Das aktuelle Wetter NRW 8°C
Shitstorm

Frei.Wild-Fans attackieren Jennifer Rostock auf Facebook

31.01.2013 | 16:39 Uhr
Frei.Wild-Fans attackieren Jennifer Rostock auf Facebook
Jennifer Rostock haben sich auf Facebook mit den Fans von Frei.Wild und den Böhsen Onkelz angelegt.Foto: Michael Kunz

Essen.  Jennifer Rostock haben Ärger mit den Fans von Frei.Wild und den Böhsen Onkelz. Auf Facebook verkündete die Band, sie wolle auf ihren Konzerten keine T-Shirts von Frei.Wild oder den Onkelz mehr sehen. Deren Fans fühlen sich pauschal verurteilt und lösten einen Shitstorm aus.

Die Deutschrock-Band Jennifer Rostock hat durch einen Facebook-Post den Unmut der Fangemeinde der Rechtsrock-Band Frei.Wild auf sich gezogen. Nach einem Konzert in Hamburg schrieben Jennifer Rostock: "Wir wollen nie wieder Leute mit Böhse Onkelz Shirts auf unseren Konzerten sehen. Und Freiwild könnt ihr auch stecken lassen!"

Dass sie damit eine Diskussion auslösen, war ihnen offenbar bewusst, denn sie beendeten ihren Eintrag mit den Worten "Grauzone ist ganz nah an Braunzone. NAZIS RAUS, den Rest kennt ihr ja." Dass ihr kurzer Eintrag eine solche Wirkung entfalten würde, dürfte die Band allerdings überrascht haben: Über 7000 Kommentare haben Nutzer unter den Eintrag geschrieben. Die meisten stammen von Fans von Frei.Wild oder den Böhsen Onkelz.

Frei.Wild-Fans behaupten, die Band sei unpolitisch

Konzert
Frei.Wild mit Rechtsrock in der Westfalenhalle

Die Böhsen Onkelz waren gestern, heute erobern „Frei.Wild“ aus Südtirol mit ihrem Nationalismus die Bühnen, so auch im November die Westfalenhalle. Mit ihrer rechtslastig geprägten Musik haben sie schon das Open Air in Wacken gespielt. Die Polizei hat die Band und ihre Fans "im Blick".

   In vielen Kommentaren beschimpfen sie Jennifer Rostock übel. Die Frei.Wild-Fans verteidigen ihre Band gegen die Unterstellung, sie sei rechtsradikal eingestellt. Frei.Wild sei eine unpolitische Band, das hätte der Sänger auch an vielen Stellen deutlich gemacht, unter anderem bei einem Konzert in Dortmund .

Hintergrund
Die Vorwürfe gegen Frei.Wild

Die nationalsozialistischen Vorwürfe gegen Frei.Wild ergeben sich aus zwei Punkten. Gravierend wiegt die Neonazi-Vergangenheit von Sänger Philipp Burger. Von dieser distanziert er sich und stempelt sie, wie auch in einem im Dezember ausgestrahlten Beitrag in der ZDF-Sendung „Aspekte“, als Jugendsünde ab. Der zweite Punkt, warum Frei.Wild in das rechte Lager eingeordnet werden, liegt an ihren patriotisch-völkischen Texten über ihre Heimat Südtirol. Frei.Wild selbst ist sich der Wirkung ihrer Heimat-bejahenden Texte durchaus bewusst. Burger begründet diese im ZDF-Beitrag durch ihre Herkunft: „Wer versteht, dass wir Südtiroler und nicht Deutsche sind, und dass hier (in ihrer Heimat Tirol) jeder so denkt, wird merken, dass nicht wir auf dem Holzweg sind.“

Für Müller liegt genau darin das zentrale Problem: „Frei.Wild verkaufen hier in Deutschland und nicht in Südtirol die meisten Tonträger und füllen hier die Hallen. Natürlich wird es in Südtirol eine andere Auffassung von Heimat und Patriotismus geben als bei uns, aber aufgrund unserer Vergangenheit in Deutschland ist mit dem Thema Stolz auf die eigene Herkunft einfach anders umzugehen.“

Im ZDF-Beitrag wird ein Einspieler gezeigt, in dem sich NPD-Funktionär Patrick Schröder über den Stellenwert der Band äußert: „Die Band ist zwar nicht zu 100 Prozent auf unserer Linie, aber zumindest zu 80 Prozent.“ Schröder weiter: „Wir haben aus dieser Band die Möglichkeit, noch in extremeren Maße zu profitieren, als früher durch die Böhsen Onkelz.“ Der Verweis Schröders auf die Böhsen Onkelz liegt auf der Hand. An vielen Stellen der Diskussion um Frei.Wild fühlt man sich in die Zeit zurückversetzt, in der die Böhsen Onkelz sich vom damaligen Rechtsrock distanzierten.

