Gursky-Foto „Rhein II“ erzielt Rekordpreis bei New Yorker Auktion

Das Farbfoto „Rhein II“ des Düsseldorfer Künstlers Andreas Gursky ist bei einer Christie’s-Auktion in New York zum Rekordpreis von 4,3 Millionen Dollar (rund 3,1 Millionen Euro) versteigert worden. Foto: ap
Das Farbfoto „Rhein II“ des Düsseldorfer Künstlers Andreas Gursky ist bei einer Christie’s-Auktion in New York zum Rekordpreis von 4,3 Millionen Dollar (rund 3,1 Millionen Euro) versteigert worden. Foto: ap
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Das Farbfoto „Rhein II“ des Düsseldorfer Künstlers Andreas Gursky ist bei einer Christie’s-Auktion in New York zum Rekordpreis von 4,3 Millionen Dollar (rund 3,1 Millionen Euro) versteigert worden. Damit ist „Rhein II“ die zurzeit teuerste Fotografie der Welt.

New York/Düsseldorf.. Ein Farbfoto des Düsseldorfer Künstlers Andreas Gursky ist bei einer Christie’s-Auktion in New York zum Rekordpreis für Fotografie von 4,3 Millionen Dollar (rund 3,1 Millionen Euro) versteigert worden. Der Schätzwert von „Rhein II“ lag bei 3,5 Millionen Dollar.

Den bisherigen Verkaufsrekord hatte eine Fotografie der amerikanischen Künstlerin Cindy Shermans „Untitled“ gehalten, die im Mai für 3,8 Millionen Dollar den Besitzer wechselte.

Andreas Gurskys Panoramabild vom Rhein entstand 1999 und gehört zu einer Edition von sechs Fotografien, von denen vier in großen Museen wie dem Museum of Modern Art in New York, der Münchner Pinakothek der Moderne und dem Tate Modern in London ausgestellt sind. Die gerade versteigerte Fotografie ist die größte in der Edition.

Nicht der erste Rekord für Gursky

Es ist nicht das erste Mal, dass ein Werk Gurskys das teuerste Foto der Welt ist. 2008 etwa war sein 2001 entstandenes Bild „99 Cent II Diptychon“ für 3,34 Millionen Dollar versteigert worden und hielt damit zu dem Zeitpunkt den Rekord.

Einige Arbeiten Gurskys sind zurzeit in einer Ausstellung der Kunstakademie Düsseldorf zu sehen, an der der 56-Jährige studiert hat. Die Schau „Die Erfindung der Wirklichkeit – Photographie an der Kunstakademie Düsseldorf von 1970 bis heute“ läuft noch bis 5. Februar in der Akademie-Galerie in Düsseldorf. (moi/dapd)