Gegen Anglizismen - Mit dem It-Girl in der Bad Bank
04.08.2009 | 07:47 Uhr 2009-08-04T07:47:00+0200
Essen. Anglizismen sind „albern“ und „unverständlich“, sagt die „Aktion lebendiges Deutsch“ und schlägt Alternativen vor. Der Duden nimmt hingegen aus dem Englischen stammende Wörter auf, sobald sie sich als fester Bestandteil der Allgemeinsprache etabliert haben. Wir zeigen die Alternativen.
Anglizismen wie „Bad Bank“ sind in aller Munde und schaffen es deshalb in den Duden. Die Redaktion des seit 1890 Jahren erscheinenden Wörterbuchs hat darüber hinaus eine Reihe anderer, aus dem Englischen stammenden Begriffe in die 25. Auflage des Rechtschreibdudens aufgenommen.
Der Ausdruck „twittern“ ist darunter, wie auch das „It-Girl“ und die „Flatrateparty“ – allesamt Begriffe, die sich als fester Bestandteil der deutschen Allgemeinsprache etabliert haben. „Ein wesentliches Kriterium ist, dass sich die Wörter in schriftlichen Quellen wie Zeitungstexte, Literatur und Internet wieder finden lassen“, sagt Angelika Böhm vom Dudenverlag.
Als „albern" und meist „unverständlich" empfindet die „Aktion lebendiges Deutsch" den Gebrauch von englischen Wörtern in Werbung, Wirtschaft und Wissenschaft. Die Aktionsmitglieder plädieren, wie sie sagen, für einen „fröhlichen Zugang" zu deutschen Wörtern. Zum Beispiel schlägt das Bündnis, zu dem auch der bekannte Sprachpfleger Wolf Schneider gehört, für "Bad Bank" das Wort Giftbank als Begriff zur Bezeichnung einer Abwicklungsbank vor.
- Klicken Sie sich durch die Alternativen.
- Insgesamt hat der Rechtschreibduden 5000 neue Wörter aufgenommen. Hier eine Auswahl von 125 Neuwörtern.
11:05
Beim Programmieren an Rechnern fällt auf, daß erklärende Kommentare in Deutsch sehr viel länger sind, als im Englischen und häufig auch umständlicher. Offenbar haben beide Sprachen ihre Vorteile in verschiedenen Bereichen.
Als Laie hätte ich erwartet, daß Deutsch viel mehr Worte enthält als Englisch, das Gegenteil ist aber richtig. Das liegt wohl an der Anreicherung durch das frühere globale Empire.
11:44
Da gibt es dann eine große Tageszeitung im Ruhrgebiet, dort heißt z.B. die Hausverwaltung jetzt facility managment (und ähnliche Namensänderungen für andere Abteilungen).
00:21
Die Franzosen sind sture Nationalisten, besonders in der Bewahrung ihrer ihnen heiligen Sprache. Dort ist sofort eine Kreativkommission zur Stelle, wenn sich wieder ein Anglobegriff eingeschlichen hat, um die passende Wortfindung in Französisch zu suchen und verbindlich festzulegen.
In Deutschland unmöglich, man wird sofort auf Nazi und Adolf verwiesen, damit ist das Thema sofort erledigt und tot ..., wir sind ja so weltoffen, daß wir uns bis zur Unkenntlichkeit selbst verleugnen ...
23:26
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20:52
„Aktion lebendiges Deutsch“ und schlägt Alternativen vor.
Albern, erstens sind die Alternativen meistens falsch und wenn sie dann stimmen, sind sie lediglich eine altbekannte eins zu eins Übersetzung.
Setzen mangelhaft......
19:02
Oh ja ... unser ach so tolle deutsche Sprache ... bloß wo ist sie denn nur hergekommen? War sie schon immer da? So wie sie jetzt ist? Oder waren da viele verschiedene Sprachen aus denen hier ein bisschen und dort ein bisschen entwendet wurde, verändert und dann zur deutschen Sprache erklärt wurden?!?
Mich stört es nicht das ein oder andere denglische Wort zu benutzen.
Make Love - not War!
18:21
#3
Sale wird von dem entsprechenden Unternehmen noch übersetzt in: ( reduziert ). Blöder gehts nimmer.
18:18
Sprache ist zwar lebendig und wandelt sich seit Urzeiten. Doch die Anglizismen sind im Regelfall albern und überflüssig.
17:40
@7 Ein Wetterbericht ist bekannt, klar. Aber der WDR bringt auch mal gerne Den Wetterbericht von morgen. Schon heute, die haben das drauf, die crazy young Pärformers.
17:24
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