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Teufelskicker

11.03.2010 | 14:22 Uhr
Teufelskicker. © Universal
Teufelskicker. © Universal

Mit dem Rückwärtssalto über Häuserdächer: die "Teufelskicker" im Kino.

Durch Straßenschluchten und über Autodächer jagen die "Teufelskicker" dem Fußball hinterher. Die bunt zusammengewürfelte Truppe trainiert in dem gleichnamigen Kinderfilm für das große Pokalspiel. Ihren Traum vom Sieg versuchen die 10- bis 13-jährigen Jungen und Mädchen um jeden Preis zu verwirklichen, anfangs sogar ohne Trainer, Verein und geeigneten Bolzplatz. Nach dem Motto "Gemeinsam können wir alles schaffen" überwinden sie scheinbar jedes Hindernis und stellen sich am Ende sogar den gefürchteten Gegnern des VFB.

Wie "Wilde Kerle" nur für Jüngere

Die Teufelskicker sind eine Art "Wilde Kerle" für Jüngere. Der Film basiert auf der gleichnamigen Buch- und Hörspielreihe von Frauke Nahrgang. Neben dem runden Leder dreht sich alles um Freundschaft, Teamgeist und das Erwachsenwerden. Das Drehbuch schrieben Christoph Silber und Granz Henman, die sich inhaltlich stark an der Vorlage orientierten. So begegnen die Fans im Film bekannten Charakteren wie Catrina, Enes oder Mehmet und begleiten Moritz bei seiner Suche nach einem neuen Verein.

Info
Teufelskicker

Kinostart: 11. März 2010

Regie: Granz Henman

Darsteller: Henry Horn, Dario Barbanti, Benno Fürmann, Diana Amft und andere

Seit der Trennung seiner Eltern lebt der zwölfjährige Moritz, gespielt von Henry Horn, in einer neuen Stadt bei seinem grimmigen Opa. Seine Mutter (Diana Amft), ist mit ihren gekränkten Gefühlen und der Jobsuche so sehr beschäftigt, dass der Junge weitgehend sich selbst überlassen ist. Umso wichtiger, dass er neue Freunde und einen Platz zum Fußballspielen findet. Kurzerhand stellt er seine eigene Mannschaft aus Mitgliedern der Rooftop-Gang und Schulfreunden zusammen.

Auch der Opa ist ein Fußballfan

Die Handlung ist nicht unbedingt überraschend: Im Laufe des Films entpuppt sich auch Opa Rudi, gespielt von Reiner Schöne, als begeisterter Fußballfan, der die Teufelskicker unterstützt. Als er am Rande des Bolzplatzes auf seinen alten Rivalen Herrn Rothkirch (Armin Rohde) trifft, spielen beim Training plötzlich nicht mal mehr Schlafenszeiten eine Rolle. Und sogar Moritz Vater (Benno Fürmann), erkennt, dass die Familie für ihn das Wichtigste ist.

Auch wenn die Geschichte zielstrebig auf das große Finale hinführt, wird die Handlung dennoch immer wieder durch humorvolle Szenen und spektakuläre Stunts aufgelockert. Da wirbeln die Kids mit Rückwärtssalto über Häuserdächer, trippeln durch die Glasabteilung eines Einkaufscenters und begeistern mit ihren rasanten Parcours für eine ganz andere Art von Fußball.

Fußball ist nicht nur was für Jungs

An Drehorten in Köln, Berlin und Bonn inszeniert Regisseur Granz Henman die Familienkomödie und findet durchgehend das richtige Tempo, um kleine Fußballfans mitzureißen. Seine Tochter Cosima spielt im Film Catrina, die sich als "Teufelskickerin" nicht nur auf dem Spielfeld gegen Vorbehalte durchsetzen muss. Da sie aber jeden Elfmeter versenkt, kann sie mit dem Klischee aufräumen, Fußball sei nur was für Jungs.

Henry Horn (Moritz), Dario Barbanti (Alex) und Marvin Schlatter (Shadow) wirkten an dem Film nicht nur schauspielerisch, sondern auch musikalisch mit. Den Filmsong "Diabolisch" haben die Kölner Jungs mit ihrer Teen-Rock Band "Apollo 3" eingespielt.

Philipp Lahm und Lukas Podolski sind auch dabei

Die Produzenten Markus Brunnenmann, Thomas Peter Friedl und Jürgen Schuster konnten für den Film auch Philipp Lahm und Lukas Podolski gewinnen, die Moritz zwischendurch in seinen Tagträumen erscheinen. Ob sich Moritz Eltern am Ende doch noch versöhnen und sich die Teufelskicker den Pokal holen werden, wird sich im Kino zeigen. Anpfiff ist am 11. März.  (ap)

DerWesten

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