Frei.Wild belegte mit ihrem jüngsten Album „Feinde deiner Feinde“ aus dem Stand Platz zwei der deutschen Albumcharts und füllte auf der dazugehörigen Tournee in diesem Jahr beispielsweise die große Westfalenhalle.

Jennifer Rostock zeigte sich von der Kommentarflut relativ unbeeindruckt: "WAHNSINN! Unser erster eigener Shitstorm!", schrieben sie in einem neuen Facebook-Eintrag. Darin erläuterten sie, dass sie "nicht alle Böhse-Onkelz- oder Freiwild-Fans als Nazis bezeichnen" wollten "und auch niemandem vorschreiben, wie er/sie sich zu kleiden" habe.

Auf ihren Konzerten wollten sie die Namen dieser "fragwürdigen Bands" aber nicht lesen. Selbst wenn Frei.Wild sich als "unpolitisch" bezeichne, finde ihre Musik gerade in der rechtsextremen Ecke viel Anklang, da die Texte große Identifikationsfläche für nationalistisches Gedankengut böten .

Dieser Jennifer-Rostock-Eintrag endet mit einem frommen Wunsch "Und jetzt wieder: MUSIK!" Ob er sich erfüllt, ist angesichts von über 3500 neuen Kommentaren allerdings äußerst fraglich.

dor



Kommentare
02.02.2013
11:57
Frei.Wild-Fans attackieren Jennifer Rostock auf Facebook
von knutknutsen | #9

http://www.youtube.com/watch?v=i_KO1h3bRKs

Damit hat Olli Schulz alles über die Onkelz und ihre Fans gesagt was gesagt werden muß.
Für Freiwild gilt das gleiche.

1 Antwort
Frei.Wild-Fans attackieren Jennifer Rostock auf Facebook
von An777 | #9-1

Oha! Da ist aber einer neidisch auf den erfolg einiger Bands. (Onkelz z.B.)
Ich hab zwar keine Ahnung wer dieser Olli Schulz ist, aber er fällt weder durch inteligente Sprüche auf, noch "sagt" er irgentetwas.
Nur Anschuldigungen und leere Worte verlassen diesen Mund.

Nur einer Aussage kann man zustimmen:

Zitat aus dem Interview:"...Es gibt nun mal halt mehr A***hlöcher als gute Menschen auf diesem Planeten, daß ist Fakt!..."
Stimmt. Nur scheint mir,der Urheber dieser Worte ist eindeutig zum ersten Personenkreis einzuordnen.

Was für´n Waschlappen...

01.02.2013
14:14
Frei.Wild-Fans attackieren Jennifer Rostock auf Facebook
von MaBs | #8

für diejenigen die sich nicht den link kopieren wollen um es zu lesen, hier das Statement von Stephan Weidner, damaliger Songtexter und Bassist der Onkelz.
Es ist einfach zu lesenswert, als das man es unbeachtet lässt:

5 Antworten
Frei.Wild-Fans attackieren Jennifer Rostock auf Facebook
von MaBs | #8-1

Ich würde behaupten – aus voller Überzeugung – , dass ich, dass alle meine Onkelz-Kollegen und unsere Fans mehr effektiv gegen Rechts getan haben, als ihr es jemals schaffen werdet. Das hört man nicht gern, ich weiß. Es ist eure und unsere Aufgabe als Musiker und Texter, die von tausenden jungen Menschen buchstäblich angehört werden, wichtige Werte zu vermitteln. Werte wie Toleranz, das Selbstvertrauen, die richtigen Entscheidungen zu treffen und vieles mehr. Das lernen junge Menschen seltener von Eltern und Lehrern, als von den Bands, die sie lieben. Ich weiß es, so war es bei mir auch. Ihr werft nun junge Menschen in Onkelz-Shirts aus der Halle. Was habt ihr denn für eine Vorstellung, was das für Leute sind? Kein unrettbar verlorener Überzeugungsfascho geht doch zu einem Konzert von euch. Im besten Falle seid ihr einen Fan los, im schlechtesten Falle beschert ihr einem Jungen das Schlüsselerlebnis der Ablehnung, das ihn den Braunen in die Arme treibt.

