Wiedersehen im Dschungelcamp – Krach bei Walter und Aurelio

Aurelio, Sara und Walter reden im Dschungel-Baumhaus Klartext.
Aurelio, Sara und Walter reden im Dschungel-Baumhaus Klartext.
Foto: Stefan Menne / RTL
Einen Tag nach dem Finale schwelgen die Promis gemeinsam in Erinnerungen. Doch zwischen Walter und Aurelio knallt es. Sara schockt mit einer Beichte.

Essen.. Es ist vorbei! Die neunte Staffel des Dschungelcamps endete Samstagabend mit der Krönung von Maren Gilzer. Die Ex-„Glücksrad“-Fee wurde mit 56,18 Prozent der Zuschauerstimmen zur Dschungelkönigin gewählt. Einen Tag später trifft ihr Hofstaat in „Das große Wiedersehen“ noch einmal zusammen.

Alle sind da: Durchlaucht Maren Gilzer, Bundespräsident Walter Freiwald („Ich bin auf dem Herzens-Thron“), Rolfe Schneider, Sara Kulka, Jörn Schlönvoigt, Patricia Blanco. Die immer noch angespannt wirkende Angelina Heger, Rebecca Siemoneit-Barum, eine strahlende Tanja Tischewitsch und Aurelio Savina.

„Wir nannten uns das Arschkriecher-Camp“

Im Baumhaus von Sonja Zietlow und Daniel Hartwich sprechen die Pritschen-Promis über die vergangenen 16 Tage. Die Busch-Zeit war ein trautes Beisammensein. „Wir nannten uns selbst das Arschkriecher-Camp“, berichtet Rebecca. Auch das Wiedersehen ist ein einziges Gruppenkuscheln. Küsschen hier, Küsschen da. Wäre da nicht Rüpel Walter Freiwald.

Harmonischste Staffel ever: Unter den Dschungelcampern herrschte Friede, Freude, Eierkuchen. „Selbst die Mädels verstehen sich“, erkannte Aurelio. Und so konnte auch ein vollgepinkeltes Dschungelklo der angenehmen Stimmung nichts anhaben. Warum hätte man da Streit provozieren sollen, nur um etwas Action zu haben, fragt Rebecca. Der allernetteste Mensch im australischen Busch war – wer hätte es gedacht? – Jörn Schlönvoigt. „Der liebste Mensch, den ich seit zehn Jahren gesehen habe“, sagt Rolfe leicht lallend. Hat er etwa einen im Tee?

Ein bisschen Streit muss sein: Rüpel-Walter stichelte im Camp gerne gegen Maren und Rebecca. Am liebsten zankte er sich aber mit Aurelio. Der sei ein Lackaffe, ein Arschloch. Beim Zusammentreffen im Baumhaus schäumt Aurelio vor Wut: „Er beleidigt eine Lady und das macht mich wütend. Der hat echt einen an der Klatsche. Wechseln wir bitte das Thema.“ Anfangs habe er Walter noch als sehr nett empfunden. Und dann? „Der hat als erstes zu mir gesagt: Du gehörst hier nicht rein“, erklärt Walter seine Probleme mit dem Wolf. Frechheit! Sara vermittelt: „Aurelio meinte, dass du mit deiner körperlichen Verfassung hier nicht rein gehörst. Das war schon unfair, dass Walter anfangs nicht für Dschungelprüfungen nominiert werden konnte.“

„Ich habe gelernt, nicht so zu werden wie Walter."

Verdiente Dschungelkönigin? Eigentlich ja. Maren war authentisch und zog keine Show ab. Walter Freiwald hat da aber noch etwas hinzuzufügen: „Maren hat die Spielregeln nicht eingehalten.“ Damit meint Walter, dass sie zu Mitcampern zu nett war. Sie hätte auch mal zicken können. „Das hat sie aber später gemacht, da wollte sie mir den Arsch versohlen.“ Maren verdankt also Walter die Dschungelkrone! Die kontert: „Ich habe gelernt, nicht so zu werden wie Walter. Er hat ein lebendiges Beispiel dafür geliefert, wie man Menschen nicht behandeln sollte.“

Dschungelcamp Schocker des Abends: Mit nur einem Statement lässt Sara die Moderatoren und Aurelio sprachlos zurück. „Aurelio und ich haben uns schon vor fünf Jahren getroffen, haben gevögelt und festgestellt, dass es nicht klappt, weil wir beide so dominant sind.“ Aurelio winkt ab. Nee, alles Quatsch.

Erkenntnis der Staffel: Daniel Hartwich hat gar keine blauen Augen, stellt Tanja geschockt fest. Die sind ja grün! Dabei hatte sie seine Augen im Camp so poetisch beschrieben: „Die sehen aus wie das Meer.“

Wer bereut seine Teilnahme? Natürlich keiner. Walter würde alles genauso machen. Rebecca möchte mehr Leichtigkeit ins Leben lassen. Sara hätte sich eine bessere Platzierung gewünscht. Weil sie sich zwischenzeitlich so schwach fühlte, dachte sie auch kurz daran aufzuhören: „Ich wollte aber nicht einen Teil von der Kohle abgeben.“

Angelina Heger dagegen räumte vorzeitig das Feld. „Für mich war es hardcore schlimm. Aber ich hab es nicht bereut. Ich bin eben nur ein Mensch, keine Maschine.“ Selbst in der gemütlichen Wiedersehensrunde wirkt sie angespannt.

IBES-Kolumne, Tag 13 Geheimtipp: Warum war Rolfe in den Dschungelprüfungen so gechillt? „Ich kam direkt aus Indien. Da war ich einen Monat lang für Yogamassagen und Ayurveda-Anwendungen.“ Und so entspannt läuft es auch im Dschungel gut.

Zukunftspläne: Walter wurde ins Willy-Brandt-Haus eingeladen, um mit der SPD über seine Zukunft zu reden. Will er sich etwa wieder als Bundespräsident bewerben?

Wer fehlt? Benjamin Boyce ist nicht dabei. RTL setzte den Ex-Boyband-Sänger nach einem angeblichen Zwischenfall im Hotel (Benjamin soll seine Freundin verprügelt haben) in den Flieger Richtung Heimat. So schnell kann’s gehen. Das mögliche Comeback von „Caught in the Act“ ist damit wohl gestrichen.