"Dracula Untold" verrät, wie der Fürst der Vampire entstand

Vlad der Pfähler (Luke Evans), hier mit seinem Sohn (Art Parkinson), geht einen diabolischen Pakt ein.
Vlad der Pfähler (Luke Evans), hier mit seinem Sohn (Art Parkinson), geht einen diabolischen Pakt ein.
Foto: Universal Pictures

Dracula Untold - Trailer 1

Seit jeher sind die dunklen Fragen um Dracula, eine der mysteriösesten Legenden der Geschichte, unbeantwortet. Bildgewaltig und mit außergewöhnlichen Special Effects erzählt „Dracula Untold“ nun die Geschichte des blutrünstigen Prinz...
Mi, 02.07.2014, 11.55 Uhr

Seit jeher sind die dunklen Fragen um Dracula, eine der mysteriösesten Legenden der Geschichte, unbeantwortet. Bildgewaltig und mit außergewöhnlichen Special Effects erzählt „Dracula Untold“ nun die Geschichte des blutrünstigen Prinz...

Beschreibung anzeigen
Wie wurde Dracula eigentlich zu diesem blutrünstigen Vampir? Diese Frage beantwortet jetzt „Dracula Untold“ mit „Fast & Furious“-Star Luke Evans in der Titelrolle. Der irische Regisseur Gary Shore mixt in seinem Spielfilmdebüt Action, Fantasy und Horror zu einer düsteren Story.

Essen.. Der Fürst der Vampire ist ein beständiger Kinogast, und zumeist liefern die Filme schaurig schöne Illustrationen von Bram Stokers Roman „Dracula“. Nun aber kommt mit „Dracula Untold“ die laut Titel bislang noch nicht erzählte Geschichte, wie aus dem transsylvanischen Fürsten Vlad der Pfähler der untote Fürst der Finsternis wurde.

Dafür blendet man zurück ins frühe 16. Jahrhundert, wo Vlad (Luke Evans) des Pfählens müde ein guter Herrscher seines Volkes sein will. Ein Türkenhelm im Wald nährt Befürchtungen, dass Sultan Mehmet (Dominic Cooper) mit seinem Heer Europa überrollen will. Wer oder was aber tötete die türkischen Kundschafter? Im Reißzahngebirge stößt Vlad in einer Berghöhle auf eine monströse Kreatur, die Sonnenlicht und Silber meidet, über unheimliche Kräfte verfügt und sich von Blut ernährt. Um gegen die türkische Übermacht zu bestehen, geht Vlad einen diabolischen Pakt ein.

Ein Hauch von Faust und Münchhausen und Francis Ford Coppolas Dracula-Epos von 1991 durchwehen die gedanklich schlichte, in bescheidenem Finanzrahmen gefilmte Entstehungsmär des Vampirfürsten. Es gibt einige stimmungsvolle Panoramen und Sarah Gadon ist eine Augenweide als Vlads Eheweib. Es gibt aber auch horrende Regiefehler und Drehbuchschludereien. In Hollywoods Talentschmieden steht Kirmes- und Comic-Radau hoch im Kurs. Man sollte es mal wieder mit Spielwitz und Intelligenz versuchen.

Wertung: 2 von 5 Sternen