Gelsenkirchen plant eigene 2010-Eröffnungsparty
09.05.2009 | 09:38 Uhr 2009-05-09T09:38:00+0200Gelsenkirchen. Nachdem die Initiatoren der Kulturhauptstadt Ruhr 2010 überraschend das Aus für die Eröffnungsgala in der Arena verkündet hatten, plant die Stadt Gelsenkirchen nun eine eigene Veranstaltung.
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Als in der vergangenen Woche von den Initiatoren der Kulturhauptstadt Ruhr 2010 überraschend verkündet wurde, dass die für den 9. Januar geplante Eröffnungsgala in der Schalke-Arena mangels Sponsorengelder dem Rotstift zum Opfer fallen werde, kam das bei Stadtspitze und Kulturschaffenden gar nicht gut an.
„Vor allem die Art und Weise, wie diese Nachricht verkündet wurde, hat uns irritiert. Wir haben erst aus den Medien erfahren, dass die Eröffnungsgala abgesagt worden ist”, erklärte Kulturdezernent Manfred Beck, der auch monierte, dass die Finanznöte vorab nicht mit der Kulturdezernenten-Konferenz besprochen worden seien. „Sonst hätte man vielleicht gemeinsam nach Lösungen suchen können.”
Ein falsches Zeichen
Enttäuscht von der Absage zeigte sich auch Oberbürgermeister Frank Baranowski, der in Windeseile die Idee prüfen ließ, ob Gelsenkirchen nicht selbst eine Eröffnungsfeier veranstalten könne. „Für uns ist es das falsche Zeichen, ausgerechnet die Eröffnungsfeier, die für alle gedacht war, zu Gunsten eines Festempfangs auf Zollverein abzusagen, zu dem nur ausgewählte Gäste geladen werden. Die Kulturhauptstadt schreibt sich doch auf die Fahnen, eine Veranstaltung für alle Bürger zu sein”, so Frank Baranowski.
Inzwischen wird mehr oder minder laut darüber nachgedacht, wie eine alternative Eröffnungsfeier aussehen könnte. „So eine Veranstaltung muss natürlich in einem Rahmen bleiben, den wir stemmen können”, betont Stadtsprecher Martin Schulmann. Die Schalke-Arena komme eher nicht in Betracht. Die Emscher-Lippe-Halle hingegen schon. „Uns schwebt ein schönes, nicht zu pompöses Programm von Gelsenkirchenern für Gelsenkirchener vor.”
Konkrete Pläne gibt es allerdings noch nicht. Aber bis 2010 sind es ja auch noch ein paar Monate ...
08:29
Ha, ha das ist je der Witz in Tüten. Gelsenkirchen, blank bis auf die Knochen will eigenmächtig ne Veranstaltung veranstalten die keinen hinterm Kamin herlockt. KULTURHAUPTSTADT ist der größte Mist. Da sollte man das Geld besser den Armen spenden, als es beidhändig aus dem Fenster zu schmeißen.
14:10
Auch Gelsenkirchen hat die Veranstaltung, trotz klammer Finanzsituation , mit Tatkraft und Geld unterstützt. Und dass soll es dann gewesen sein? Allein hätte Essen es nie gestemmt bekommen, also muss für die Unterstützer auch ein großes Stück vom Kuchen abfallen, sei es Nachhaltigkeit in der Kultur, sei es die Eröffnungs- oder Abschlussparty. Aber man ist es ja gewohnt hier: Solange unsere beiden Oberzentren etwas bekommen möchten, schleimen sie aufs widerlichste, haben sie es dann, wird alles vergessen. Besonders eben die Unterstützer, die dann vielleicht noch mit Brosamen, aber auf keinen Fall mit einer ebenbürtigen Anerkennung abgespeist werden. Einer der Gründe, warum ich immer versuche, in diesen Städten keinen Cent zu lassen, wenn es irgend geht!
Slarti
11:55
Es ist peinlich, dass die Party für das gemeine Volk abgesagt wurde, während Herr Pleitgen und Co planen, sich selber auf Zollverein zu feiern. Da können die Bürger dann im Fernsehen beobachten, wie sich die hohen Herren und Damen Lachs und Kaviar auf Kosten der Steuerzahler und Konsumenten in den Hals schieben. Von daher ist die Empörung aus Gelsenkirchen nachvollziehbar. Hoffentlich gelingt es, eine vernünftige Eröffnungsfeier für alle Menschen auf die Beine zu stellen.
11:21
Was wäre das Ruhrgebiet ohne sein Kirchturmdenken? Es werden noch so manche Entscheidungen fallen, wo es an der Finanzierung scheitern wird.
22:21
Wir haben ein Musiktheater mit Orchester und Solisten .... wir haben ein renommiertes Ballett und wir haben Sportvereine aus der jeweiligen ersten Liga ..... WIESO VERDAMMT NOCHMAL muss überlegt werden ob WIR das stemmen koennen .... alles mit freiem Eintritt ägblich der Proms in England .... ABER ... es wird eh nichts draus werden - weil in dieser Stadt NIETEN regieren und organisieren!