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WDR wehrt sich gegen Verdacht der Korruption

22.07.2008 | 19:36 Uhr

Gremienkontrolle habe treuhänderische Basis

Essen. Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) weist Vorwürfe der "Süddeutschen Zeitung" zurück, dass der Rundfunkratsvorsitzende und der Verwaltungsratsvorsitzende des WDR an den Gewinnen des Tochterunternehmens WDR Mediagroup GmbH beteiligt seien (WAZ berichtete). "Die Vorwürfe sind völlig haltlos, insofern eine angebliche Korruption unterstellt wird", sagte WDR-Sprecherin Gudrun Hindersin. Zutreffend sei, dass Ludwig Jörder und Reinhard Grätz treuhänderisch für den Sender als Gesellschafter beteiligt sind. Hindersin: "Diese Beteiligungsstruktur besteht praktisch seit Gründung unserer Werbetochter, also seit 1959. Sie ist schon von daher an die Funktion und nicht an Personen gebunden." Sie sei eingeführt worden, um die Gremienkontrolle auf die Tochtergesellschaften des WDR auszuweiten. Der Chef der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, Martin Stadelmaier (SPD), hatte WDR-Intendantin Monika Piel aufgefordert, Klarheit über die Beteiligungsverhältnisse zu schaffen. hk

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