Kino
"New Moon" - die Liebe zu den Nachtgestalten
25.11.2009 | 09:20 Uhr 2009-11-25T09:20:00+0100
Essen. Jacob will Bella, Bella will Edward und Edward will sterben, kein leichtes Unterfangen für einen untoten Wiedergänger. In der "Twilight"-Fortsetzung "New Moon - Biss zur Mittagsstunden" von Regisseurin Chris Weitz muss sich Bella zwischen Vampir Edward und Werwolf Jacob entscheiden.
Deutscher Kinostart: 26.11.2009
Regie: Chris Weitz
Darsteller: Kristen Stewart, Robert Pattinson, Taylor Lautner, Ashley Greene, Rachelle Lefevre, Dakota Fanning u.a.
Vampire sind böse und beißen. Und wenn sie Sonnenlicht abkriegen, dann verbrennen sie. So war das früher. Heute sind sie so zurückhaltend wie ein Vegetarier beim Einkauf in der Metzgerei. Und wenn sie in der Sonne stehen, dann glitzern sie. Stephenie Meyer sei Dank. Am Donnerstag kommt „New Moon”, die Verfilmung des zweiten Teils ihrer „Twilight”-Saga, in die deutschen Kinos.
Auch wenn „Twilight“-Regisseurin Catherine Hardwicke in der Fortsetzung von Chris Weitz ersetzt wird, hat sich nicht viel verändert. Vor allem, weil Weitz sich – soweit das möglich ist – immer eng an der literarischen Vorlage bewegt. Für die Fans von Edward-Darsteller Robert Pattinson bedeutet das allerdings, dass sie ihren Schwarm über weite Strecken des Films nicht sehen. Wie im Buch hat sich Edward nämlich von seiner großen Liebe Bella (Kristen Stewart) getrennt, weil er glaubt, dass ein Leben unter seinesgleichen für sie zu gefährlich ist. Nur bei Gefahr in Verzug erscheint er ihr fortan als Vision, um sie zu beschützen.
Edward will sterben - schwierig für jemanden, der schon tot ist
Das schafft im Film wie beim Merchandising Raum für Jacob (Taylor Lautner), offiziell Indianer und Sandkastenspielkamerad von Bella, eigentlich aber Werwolf. Womit erklärt wird, dass er trotz des ständig schlechten Wetters bei jeder Gelegenheit nur in Shorts herumläuft. Dabei präsentiert er einen Oberkörper, der männliche Besucher des Films dazu bringen dürfte, sich auf der Stelle nach einem Abo für den nächstgelegenen Fitnessclub zu erkundigen.
Jacob will Bella, Bella will Edward und Edward will sterben, weil er glaubt, dass er Bella für immer verloren hat. Weil sterben aber sehr schwierig ist, wenn man eigentlich schon tot ist, legt er sich mit dem mächtigen Volturi-Vampiren an, die gleichzeitig Könige wie Henker der Zunft sind. Das wiederum führt zu einer waghalsigen Rettungsaktion seiner jungen Freundin.
"New Moon" verhält sich zu "Dracula" wie die Schwarzwaldklinik zu Emergency Room
Start um Mitternacht
„New Moon" schickt sich an, der erfolgreichste Film des Jahres zu werden. In den USA startete er bereits Ende vergangener Woche in 3414 Kinos mit Mitternachtsvorstellungen. Bereits in der ersten Nacht spielte er 26,27 Millionen Dollar ein, am ersten Wochenende waren es 140,7 Millionen Dollar. Auch in vielen deutschen Städten sind die Vorstellungen der ersten Tage seit Wochen restlos ausverkauft.
„New Moon“ ist ein Film mit Vampiren. Ein Vampirfilm ist er nicht. Mit „Dracula” oder „Blade” hat er so viel gemeinsam wie die „Schwarzwaldklinik” mit dem „Emergency Room”. „New Moon“ ist eher wie Romeo und Julia in der Twilight Zone, mit Werwölfen und Vampiren an Stelle der Montagues und Capulets. Ein düsterer Film, kein unheimlicher. Und fast völlig humorlos. Es wird viel geredet und bedeutungsvoll geguckt. Action-Szenen lassen sich dagegen an den Fingern einer Hand abzählen. Wenn es allerdings einmal zur Sache geht, können die Spezial-Effekte überzeugen. Nur die Werwölfe sehen ein wenig aus wie aus Grimms Märchen entliehen.
Fans der Twilight-Reihe werden „New Moon“ lieben. Vor allem, weil der Film – anders als der erste Teil – keine Figuren mehr einführen und nichts mehr erklären muss. So hat Regisseur Weitz mehr Zeit, seinen Figuren etwas Tiefe und Profil zu verleihen, schafft es aber trotz einer Länge von knapp 130 Minuten nicht immer, die großen Gefühle und Tugenden auf die Leinwand zu bringen, die Meyer in ihren Büchern beschwört.
Wer bei Vampiren immer noch an transsylvanische Wälder, dunkle Gruften und aufgeschlitzte Halsschlagadern denkt, wähnt sich bei „New Moon“ schnell im falschen Film. Und ist es auch.
13:35
Ich fand beide Filme super!
Allerdings hab ich den ersten Teil gesehen, bevor ich das Buch gelesen habe, und die restlichen bücher habe ich vor geraumer Zeit gelesen, so dass ich wieder die nötige Distanz hatte, um auch den 2. teil in vollen Zügen genießen zu können. :)
Klar fehlen viele Sachen, aber das ist bei allen verfilmungen so. Wenigstens hält sich der Film ans Buch. Im gegensatz zu manch anderer Verfilmung (z.B. Harry Potter) in dem sogar Szenen hinzugedichtet werden, die weder im Buch vorkommen, noch irgendwelche Übergänge darstellen!
Zum Glück kann jeder seine eigene Meinung haben :)
11:47
ich habe alle bücher gelsen und muss sagen das der erste teil schlecht war(es fehlte zu viel aus dem buch)aber zum 2 fand ich das im grund das da ist worum es geht das er weg ist ,das er denkt die wäre tot und das er sich umbringen lassen will!da rum gehts doch ob sire krank im bett liegt oder nicht wen juckt das schon und was mit maik ist oder das sie arbeitet
ich muss sagen dafür das dass sie einiges raus gelassen haben ist der film gut!!!!und ich stehen auch nicht alleine damit da!ich freu mich wie sonst was af mogen da ich dann noch mal rein gehe und ich werde auch nocht öffter rein gehen!wel es nicht darum geht das 1 zu 1 das buch nach gemavcht sondern um das was wichtig ist das es weiter geht!
11:23
das war doch klar das war doch auch im ersten teil so. was hast du gedacht ?? ok ich habe auch vieles vermisst und das ende fand auch ich nicht so doll aber da machen wir nix dran.
10:33
Wer die Bücher gelesen hat sollte nicht ins Kino gehen!
Den Fehler habe ich am letzten Sonntag gemacht.
Der Film hat fast nichts mit den Büchern zu tun. Schätzungsweise mehr als 70% des Inhalts fehlen in den Film im Vergleich zum Buch!
Und ich war nicht der einzige der bitter enttäuscht gewesen ist!