Indizien für Ehefrau gefunden - War Jesus auch nur ein Mann?
19.09.2012 | 15:38 Uhr 2012-09-19T15:38:00+0200
Washington. Ein Papyrus aus dem 4. Jahrhundert sorgt für Schlagzeilen: Die Harvard-Professorin Karen Leigh King sieht darin einen Beleg, dass Jesus eine Frau gehabt habe. Der alte koptische Text soll die Kopie eines griechischen Evangeliums aus dem 2. Jahrhundert sein.
Der Gedanke, dass Jesus auch nur ein Mann gewesen sein könnte, den Frauen zugetan, beschäftigt die Kirche und ihre Gläubigen seit über 2000 Jahren. Die Evangelien sind voll der Fundstellen, die bis heute die Frage aufwerfen, ob Gottes Sohn eine Freundin, eine Geliebte, eine Lebensgefährtin oder – wie der Bestseller-Autor Dan Brown in „Das Sakrileg“ schrieb – gar eine Ehefrau mit Anhang hatte. Im Verdacht stand und steht zumeist Maria Magdalena, die legendäre „schöne Sünderin“, die laut Lukas-Evangelium Jesus mit ihren Tränen die Füße wusch und selbige danach mit ihren aufgelösten Haaren abtrocknete (Lk 7,36-50).
Die anerkannte Expertin für das frühere Christentum der amerikanischen Harvard-Universität, Karen King, hat die Debatte jetzt mit einem Papyrus-Fund neu belebt. Auf dem vergilbten Stück Papier, etwa so groß wie eine Visitenkarte, das King jetzt bei einem Kongress in Rom vorlegte, heiße es in der Sprache der koptischen Christen in Ägypten wörtlich: „Jesus sagte zu ihnen: Meine Frau.“ Wenige Zeilen später stehe geschrieben, dass Jesus eben jene Maria Magdalena für würdig erklärt, seine Jüngerin zu sein.
Christen sollen „hitzig“ über „Sexualität“ und „Heirat“ debattiert haben
US-Medien verdichteten das Detail am Mittwoch zu der griffig-provokanten Frage „War Jesus verheiratet?“; wissend, dass weite Teile der Christenheit bis heute daran glauben möchten, der Heiland sei unverheiratet gewesen und allem Körperlichen gegenüber ziemlich abgeneigt geblieben.
Ein kleiner Papyrus-Fetzen sorgt für Aufregung in der Christenwelt: War Jesus verheiratet? Eine Historikerin der Universität Harvard hat das Schriftstück untersucht und dabei einen Dialog entschlüsselt, in dem Jesus angeblich über seine Frau spricht. Die Herkunft des Dokuments ist ein Geheimnis.
Wie die „New York Times“ und die Uni-Zeitung „Harvard Gazette“ berichten, hält Frau King die Herkunft des Papyrus-Fundstücks, das aus dem Ägypten des 2. Jahrhunderts stammen soll, geheim. Der Spender, sagte sie, will ungenannt bleiben. Wert legt sie auf die Feststellung, dass der Fund eben nicht der Beweis dafür ist, dass Jesus verheiratet war. Allerdings belege der Satz, dessen zeitliche Entstehung noch über eine chemische Untersuchung der Tinte geklärt werden soll, dass Christen seinerzeit „hitzig“ über „Sexualität“ und „Heirat“ debattiert hätten.
Kings Botschaft: Allein die These zu befestigen, Jesus habe von Familienbande und Beziehungen zum anderen Geschlecht nichts gehalten, werde neuen Erkenntnissen kaum gerecht. Karen King und ihre Mitstreiterin Anne Marie Luijendijk von der Princeton-Universität halten es für möglich, dass der Papyrus-Schnipsel aus einem erst kürzlich entdeckten Evangelium über Jesus’ Frau stammt.
Das verschandelte Jesus-Fresko in der spanischen Stadt Borja zieht immer mehr Touristen an. Den Boom verdankt die Stadt einer Rentnerin, die das 102 Jahre alte Jesus-Bild beim Versuch es zu restaurieren, entstellte. In den Medien und dem Internet sorgt das Bild seitdem für weltweite Aufmerksamkeit.
Und damit sei nicht das apokryphe (verborgene) Philippus-Evangelium aus der Zeit zwischen dem 3. und 5. Jahrhundert gemeint, das nicht zum Bibel-Kanon gehört. Dort heißt es bereits: „Die Gefährtin Christi ist Maria, die aus Magdala. Der Herr liebte Maria mehr als alle Jünger, und er küsste sie häufig auf den Mund.”
11:04
Häresie!
10:52
Au au, au, jetzt wird es kompliziert. Da hat Gott wohl auch noch eine
Schwiegertochter. Wer hätte das gedacht? Da muss aber ganz schnell
festgestellt werden, ob die, wie ihre Schwiegermutter Maria, mit Leib und
Seele in den Himmel aufgefahren ist und ob Schäden durch die Strahlengürtel
und der Weltraumkälte entstanden sind?
08:07
Jetzt ist das Gerücht in der Welt und es stellt sich die viel entscheidendere Frage: Hatte Jesus Kinder? Und wenn ja: Gibt es vielleicht sogar einen legitimen Nachfolger aus seinem Stammbaum, der eigentlich auf diesem Stuhl im Vatikan sitzen sollte?
Oder anders herum gedacht: Kein Wunder, dass die Kirchenfürsten ihn jahrhundertelang als "den menschlichen Gelüsten abholt" dargestellt haben.
07:41
Das einzige womit sich die verlogene Kirche in diesem Zusammenhang beschäftigt, ist, solche Ansätze unter dern Teppich zu kehren.
Die Kirche hat genug Probleme gegen Erkenntnisse der Wissenschaft zu argumentieren.
07:39
BLASPHEMIE-Da gerate ich doch glatt in Rage!
Äh, vor welcher Botschaft muß ich denn jetzt gewalttätig protestieren?
Und kriegt man die Fahnen zum verbrennen bei den Katholiken oder den Evangelen?
06:56
die eigentliche frage ist doch: hat es jesus überhaupt gegeben?
22:57
Zu den Zeiten von Jesus war es völlig normal im Alter von ca 30 Jahren verheiratet zu sein. Warum also sollte Jesus nicht verheiratet gewesen sein? Das passt natürlich nicht in das Bild, das die Kirchen von Jesus als - göttlich - asexuellen Menschen gezeichnet haben.
22:41
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21:01
Nach diesem Artikel bekommt die Bezeichnung "Latten-Jupp" eine ganz neue Bedeutung :-)
18:01
die Juristen der Stadt Saarbrücken sagten, auch wenn ich keinen Kontakt zu meiner Frau hatte und sterilisiert bin, sei ich doch der rechtmäßige Vater der Tochter meiner Frau.
Hatte schon immer den Eindruck, daß hier in D. einiges nicht mit rechten Dingen zugeht, man in Gottes Hand ist.
wir danken dem Herrn...
...der über uns wohnt!