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Kultur

Freiheit und Zweifel

07.12.2007 | 20:25 Uhr

Lammert, Kelek und Rüsen diskutierten über Leitkultur

Essen. Ein Begriff, der öffentlich verbrannt schien. Eine Frau, die polarisiert. Dazu Bundestagspräsident Norbert Lammert und Professor Jörn Rüsen, Ex-Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI). Eine Konstellation, die 280 Menschen, darunter viele junge, in die Essener Philharmonie lockte, um einen Vortag zu hören: "Meine Leitkultur" von Necla Kelek als Beitrag zu dem von der Stiftung Mercator geförderten Projekt "Humanismus in der Epoche der Globalisierung".

Kelek skizzierte die Gründe für ihre These: Ein Muslim ist integrierbar, der Islam nicht. Ihm fehle die Aufklärung und die westliche Definition von Freiheit. Ein Schwungrad der Aufklärung, der Zweifel, sei nicht akzeptiert. Der Islam stehe westlichen Wertevorstellungen entgegen. Warten, bis der er an sich zweifeln könne - "die Geduld habe ich nicht". Das Ringen miteinander, so wie an diesem Abend, das sei Teil ihrer Leitkultur.

Dieses Ringen auf dem Podium hielt sich in Grenzen. Lammert begegnete Kelek mit Zustimmung, sprach von Thesen zur Leitkultur. Es sei wichtig, dass die Diskussion endlich stattfinden könne, jede Gesellschaft brauche Gemeinsamkeiten. Doch bemerkte er, ohne den Islam hätte es vielleicht keine Aufklärung gegeben - und dass für ihn, einen Christdemokraten, Vernunft und Glaube vereinbar seien.

Die Bedeutung Keleks betonte Kulturwissenschaftler Jörn Rüsen: "Da muss jemand kommen wie Frau Kelek, die uns den Wert von Säkularisierung aufzeigt." Die Wissenschaft habe sich lange im "intellektuellen Spiel" verloren. Er definierte die Leitkultur nicht nur als europäisch, sondern als "menschheitlich". "Es gibt dazu keine Alternative." Wohl aber zu Keleks Islambild: "Der Islam, von dem Frau Kelek spricht, ist nicht der Islam überhaupt." Er wolle eine Botschaft verhindern: Jene, dass der Muslim nur Bürger werden könne, wenn er seinen Glauben aufgibt. MiR

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Kommentare
10.12.2007
00:45
Freiheit und Zweifel
von Peter Lustig | #2

Es gibt 2000 Mordaufrufe in Koran und Sunna:

www islamismus net

08.12.2007
03:29
Freiheit und Zweifel
von Carlo | #1

Das Problem ist der Koran.

Sure 9:28 O die ihr glaubt! wahrlich, die Götzendiener sind unrein.

Sure 98:6 Die Ungläubigen unter den Leuten des Buches (Juden und Christen): Sie sind von allen Wesen am abscheulichsten.

Sure 8,55: Siehe, schlimmer als das VIEH sind bei Allah die Ungläubigen, die nicht glauben.

Sure 9,29: Kämpft mit Waffen gegen diejenigen, die nicht an Allah glauben, noch an den jüngsten Tag glauben, und die nicht für verboten erklären, was Allah und sein Gesandter Mohammed für verboten erklärt haben, und die sich nicht nach der rechten Religion (dem Islam) richten - von denen, die die Schrift erhalten haben (d. h. Juden und Christen) - kämpft mit der Waffe gegen diese, bis sie die Minderheitensteuer abgeben als Erniedrigte!

Sure 54,17: Der Koran soll leicht verständlich und für jedermann zu begreifen sein.

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