Frei.Wild-Fans attackieren Jennifer Rostock auf Facebook
von MaBs | #8-2

Ihr könnt euch hundertmal medienwirksam gegen Nazis engagieren – das kostet kein Geld, tut nicht weh und bringt gute Presse, ich weiß – aber eure persönliche Anti-Fascho-Bilanz wird am Ende des Tages negativ ausfallen. Denn was bringt es, in einem nazifreien Raum “Nazis raus” zu brüllen? Außer dem guten Gefühl, das Richtige zu tun, und den sicheren, leicht verdienten Beifall der eigenen Claqueure? Nichts, genau. Eure Verantwortung hört nicht am Ende der Autogrammstunde am “Laut gegen Nazis”-Stand auf – noch ein letztes Bild für die Lokalpresse, klick – sondern fängt da erst an. Ihr könnt euch doch nicht massenwirksam gegen Rechts und für alles andere positionieren und dann, wenn die Kameras weg sind und es mal tatsächlich wichtig und konfrontativ wird, sagen “Ach ne, doch nicht”. Ein “gedrehter” 15-Jähriger ist mehr wert als 2000 Wohlwissende, die sich am “Kein Bock auf Nazis”-Stand Handtäschchen, Handyschalen und ihren guten Geschmack unterschreiben lassen wollen. Sich gegen Rechts zu

Frei.Wild-Fans attackieren Jennifer Rostock auf Facebook
von MaBs | #8-3

Sich gegen Rechts zu positionieren ist nie verschwendete Energie, aber man muss es auch ernst meinen, wenn niemand mehr zuschaut. Habt ihr so wenig Vertrauen in euer Publikum, eure Texte, eure Strahlkraft? Seid ihr nicht irgendwie auch Punks? Oder ist das alles doch nur Image? Verdammt, fangt an, eure Verantwortung wahr zu nehmen.

Frei.Wild-Fans attackieren Jennifer Rostock auf Facebook
von An777 | #8-4

Hey, Danke für den Link. Wahre Worte, die der gute Stephan da niederschreibt.

Warum aber hast du den ersten Absatz ausgelassen?

Frei.Wild-Fans attackieren Jennifer Rostock auf Facebook
von MaBs | #8-5

Ja stimmt... wollte es aufgrund der Zeichen die man hier setzen darf so kurz wie möglich halten ;-)

01.02.2013
14:08
Frei.Wild-Fans attackieren Jennifer Rostock auf Facebook
von MaBs | #7

unglaublich.. mir fehlen die Worte hierzu.
Gut, dass einer mir das abgenommen hat:

http://der-w.de/uncategorized/jennifer-rostock.html#more-4531

Mehr gibt´s eigentlich nicht mehr zu sagen.

01.02.2013
05:23
Naja...
von DasUnangenehme | #6

Das die Onkelz ihre rechte Vergangenheit hinter sich gelassen haben, ist keine Neuigkeit. Frei.Wild allerdings sind, meines Erachtens nach, definitiv in einer Art Grauzone einzuordnen. Auch wenn diese Band nie explizit über braunes Gedankengut singt, so dürfte es wohl klar sein, dass hier ein rechter Konsens besteht. Gut, Jennifer Rostock mag da ein wenig übertreiben, aber wir haben immer noch eine Meinungsfreiheit, es sei denn die selbige ist verfassungsfeindlich. Ich mag Jennifer Rostock vom musikalischen Standpunkt her auch nicht, aber es ist deren gutes Recht zu sagen, dass sie sowas auf ihren Shows nicht sehen wollen. Und, ganz ehrlich, wer sich nichts vorzuwerfen hat, der fühlt sich auch nicht ertappt und regt sich auch nicht über solche Forderungen/Aussagen auf (siehe Shitstorm).

