"Die Coopers" werden familienfreundlich vom Pech verfolgt

Der Name ist Programm: "Die Coopers – Schlimmer geht immer". Söhnchen Alexander (Ed Oxenbould) ist kein Glückskind.
Der Name ist Programm: "Die Coopers – Schlimmer geht immer". Söhnchen Alexander (Ed Oxenbould) ist kein Glückskind.
Foto: Dale Robinette/Disney
Was wir bereits wissen
Die Disney-Produktion "Die Coopers" ist ein Familienfilm durch und durch. Er handelt von Rückschlägen und davon, dass es immer wieder weiter geht.

Essen.. Es gibt Momente im Kino, da man froh ist, wenn der Originaltitel eines Films durch einen kurzen und bündigen deutschen ersetzt wird. „Die Coopers“, das ist ganz klar die Ansage für einen Familienfilm. Und weil es ein Disney-Produkt ist, ahnt man, dass hier wieder einmal der Zusammenhalt einer Familie über alle Rückschläge hinweg helfen wird.

Im Original lautet Miguel Artetas Film in etwa „Alexander und der schreckliche, fürchterliche, ungute, sehr miese Tag“ und übernimmt damit den Titel des in den USA enorm erfolgreichen Kinderbuchs von Judith Viorst aus den 1970er-Jahren.

Alexander ist ein Pechvogel

Eigentlich hat in dieser Familie immer nur der fast zwölfjährige Alexander (Ed Oxenbould) Pech. Gerade erst hat er erfahren, dass seine Geburtstagsfeier gefährdet ist, weil der populärste Schüler seiner Schule zeitgleich selbst eine Party angekündigt hat.

Es ist der Moment, da Alexander seiner ganzen Familie für einen Tag ein ähnliches Schicksal wünscht, wie er es stets zu ertragen hat. Dem Jungen kann geholfen werden. Bruder Anthony fällt durch die Fahrprüfung. Die kränkelnde Schwester Emily schmeißt die Schulaufführung von „Peter Pan“. Mutter Kelly (Jennifer Garner) entdeckt erst kurz vor einer Lesung peinliche Druckfehler in einem Kinderbuch. Und so weiter.

Nicht alles ist wirklich komisch bei diesen großen und kleinen persönlichen Katastrophen. Doch Regisseur Arteta macht so viel Dampf, dass man die Leerstellen des Drehbuchs kaum bemerkt. Dafür nervt umso stärker das finale Hohelied auf die Kraft der amerikanischen Familie.

Wertung: Drei von fünf Sternen