weltmusik in Iserlohn“. Mit Reisegeschichten und authentischen Rezepten spürt das Trio mit musikalischer Raffinesse der geheimnisvollen Seele von Kampanien, Apulien, Kalabrien, Basilicata und Sizilien nach, deren kulinarischer und musikalischer Reichtum fest in der Lebenswelt der Menschen verankert ist. Hier hört das Publikum bekannte Melodien. Ob „Tu vuo fa lamericano“, „Quando Quando“ oder „Volare“ – jedes Lied ist eine Erinnerung an den letzten Italien-Urlaub. Ihre Gesangskarriere begann Maria Costanza Tucci als Background-Sängerin mit italienschen Pop-Stars wie Franco Dani, Alberto Camerini und Fausto Leali. Doch schon bald entdeckte sie ihre Liebe zum Jazz, war Solistin in verschiedenen Big Bands und ging mit dem Saxofonisten Bob Mover auf Konzert-Tournee. Mit im Boot sind noch Felix Krampen an der Gitarre und Uli Bär am Kontrabass.

Mit ihrer charismatischen Stimme versteht es Maria Constanza Tucci, ihr Publikum nicht nur mit Jazz zu unterhalten, sondern präsentiert auch auf unterhaltsame Weise die Entstehungsgeschichte einiger süditalienischer, kulinarischer Spezialitäten.