7 Antworten
Frei.Wild-Fans attackieren Jennifer Rostock auf Facebook
von An777 | #6-1

Natürlich fühlt man sich als Fan "ertappt" und unter Generalverdacht gestellt, auch wenn man sich nichts vorzuwerfen hat.
Das Problem ist ein altes und ein an sich immer widerkehrendes: Person (bzw. Band) A hat ein Problem - oder möchte etwas erreichen - und holt dazu die gute alte Nazikeule gegen Person/Band B aus der Kiste. Damit läßt sich in diesem Lande sehr viel erreichen.

Und wenn man bestimmte Shirt´s nicht mehr auf seinen Konzerten sehen möchte, muß man auch eine logische - und vor allem wahre - begründung mitliefern. Einfach zu sagen, die Bands mag man nicht, verstieße ebenfalls gegen die Meinungsfreiheit.

Die Fans von Frei.Wild sollten sich schon mit allen -legalen- Mitteln wehren und der besagten Band, die Sie so anfeindet, gehörig ihre Meinung sagen.

Auch wenn Jennifer Rostock ihr Ziel wohl erreicht haben: Ich habe heute zum ersten mall von dieser sog. "Band" gehört. Werde Sie aber gleich auch schon wieder vergeßen haben...

Frei.Wild-Fans attackieren Jennifer Rostock auf Facebook
von DasUnangenehme | #6-2

Einen Generalverdacht gibt es hier nicht. Warum aufregen wenn die Vorwürfe unhaltbar sind ? Ich sehe es übrigens auch von der Perspektive, dass man nicht automatisch Neo-Nazi ist nur weil man Frei.Wild hört. Aber hier sehe ich Jennifer Rostock nicht im Unrecht, jedenfalls was die Band Frei.Wild anbelangt. Herr Burger hat vor seiner Zeit bei Frei.Wild bei einer Band gesungen die sich Kaiserjäger nannte und (hier ist es keine Auslegungssache) Rechtsrock fabriziert hat.Textpassagen seiner ehemaligen Bad finden sich auch heute noch, teils komplett unverändert in Texten von Frei.Wild wieder. Desweiteren war Herr Burger Teil einer rechts-populistischen Partei. Und eine Abneigung gegen div. Bands die man, begründet oder unbegründet nicht mag stellt wohl kaum eine Verletzung der Meinungsfreiheit dar.
Von mir aus kann man sich dagegen wehren, aber aus welchen Grund ? Wozu ? Um eine Unterlassungsverfügung gegen eine Band zu erwirken von der angeblich noch niemand gehört hat

Frei.Wild-Fans attackieren Jennifer Rostock auf Facebook
von An777 | #6-3

Wozu wehren? Na, nicht jeder läßt sich gerne in eine Ecke stellen, wo er nicht hingehört.

Die Vergangenheit vom Sänger von Frei.Wid kenne ich jetzt nicht so gut. Bin kein Fan dieser Band.

ABER:

Ich habe damals die Geschichte der Onkelz miterlebt, wie die "großen" Medien, ein Skandal nach dem anderen aus den Finger sogen, ohne auch nur ein Funken Wahrheit zu berichten.
Seltsamerweise lesen sich Interviews von Frei.Wild in Fachmagazinen - ich mag hier keine Werbung machen -wo z.B Rock hart behandelt wird, immer anders als in den gängigen Medien. Und wenn dann genug Zeit verstrichen ist, stellt sich heraus: Die großen lagen daneben, die kleinen hatten recht. Das/Ist war bei den Onkelz so und generell auch bei sehr vielen Metal-Bands.
Der Verdacht, daß dies wieder so geschehen wird, den werde ich auch hier nicht los.

Wie gesagt: Mit der Nazi-Keule können Sie viel erreichen: Auftritte verbieten, Werbung machen und neuerdings sogar Straßennahmen ändern...
Aber auch viel Schaden anrichten

Frei.Wild-Fans attackieren Jennifer Rostock auf Facebook
von An777 | #6-4

Eins habe ich vergeßen: Die Sicht ihrer Perspektive ist sehr löblich. Leider können das nicht viele.
Auch ist für mich nicht jeder Fan mit einem "Jennifer Rostock" Shirt, jetzt automatisch ein Mensch der mich - als Onkelz Fan - im rechtem Lager sieht.
Genausowenig wie ich jetzt die gesamte Band verurteilen werde, schließlich erfährt man ja nicht, ob es sich um die Meinung aller Bandmtglieder handelt, oder nur von einigen wenigen....

