GOP Münster startet mit "Rockstar" erfrischend wild in 2015

„Rockstars“ ist der Ausdruck eines Lebensgefühls, das über die Generationen hinweg greift.
„Rockstars“ ist der Ausdruck eines Lebensgefühls, das über die Generationen hinweg greift.
Foto: GvP
Was wir bereits wissen
Kraftvoll, selbstbestimmt und bunt startet das GOP Münster in das neue Jahr 2015. „Rockstars“ ist der Ausdruck eines Lebensgefühls.

Münster.. Mit „Rockstar“ bringt das Variete-Theater bis zum 8. März 2015 eine erfrischend wilde Show in die ehrwürdige Westfalenmetropole. Regisseur Detlef Winterberg ist es gelungen, ein überzeugendes künstlerisches Gesamtkonzept aus brillanter Artistik, emotionalisierenden optischen Blickfängen und vor allem aus furioser Rockmusik zu komponieren, das Herz, Sinne, Bauch und Zwerchfell erbeben lässt.

„Rockstars“ ist mehr als nur eine Revue. „Rockstars“ ist der Ausdruck eines Lebensgefühls, das über die Generationen hinweg greift: „Ein Synonym für Freiheit und Eigenwilligkeit, sexy, ausgelassen, grenzüberschreitend und manchmal sogar ein bisschen romantisch.“

Alt bekannte und neue Chart-Tracks - vom Musik-Duo Akascht begnadet ins Rock`n-Rollen gebracht – bilden den vibrierenden Klangteppich für die atemberaubende Akrobatik.

Kreischend-coole Gitarrenriffs von AC/DC, lyrische Klänge der Cranberries, Reibeisengesang von Rod Stewart oder Rockballaden der Scorpions verleihen den Artisten Flügel.

Parkour Ob Pippa the Ripper die Hula-Hoop-Reifen rotieren oder Noemi Beauchamp an Ketten hängend die Hüften kreisen lässt; ob die zierliche Sheila Nicolodi beim Pole Dance bärenstarke Eleganz mit provokantem Sexappeal paart oder das Duo Ogor Körperbilder voller Anmut und mit bestechender Präzision entwirft – immer wieder ist es der krachende Sound, der dem verführerischen Augenschmaus mit Volldampf eins auf die Ohren gibt.

Zarte Momente

Doch auch die zarten Momente – etwa die schmachtende Zuneigung zwischen der stets skandinavisch parlierenden Drahtseilakrobatin Silea und dem schweigsamen Roadie Jerry (alias Kunstradfahrer Maxime Poulin) – finden ihre gefühlvolle Überhöhung in dem soften Knüpfwerk verzehrender Rockballaden.

Maxim Kriger besinnt sich bei seiner Rola Rola-Nummer dagegen auf die ursprüngliche, authentische Form des Rock'n Roll. Überschäumend und hemmungslos riskiert er scheinbar Kopf und Kragen. Blood, Sweat and Tears stehen Pate.

„Blut, Schweiß und Tränen“ könnte sich auch Phil Os auf die Fahnen geschrieben haben. Denn seine aberwitzige Manier, Diabolos durch die Luft sirren zu lassen, ist überirdisch – diabolisch und himmlisch zugleich. Diese Performance - live begleitet von den Musikern Stefan Erz und Hans von Chelius – ist ein elektrisierender Headbanger. Hier hängt der Hammer. Unübersehbar, abgeklärt, virulent und hoch ansteckend.

Wer sich auch von „Rockstars“ infizieren lassen möchte, bekommt Informationen unter www.variete.de oder erreicht die Ticket-Hotline unter 0251 / 490 90 90.