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„Lincoln“ führt vor „Life of Pi“ bei Oscar-Nominierungen

10.01.2013 | 15:39 Uhr
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Favorit bei der Oscar-Verleihung ist Steven Spielbergs Geschichtsdrama „Lincoln“. Zum 85. Mal werden am 24. Februar in Hollywood die begehrtesten Auszeichnungen der Filmbranche vergeben.Foto: AP Photo/DreamWorks II Distribution Co., LLC und Twentieth Century Fox Film Corporation, David James

Los Angeles.   Das Geschichtsdrama „Lincoln“ geht als Favorit in das Rennen um die diesjährigen Oscars. Der Film von Steven Spielberg wurde am Donnerstag zwölfmal für den wichtigsten Filmpreis der Welt nominiert. Michael Hanekes Drama „Liebe“ ist in fünf wichtigen Oscar-Sparten vertreten.

Das Bürgerkriegsdrama „Lincoln“ von Regisseur Steven Spielberg führt die Liste der Oscarnominierungen mit Nennungen in zwölf Kategorien an. Unter anderem ist der Streifen für Bester Film und Beste Regie nominiert.

Die Tragikomödie „Silver Linings“ kann acht Oscars gewinnen, der Politthriller „Argo“ von Ben Affleck und die Musicalverfilmung „Les Misérables“ haben jeweils sieben Chancen. Fünfmal nominiert sind Quentin Tarantinos „Django Unchained“ mit Oscar-Chancen für Christoph Waltz, der Bin-Laden-Thriller „Zero Dark Thirty“ und der James-Bond-Film „Skyfall“.

Die Oscar-Gewinner 2012

Deutschsprachige Filmschaffende haben bei den Oscar-Nominierungen einen starken Auftritt: Das Altersdrama „Liebe“ des in München geborenen Österreichers Michael Haneke ist in fünf wichtigen Oscar-Sparten vertreten. Der Film mit den französischen Altstars Emmanuelle Riva und Jean-Louis Trintignant könnte den Oscar als bester Film, für Hanekes Regie und Drehbuch und zugleich die Trophäe als „Beste Schauspielerin“ für Riva gewinnen.

Christoph Waltz könnte seinen zweiten Oscar gewinnen

Zudem konkurriert „Liebe“ auch um den Auslands-Oscar. In dieser Sparte tritt er unter anderem gegen den Film „Die Königin und der Leibarzt“ des Dänen Nikolaj Arcel an. Beide Streifen sind Produktionen mit starker deutscher Beteiligung.

Oscars - Roter Teppich

Der deutsch-österreichische Schauspieler Christoph Waltz könnte mit seiner Rolle als Kopfgeldjäger in „Django Unchained“ zum zweiten Mal Oscar-Gold holen. Der gebürtige Wiener hatte 2010 seinen ersten Oscar als bester Nebendarsteller mit dem Tarantino-Film „Inglourious Basterds“ gewonnen.

Zuletzt hatte Florian Henckel von Donnersmarck 2007 mit seinem Stasi-Drama „Das Leben der Anderen“ den Auslands-Oscar nach Deutschland geholt. In diesem Jahr werden die Oscars am 24. Februar in Hollywood zum 85. Mal vergeben. (dpa/dapd)

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