Obwohl ich mich doch Frage, welche Musick die "Rostocker" denn überhaupt machen, wenn sich sogar Onkelz und Frei.Wild Fans auf deren Konzert herumtreiben.
Oder ist es doch bloß eine Geschichte ohne Hand und Fuß?
Argh, Sie haben es geschaft: Ich google doch mal nach denen...

Frei.Wild-Fans attackieren Jennifer Rostock auf Facebook
von DasUnangenehme | #6-5

Zunächst einmal, die Vergangenheit des Sängers ist fakt. Da lässt sich auch nichts auslegen, verfälschen oder sonst wie schlecht oder schön reden.
Und meiner Meinung nach sollte man sich dann wehren, wenn eine ernsthaft Bedrohung besteht, was ich an dieser Stelle nicht als gegeben sehe.
Die damalige Darstellung der Böhsen Onkelz war zweifellos sehr vielfältig, aber auch hier hat die Band in mehreren Interviews ihre rechte Vergangenheit zugegeben und sich (was ich persönlich auch sehr respektabel fand) dafür entschuldigt und, was viel wichtiger ist, davon distanziert.
Allerdings sehen die meisten Menschen, diese Band wie vor ihrem Gedankenwandel war.
Man sollte die ganze Sache eben nicht verhahrmlosen, denn die größte Gefahrenquelle ist die, die einem nicht sofort auffällt.
Klar, die, von Ihnen so genannte "Nazi-Keule" wird heutzutage recht schnell geschwungen, aber häufig ist das aber auch nicht ohne Grund.

Frei.Wild-Fans attackieren Jennifer Rostock auf Facebook
von DasUnangenehme | #6-6

Auch hier ist Vorsicht geboten, denn einmal als Sympathisant der rechten Szene gebrandmarkt, ist es schwierig sich wieder rein zu waschen.

Frei.Wild-Fans attackieren Jennifer Rostock auf Facebook
von An777 | #6-7

Nun, ich glaube im großen und ganzen sind wir einer Meinung. Nur eben nicht bei dem Punkt, was Fakt ist und was nicht.
Eben weil die Nazi-Keule auch schon auf mein Haupt niederging und eben die Erfahrungen mit den Onkelz damals haben mir gezeigt, daß Fakt eben nicht immer gleich Fakt ist.

Mir wurde z.B. eben auch mal vorgeworfen, zur rechten Ecke zu gehören. Lustigerweise benuzte derjenige auch den Ausdruck, daß sei "Fakt".

Aber, ich muß auch wiederholen: Ich bin kein Frei.Wild Fan und vieleicht wissen Sie wirklich mehr über die Vergangenheit des Sängers. Ich kenne eben nur Interview´s aus div. Magazinen, wo sich alles ein wenig harmloser las.

Nachdem ich mal ein paar Songs von Jennifer R. angetestet habe, halte ich das aber nach wie vor für nen PR-Aktion um auf sich aufmerksam zu machen. Den mit der Musik alleine werden wohl nicht weit kommen...
Für meinen Geschmack, typischer Radio-Einheitsbrei ohne Seele. Und sehr leicht austauschbar.
Musik ist aber eben Geschmachssache.

01.02.2013
01:39
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #5

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

1 Antwort
Frei.Wild-Fans attackieren Jennifer Rostock auf Facebook
von An777 | #5-1

Generell ein lobenswerter Vorschlag. Aber Nationalsozialisten im letzen wirklich richtige, kommunistischem geführtem Land?

Die werden wohl mehr als nur Demut dort "lernen". (Die Lernfähigkeit spreche ich den größtem Teil dieser braunen Brut ab - wer wirklich Nachdenken kann, kann unmöglich rechtes Gedankengut haben).

Ein verführerischer Gedanke...;-)

31.01.2013
22:32
Frei.Wild-Fans attackieren Jennifer Rostock auf Facebook
von kurtgest | #4

Die sollen mal schön hier in die Gegend kommen. Das wird ein Spaß

31.01.2013
22:08
Frei.Wild-Fans attackieren Jennifer Rostock auf Facebook
von Schorlemme | #3

Jennifer Rostock ist seit dem 15.01. auf Tour. Ein Konzert ist schon ganz ausgefallen. Der Kartenverkauf läuft sehr schlecht. Und dann nachdem sie 14 Tage auf Tour ist (29.01.), beschließt sie keine Shirts mehr von Frei wild, Böhze Onkels usw. zu verkaufen, weil das Nazis sind. Ist ihr das erst am 29.01. aufgefallen.

