Grönemeyer schreibt eine Hymne auf das Ruhrgebiet
31.10.2009 | 10:32 Uhr 2009-10-31T10:32:00+0100Essen. Das Ruhrgebiet bekommt eine eigene Hyme - komponiert von Herbert Grönemeyer. Das teilte Ruhr.2010 am Freitag bei der Vorstellung des Programms für das Kulturhauptstadtjahr mit. 300 Projekte mit mehr als 2500 Veranstaltungen werden 2010 realisiert.
Herbert Grönemeyer wird seinen Titel beim Eröffnungsfest am 9. Januar auf Zollverein präsentieren.
Zum Programm sagte Geschäftsführer Fritz Pleitgen: „Wir wollen neue Bilder gegen das alte, standortschädigende Image setzen.” Sein Partner in der Geschäftsführung, Oliver Scheytt, fügte hinzu: „Und wir wollen 5,3 Millionen Menschen so bewegen, das sie ein neues Bewusstsein von der Region bekommen.”
Pleitgen zeigte sich zufrieden, dass trotz der Wirtschaftkrise der Etat der Kulturhauptstadt gesichert ist. „Im Mai habe ich noch befürchtet, dass wir fünf oder sechs große Projekte absagen müssten, aber es ist nur eins – das Besucherbergwerk auf Zollverein”. Schulden werde die Kulturhauptstadt nicht machen. „Wir müssen mit einer schwarzen Null abschließen.”
Treibende Kraft für den Wandel der Kultur
An der Präsentation beteiligt waren die künstlerischen Direktoren. Asli Sevindim erklärte: „Kohle und Stahl bleiben prägend für die Menschen in ihrer Identität – darauf bauen wir auf. Wir wollen zeigen, was die Region hat und kann. Ich sage das mit allem Pathos.”
Dieter Gorny nannte die Kreativwirtschaft eine treibende Kraft für den Wandel der Kultur. Ruhr.2010 habe die Branchen Games, Video, Film, Musik und Design organisiert, es werde ein Festival für Games-Kultur in Bochum geben, in Mülheim sei gemeinsam mit der Uni Essen/Duisburg das Gründerzentrum Gamesfactory eingerichtet worden und in der Zeche in Bochum entstehe eine Popakademie.
Karl-Heinz Petzinka, zuständig für Architektur, betonte die Zusammenarbeit der Kulturschaffenden in der Region. „Wir werden vorhandenes anders zeigen als gewohnt.”
Im Dezember wird ein weiteres Projekt vor – eine „Grand Tour” durch das Ruhrgebiet.
15:27
Erst einmal ein gutes Neues Jahr...!
So ganz trifft der Kontext von Grönis Bochum-Lied heute nicht mehr zu, der Zahn der Zeit nagt eben überall dran. Aber deswegen höre ich (auch als nach Bochum zugezogener) den Song hin und wieder doch ganz gerne...
Aber warum jetzt wieder eine neue Ruhrpott-Hymne von ihm? Gibt es hier keine anderen qualifizierten Komponisten oder Sangeskünstler?
Und um einen Irrglauben mal endgültig aus dem Weg zu räumen: der Herbert kommt - im Sinne von hier geboren- garnicht aus Bochum, er ist hier aufgewachsen. Geboren wurde er in Göttingen....
15:53
Wenn man kein Plan von Grönemeyer hat einfach mal die Fresse halten !
Grönemeyer kommt mehr mals im Monat nach Bochum !Er Lebt halt in London ja und das heißt doch nicht das er das Ruhrgebiet nicht liebt ! Das ist doch Schwachsinn zu Jemand sagen oder meinen nur weil er nicht mehr in Bochum lebt das er die Stadt nicht liebt ! Wenn ich hier viele Kommentare lese könnt ich einfach kotzen ! Wenn ich eine Person nicht verstehen will tuh ich das nicht man kann Grönemeyer sehr gut verstehen einfach mal die Ohren faschen
Glück Auf Grönemeyer
14:00
Das ist ja mal ein Hamer. Deutschlands tief im Ruhrgebiet verwurzelte musikalische Nummer Eins zu gewinnen, eine Hymne für das Ruhrgebiets-Kulturhauptstadtjahr zu schreiben, ist - wem auch immer - hervorragend gelungen!
10:26
@DaDu.
Düsseldorf liegt ja nun mal im Rheinland. Wieso sollte Düsseldorf bei einer Ruhrbewerbung für eine Olympiade also überhaupt mitmachen ? Ich sehe hier Ihren Ansatz nicht. Aber eine Aufwertung wäre es natürlich schon. Es muss ja auch repräsentiert werden, darin ist Düsseldorf nun mal Spitze. Das OK und das IOK würden sicher ungerne in GE nächtigen;)
Düsseldorf hilft ja auch bei der Ruhr 2010 mit Hotelbetten etc. aus. Das Ruhrgebiet könnte das ja alleine garnicht stemmen. Sehe ich da im Ruhrgebiet eine aufkeimende Überheblichkeit ??
Ich lese da immer von Industriedenkmälern (die ich selber auch besucht habe). Meint Ihr nicht, dass angestrahlte Industriebrachen auch mal langweilig werden ?
Zu Grönemeyer:
Ist das nicht der Göttinger, der in London und Berlin lebt und mit dem Ruhrgebiet aber so garnichts mehr gemein hat ?? ;)
Trotzdem wünsche ich ein gutes Gelingen von Ruhr 2010!!
19:18
Es gibt soviele gute Stücke von Ährwin Weis welche man nehmen könnte aber es muss ja Gröhlemeyer sein, der selber in London lebt weil im der Pott zu billig ist.
09:49
Irgendwie setzt sich hier der Trend durch, mit Vulgärsprache lustig sein zu wollen. Schade, es geht auch lustig ohne Fresse polieren etc.
Sollte das Grönemeyer-Stück ähnlich gut wie Bochum werden, hab ich nix dagegen. Ausserdem sollte er es nicht selbst singen, da wär ich noch mehr dafür.
Wie wäre es mit Lokalmusikern, lasst die Jazzoffensive Essen ein Swing-Ding spielen, das wär originell !
08:34
Soll er ruhig singen, den versteht doch eh keiner.
00:13
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23:03
Grönemeyer zu nehmen ist sicherlich nicht die Beste Idee, auch wenn er der Beste ist.
Das die Dortmunder und Schalker den nicht mögen ist doch logisch. Wenn man mal die Stadionhymnen vergleicht muss man sagen das diese beiden Traditionsvereine da wirklich nicht viel zu bieten haben. Das was man sich da immer anhören muss, ist schlechte Karnevalsmusik.
Bochum in Bochum ist da schon Kult pur.
Aber mal andersrum ... sollen die Fans dieser Pleitevereine doch rumheulen.
Bald gibt es sowieso Nur noch den VfL.:-))))
Bochum ich komm aus Dir, Bochum ich häng an Dir .... , Glück auf
22:50
Warum werden der Popolskis nicht gefragt?