Warum ein Schwerter 220 Kilometer in Nepal läuft

Nachdenklicher Blick: Marcel Martens hat noch viel vor. Im September steht ein Lauf in Nepal an.
Nachdenklicher Blick: Marcel Martens hat noch viel vor. Im September steht ein Lauf in Nepal an.
Foto: Martens
Ein Extremsportler aus Schwerte will sich über 220 Kilometer durch Nepal kämpfen. Seinen Ultra-Lauf stellt er in den Dienst einer guten Sache.

Schwerte.. Eiswasser, Matsch und Stromhindernisse: Sind Trailläufe und Ultramarathons für andere die absolute Horrorvorstellung, genießt es Extremsportler Marcel Martens aus Schwerte, an seine Grenzen zu gehen. Jetzt stellt sich der Wandhofener einer besonderen Herausforderung - und dafür geht es in den Himalaya.

Für die Neven-Subotic-Stiftung nimmt der 35-jährige Polizeioberkommissar im September 2015 beim "Mountain Ultra" in Nepal teil. Dort will er mehr als 220 Kilometer zurücklegen und Spenden für ein Schulförderungsprojekt in Äthiopien sammeln. In einem Monat? In zwei Wochen? Nein, für Marcel Martens muss es extremer sein. In fünf Tagen will er die 220 Kilometer durch das Himalaya-Gebirge schaffen.

Hilfsaktion Das ist selbst für den sport- und kletteraffinen Martens eine besondere Herausforderung. "Das ist nicht mit den Alpen vergleichbar", sagt er. Dennoch wagt er diese Reise. Das Geld, das er dabei von Spendern für die Stiftung sammelt, ist ihm wichtig. Dafür will er alles geben. Aufgeben kommt für ihn nicht infrage.