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Warum im neuen „Lammbock“ weniger Playstation gespielt wird

05.02.2016 | 16:38 Uhr
Warum im neuen „Lammbock“ weniger Playstation gespielt wird
Kehren 15 Jahre nach Kinostart von „Lammbock“ wieder zurück ins Kino: Stefan (gespielt von Lucas Gregorowicz) und Kai (Moritz Bleibtreu). Foto: imago stock&people

Berlin.  15 Jahre sind seit dem Kinostart von „Lammbock“ vergangen. Nun verriet Regisseur Christian Zübert erste Details über die Fortsetzung.

Der erste Jubelschrei der Fangemeinde ist schon seit einiger Zeit verklungen. Ende November hatte Moritz Bleibtreu auf Facebook und Twitter mit einem schlichten „It’s official...“ und einem Bild von einem Drehbuch die Fortsetzung von „Lammbock“ angekündigt. Seitdem wurde nicht mehr viel bekannt über das Sequel des Kiffer-Kultfilms – bis jetzt. Regisseur Christian Zübert verriet dem „Bayerischen Rundfunk“ einige Details – und machte so Lust auf mehr.

„Wir haben jeden bekommen, den wir wollten. Die haben wirklich richtig große Lust“, sagte Zübert über die Besetzung des Films. Demnach werden neben Lucas Gregorowicz und Moritz Bleibtreu in den Hauptrollen auch Elmar Wepper, Wotan Wilke Möhring und Alexandra Neldel wieder auftauchen. „Ich glaube, wir haben echt alle Lust, da wieder zusammenzukommen.“

Zübert war entschieden gegen ein Sequel

Dass die Fortsetzung so lange hat auf sich warten lassen, habe daran gelegen, dass Zübert den Film immer als „Unikat“ angesehen habe. Regelmäßig sei er zwar von Produzenten umworben worden, ließ aber alle abblitzen. „Der erste Lammbock war ein Einzelstück. Und ich wollte das nicht durch eine blöde Fortsetzung verderben.“ Letztlich habe er nur angefangen, das Drehbuch zu schreiben, um die Interessenten zu beruhigen. Nur Moritz Bleibtreu habe er so nicht abwimmeln können – und schließlich nachgegeben.

Und so werden die beiden Kumpels Stefan (Gregorowicz) und Kai (Bleibtreu) wieder in Würzburg zusammenfinden. Dort, wo sie im ersten Film einen als Pizzeria getarnten Drogenhandel betrieben haben, wo sie beim Playstation spielen über das Leben und Mehmet Scholl philosophierten. Die Figuren und der Ort bleiben gleich – nur mit dem Unterschied, dass halt 15 Jahre ins Land gegangen sind.

Kinostart wohl im Frühjahr 2017

„Sie sind ein bisschen erwachsener geworden, aber vor allem ihr Umfeld ist viel erwachsener geworden und damit haben sie ziemlich viel Mühe, Schritt zu halten“, sagte Zübert dem BR. Klingt nach weniger Playstation, nach weniger Party. Was für Zübert aber auch den Reiz ausmacht: „Ich fand das halt auch mal spannend, eine Geschichte über 40-jährige Kiffer zu erzählen.“

Drehbeginn für den „Lammbock“-Nachfolger soll in diesem Sommer sein, Kinostart dann im Frühjahr 2017. Und auch für die Zeit danach hat Zübert offenbar schon einen Plan: „Es gibt ein Geheimnis aus dem ersten Film, das heben wir uns vielleicht für den dritten Film auf. Vielleicht wenn sie dann 65 sind oder so.“ (ba)

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2016-02-05 16:38
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