Die Mensch-Maschine "Terminator" ist zurück

Der Terminator ist zurück: Arnold Schwarzenegger.
Der Terminator ist zurück: Arnold Schwarzenegger.
Foto: Paramount Pictures
Was wir bereits wissen
"Terminator: Genisys" entpuppt sich als vertrackte Geschichte mit viel Geballer und Gerenne. An den ersten Teil aus dem Jahr 1984 kommt er nicht heran.

Essen.. „Terminator: Genisys“ kommt nicht an die ersten beiden Terminator-Filme heran, aber er ist viel besser als die letzten zwei.

Konkret bedeutet das: Die Geschichte ist unnötig vertrackt, weil es um ständig wechselnde Raum-Zeitebenen geht.

In den guten Momenten gibt es coole Buddy-Szenen

Noch einmal sind wir im Jahre 1984. Der Terminator kommt nackt aus der Zukunft nach L.A., kurz danach folgt ihm der Soldat Kyle Reese (Jay Courtenay).

Terminator Der digital verjüngte Arnold Schwarzenegger ist der beeindruckendste und zugleich erschreckendste Trickeffekt des Films, weil er zeigt, wie unproblematisch menschliche Physiognomie in Computer eingelesen und manipuliert werden kann.

Dann wird es kompliziert, denn erstens weiß das potenzielle T-Opfer Sarah Connor (Emilia Clarke) bereits Bescheid, weil zweitens bereits ein Schwarzenegger-Terminator da ist, der sie beschützt. Und dann kommt Sarahs Sohn John (Jason Clarke) hinzu, der nicht in allem ist, was er scheint.

Ganz generell geht es darum, den Tag des jüngsten Nukleargerichts zu verhindern. In den guten Momenten gibt es coole Buddy-Szenen zwischen Schwarzenegger und Courtenay. Die meiste Zeit aber ist es so, dass entweder gerannt und geballert wird, oder es wird geredet, damit der Zuschauer über die ständigen Neuprogrammierungen zwischen gestern und morgen auf dem Laufenden ist. Im Rahmen eines Popcorn-Blockbusters für Zwöfjährige ist das unterhaltsam. Beunruhigend, intensiv oder spannend wie es der erste „Terminator“ bis heute ist, ist es nicht.

Wertung: drei von fünf Sternen