„Goodbye, My Love, Goodbye“

Athen..  Er war ein Weltreisender in Sachen Musik, ­seinen größten Erfolg in Deutschland hatte er vor mehr als ­40 ­Jahren: Mit „Goodbye, My Love, Goodbye“ stürmte Demis Roussos mit seiner charakteristischen hohen Stimme 1973 die Charts und landete einen Nummer-eins-Hit. Nun ist der griechische Sänger in Athen gestorben. Er wurde 68 Jahre alt.

Todesursache ist unbekannt

„Er hatte eine herausragende Stimme, er reiste durch die Welt ... er liebte sehr, was er tat“, würdigte ihn die griechische Sängerin Nana Mouskouri auf „RTL France“. „Er war ein Künstler, ein Freund. Ich hoffe, dass er jetzt in einer besseren Welt ist.“ Wie das Krankenhaus Ygeia in der griechischen Hauptstadt mitteilte, starb Roussos am Samstag. Die Nachricht bestätigte der französisch-griechische Entertainer Nikos Aliagas über Twitter. Über die Todesursache wurde nichts bekannt.

Roussos machte Ende der 1960er Jahre erstmals musikalisch Furore, als er mit dem griechischen Komponisten Vangelis (eigentlich: Evangelos Papathanassiou) und dem Musiker Loukas Sideras 1968 die Rockgruppe Aphrodite’s Child (“Rain And Tears“) gründete. Die Band produzierte drei Alben. Das von Vangelis komponierte experimentelle Konzeptalbum „666“ gilt als Klassiker des Progressive Rock.