2 Antworten
Frei.Wild-Fans attackieren Jennifer Rostock auf Facebook
von Bella74 | #3-1

Wo steht denn, das die Band t-Shirts der besagten Bands verkauft?!?

Frei.Wild-Fans attackieren Jennifer Rostock auf Facebook
von VfL-Granate | #3-2

Nochmal - hören Sie bitte auf so einen Unsinn zu verzapfen, das ist ja unerträglich. Haben sie eigentlich verstanden worum es hier geht??? Jennifer Rostock VERKAUFT keine T-Shirts von ... ach was reg ich mich auf...

31.01.2013
21:40
Frei.Wild-Fans attackieren Jennifer Rostock auf Facebook
von Schorlemme | #2

Es ist doch ganz unwichtig gegen was Jennifer Rostock ist, Hauptsache sie bekommt kostenlose PR
Frau Rostock ist im Moment auf Tournee und bei Google findet man zu den Stichworten "Jennifer Rostock Freiwild" 39.600 Ergebnisse

1 Antwort
Frei.Wild-Fans attackieren Jennifer Rostock auf Facebook
von VfL-Granate | #2-1

Ah, sehr schlau! Sie wissen aber sicherlich auch, dass die Tour annähernd ausverkauft ist, oder? Und das war sie auch schon VOR den Äusserungen der Band zum Thema ...

31.01.2013
19:21
Frei.Wild-Fans attackieren Jennifer Rostock auf Facebook
von la.heterosexual | #1


Was ist eigentlich "Jennifer Rostock" - nie gehört... ??

1 Antwort
Frei.Wild-Fans attackieren Jennifer Rostock auf Facebook
von wenjuckts | #1-1

Ist doch wurscht wer oder was sie ist, sie will kein ******* in Ihren Konzerten, das kann man doch nur gut finden....

Aus dem Ressort
Tuba-Star Andreas Martin Hofmeir gastierte in Hagen
Konzert
Tubissimo! Der "Echo"-gekrönte Musiker Andreas Martin Hofmeir zeigt mit den Hagener Philharmonikern, was alles in einer Tuba steckt. Das Konzert erklingt am Donnerstag auch beim "Sauerland-Herbst" in Schmallenberg.
Rentner protestiert gegen Männerkritik in Udo-Jürgens-Song
Fan-Protest
Raser, Kriegstreiber und Kriminelle - Entertainer Udo Jürgens geht auf seinem aktuellen Album "Mitten im Leben" mit der männlichen Spezies hart ins Gericht. Einem Fan aus dem Odenwald geht die Kritik zu weit, in 16 Städten der Jürgens-Tour hat er "Männersolidaritätsdemos" angemeldet.
Etatsperre in NRW trifft auch westfälische Archäologen
Haushaltsperre
Bodendenkmalpflege, Förderschulen und Behindertenwerkstätten: Die Einrichtungen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe bekommen die Folgen der Haushaltssperre in NRW zu spüren. Das Land hat zahlreiche Gelder gestrichen. Wie es 2015 weitergehen kann, ist noch höchst ungewiss.
Venedig, Cannes, Lünen - Filmfestival wird 25
Film
Das Kinofest in Lünen feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen. Vom Mauerblümchen hat es sich längst zum viel beachteten Filmfestival entwickelt, auf dem sich sogar spätere Oscar-Gewinner ihre ersten Meriten verdienen. Der Etat liegt in diesem Jahr bei 380 000 Euro.
Casino-Betreiber Westspiel hält an Warhol-Versteigerung fest
Warhol
Kunstverkauf zur Sanierung eines landeseigenen Unternehmens: Die Empörung in Kunst und Politik in NRW über die geplante Versteigerung von zwei Warhol-Bildern ist groß. Der Duisburger Casino-Betreiber Westspiel will seinen Plan trotzdem durchziehen.
Umfrage
Die Stadt Duisburg will Schul-Parkplätze an Lehrer vermieten – aber auch an Anwohner. Eine gute Idee?

Die Stadt Duisburg will Schul-Parkplätze an Lehrer vermieten – aber auch an Anwohner. Eine gute Idee?