Filmfestival in Cannes - alle warten auf Catherine Deneuve

Filmestival in Cannes. Regisseur Emmanuelle Bercot mit Schauspielern aus seinem Film "La tête haute" ("Standing Tall") bei den 68. Internationalen Filmfestspielen Cannes.
Filmestival in Cannes. Regisseur Emmanuelle Bercot mit Schauspielern aus seinem Film "La tête haute" ("Standing Tall") bei den 68. Internationalen Filmfestspielen Cannes.
Foto: dpa
Was wir bereits wissen
Tausende Journalisten und Filmexperten sind schon da. Am Mittwoch startet das Filmfestival von Cannes. Alle Augen richten sich auf Catherine Deneuve.

Cannes.. Die 68. Internationalen Filmfestspiele Cannes beginnen an diesem Mittwoch (19.00 Uhr) mit einem französischen Sozialdrama. Catherine Deneuve spielt in "La tête haute" ("Standing Tall") eine Richterin, die einem jungen Kleinkriminellen helfen möchte. Regie führte Emmanuelle Bercot. Es ist das erste Mal seit mehr als 25 Jahren, dass das Festival mit dem Film einer Regisseurin startet.

Zu der Premiere an der südfranzösischen Côte d'Azur werden am Abend auch die Mitglieder der Jury erwartet, darunter die Schauspieler Sophie Marceau, Jake Gyllenhaal und Sienna Miller. Jury-Präsidenten sind in diesem Jahr die Regie-Brüder Ethan und Joel Coen ("Inside Llewyn Davis").

"Standing Tall" beim Filmfestival Cannes außer Konkurrenz

Im Wettbewerb konkurrieren 19 Filme um die Goldene Palme. Dazu gehören unter anderem Werke von Nanni Moretti, Paolo Sorrentino, Jacques Audiard und Gus Van Sant. Deutsche Filme sind in diesem Jahr nicht im Wettbewerb vertreten. Die internationale Jury vergibt die Preise am 24. Mai.

Der Eröffnungsfilm "Standing Tall" hat keine Chancen auf die Goldene Palme - er läuft außer Konkurrenz. Dort zeigt etwa auch Woody Allen sein Werk "Irrational Man". Außerdem sollen eine animierte Verfilmung des Klassikers "Der kleine Prinz" sowie eine Dokumentation "Amy" über die früh gestorbene Sängerin Amy Winehouse vorgestellt werden. Die Oscargewinnerin Natalie Portman ("Black Swan") wird in einer Sondervorstellung ihr Spielfilm-Regiedebüt "A Tale of Love and Darkness" präsentieren. (dpa)