Fast & Furious: Schöne Mädchen, aufgemotzte Autos
04.04.2009 | 11:43 Uhr 2009-04-04T11:43:00+0200
Wiedervereinigung der etwas anderen Art. Nach zwei nicht ganz so erfolgreichen Teilen der Fast & Furious-Reihe treten Vin Diesel und Paul Walker in „Fast & Furious - Neues Modell Originalteile” wieder gemeinsam aufs Gaspedal.
Ansonsten hat sich wenig verändert - abgesehen davon, dass der Film noch rasanter geworden ist. 2001 kam der erste Fast & Furious Teil in die Kinos. Es ging um illegale Straßenrennen, aufgemotzte Autos und schöne Mädchen. Und um den FBI-Agenten Brian O'Conner (Paul Walker), der eine Gang von Streetracern unter Führung von Dominic Toretto, genannt Dom (Vin Diesel) infiltriert, weil die Bande unter Verdacht steht, Lkw auszurauben.
Déjà Vu
Deutscher Kinostart: 02.04.2009
Regie: Justin Lin
Darsteller: Vin Diesel, Paul Walker, Michelle Rodriguez, Jordana Brewster, John Ortiz, Laz Alonso u.a.
Zum Thema:
2009 geht es um illegale Straßenrennen, aufgemotzte Autos und schöne Mädchen. Und um den FBI-Agenten Brian O'Conner, der eine Gang von Streetracern infiltriert, weil die Bande unter Verdacht steht, Drogen zu schmuggeln. Dabei trifft er auf den immer noch gesuchten Dom, der sich an den Dealern für den Mord an seiner Freundin rächen will. Auch sonst gibt es jede Menge Déjà Vus. Diesels bevorzugtes Kleidungsstück ist nach wie vor das Unterhemd, und ein Satz mit mehr als fünf Wörtern kann hier bereits als Monolog gewertet werden.
Dünne Story, aber schnell
Dafür gelingt es Lin aber, die dünne Story noch schneller und spannender zu machen. Wenn Dom und seine Freunde einem Tanklaster in voller Fahrt seine Anhänger klauen, gehört das zu den spektakulärsten fünf Minuten, die das Action-Kino der vergangenen Jahre zu bieten hat. Genau wie das furiose Finale, in dem die Boliden mit Höchstgeschwindigkeit durch ein Tunnelsystem rasen und die Schnitte so rasant sind, das das Auge mitunter überfordert wirkt.
So ist „Fast & Furious - Neues Modell - Originalteile” letztlich so ähnlich wie ein Greatest Hits-Konzert der Lieblingsband. Es gibt keine Überraschungen. Aber wer hingeht, hat auch gar keine erwartet.