Das aktuelle Wetter NRW 8°C
Musik

Indischer Musiker Ravi Shankar mit 92 Jahren in den USA gestorben

12.12.2012 | 08:27 Uhr
Indischer Musiker Ravi Shankar mit 92 Jahren in den USA gestorben
Der indische Musiker und Sitar-Maestro Ravi Shankar ist tot.

Neu Delhi.  Der legendäre indische Sitar-Musiker Ravi Shankar ist tot. Shankar starb laut indischen Fernsehberichten im Alter von 92 Jahren in einem Krankenhaus im kalifornischen San Diego, wo er operiert werden sollte.

Der indische Musiker und Sitar-Maestro Ravi Shankar ist tot. Die Ravi-Shankar-Stiftung teilte am Mittwoch mit, der Weltstar sei am Vortag im Alter von 92 Jahren in einem Krankenhaus im kalifornischen San Diego gestorben. Der dreimalige Grammy-Gewinner machte indische Musik im Westen populär und beeinflusste zahlreiche Bands wie die Beatles.

Shankar brachte George Harrison von den Beatles das Sitar-Spielen bei und trat 1969 auf dem legendären Woodstock-Festival auf. Er war der Vater der prominenten Sitar-Spielerin Anoushka Shankar und der weltberühmten Soul- und Jazzsängerin Norah Jones.

Ravi Shankar ist mit seinem Album "The Living Room Sessions Part 1" für die Grammy-Awards 2013 nominiert. In der Kategorie "Bestes Weltmusik-Album" tritt er posthum unter anderem gegen seine Tochter Anoushka an, die mit "Traveller" ins Rennen geht.

Shankar hatte Atemwegs- und Herzprobleme und war vor wenigen Tagen in San Diego operiert worden. Fernsehsender in seinem Heimatland Indien unterbrachen für die Nachricht über den Tod des Musikers ihr Programm und brachten Sondersendungen. Shankar war auch Mitglied des Oberhauses des indischen Parlaments. (afp/dpa)

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/7385565/create

Fotos und Videos
Aus dem Ressort
NRW-Staatssekretär will Moers Festival sichere Zukunft geben
Moers Festival
Das Land NRW will den Bestand des Moers Festivals für die Jazz-Fans sichern. Das hat Kulturstaatssekretär Neuendorf am Sonntag bei einem Besuch betont. Die ehemalige Tennishalle soll künftig mit finanzieller Unterstützung des Landes als festes Quartier für das Moers Festival dienen.
Warum Kino durch Filmmusik erst schön wird
Filmmusik
Der weltbekannte Dirigent Esa-Pekka Salonen schreckt neuerdings nicht davor zurück, auch „Star Wars“-Musik von John Williams zu dirigieren. Im Gespräch macht er seine Hochachtung vor der Filmmusik deutlich und preist Komponisten wie Erich Wolfgang Korngold oder Bernard Herrmann.