"Verstehen Sie Spaß?" findet im Internet junge Zuschauer

Fernsehmoderator Guido Cantz präsentiert  "Verstehen Sie Spaß?". Im Internet sind vor allem die Klassiker der vergangegen 30 Jahre gefragt.
Fernsehmoderator Guido Cantz präsentiert "Verstehen Sie Spaß?". Im Internet sind vor allem die Klassiker der vergangegen 30 Jahre gefragt.
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Was wir bereits wissen
Filme mit der versteckten Kamera gehören zu den Klassikern im Fernsehen. Im Internet erleben sie eine Renaissance. Der TV-Show "Verstehen Sie Spaß?" bringt das neue, junge Zuschauer. Beträgt der Altersdurchschnitt des Publikums vor dem Fernseher rund 60 Jahre, liegt er im Internet bei 22 Jahren.

Friedrichshafen.. Der Fernsehklassiker «Verstehen Sie Spaß?» gewinnt über das Internet junge Zuschauer. Das Begleitprogramm zu der seit 1980 laufenden Samstagabend-Show stoße auf eine große Resonanz, sagte der Online-Verantwortliche der ARD-Sendung, Guido Bülow, der Nachrichtenagentur dpa.

Es werde weiter ausgebaut. Mit Live-Aktionen im Internet und seinen sozialen Netzwerken, mit Filmen und Dialogforen erreiche «Verstehen Sie Spaß?» pro Show zusätzlich mehrere Millionen Menschen. Renner sind die Filme mit der versteckten Kamera. Sie erleben im Internet eine Renaissance.

Altersdurchschnitt des Publikums im Internet liegt bei 22 Jahren

Die ARD-Unterhaltungssendung mit Moderator Guido Cantz läuft unter der Regie des Südwestrundfunks (SWR). Die neue Ausgabe kommt am Samstag (9. März), 20.15 Uhr, live aus Friedrichshafen am Bodensee.

Stadtgespräch «Die Sendung profitiert von ihrem Schritt ins Internet», sagte Bülow. «Es klicken uns pro Sendung Millionen Zuschauer an.» Die TV-Show mit Filmen der versteckten Kamera sei durch die Online- Angebote einem neuen, jungen Publikum bekanntgeworden. Betrage der Altersdurchschnitt des Publikums vor dem Fernseher rund 60 Jahre, liege er im Internet bei 22 Jahren.

Eigene Portale bei den sozialen Netzwerken

«Gefragt sind vor allem Filme mit der versteckten Kamera, darunter auch die Klassiker der vergangenen mehr als 30 Jahre», sagte Bülow. «Videokanäle im Netz passen daher genau zu diesem Fernsehformat.»

Kurt Felix Jedes Video werde während der Sendung im Durchschnitt mehrere hunderttausend Mal angeklickt. «Teilweise sogar bis zu 2,5 Millionen mal pro Video.» Die Sendung ist mit eigenen Portalen unter anderem bei Youtube, Facebook und Twitter vertreten.

«Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Nutzer im Netz sehr neugierig sind und den Kontakt zur Sendung und ihren Machern suchen», sagte Bülow. «Vor allem die Live-Begleitung der Show stößt auf große und positive Resonanz.» So beantworten der Moderator und mehrere Redakteure auch während der Sendung Fragen der Zuschauer aus dem Netz. Nutzer könnten sich zudem Filme wünschen und ansehen sowie sich über Auftritte und Gäste informieren. (dpa)