Das aktuelle Wetter NRW 12°C
Gottschalk

Thomas Gottschalk gibt sich trotz seines Scheiterns trotzig

07.06.2012 | 21:37 Uhr
Thomas Gottschalk gibt sich trotz seines Scheiterns trotzig
Thomas Gottschalk hat mit dem ARD-Format "Gottschalk live" einen schweren Rückschlag erlitten.Foto: dapd

Berlin.  Thomas Gottschalk will weiter Fernseh-Unterhaltung machen. Trotz seines Scheiterns mit "Gottschalk live" gibt er sich trotzig: Das habe den Leuten offensichtlich keinen Spaß gemacht, sagte er in einem Online-Talk. Der Marktanteil seiner letzten Show lag bei 4,3 Prozent.

Entertainer Thomas Gottschalk will seinen Beruf nicht an den Nagel hängen. "Ich bin Dienstleister und ich meine: solange ich meine Würstchen verkaufen kann, werde ich Würstchen herstellen", sagte er am Donnerstag im Spiegel-Online-Talk, der per Live-Stream übertragen wurde. Das was er jetzt gezeigt habe, habe den Leuten offensichtlich keinen Spaß gemacht. "Das heißt noch lange nicht: wir können den Gottschalk nicht mehr sehen", sagte er. Die Diskussion um seine Sendung hält er für überzogen. "Es ist Fernsehen, es ist Unterhaltung", sagte er. "Es ist nicht wirklich was passiert."

Schlechte Quoten für "Gottschalk live"

Der Abschied von Thomas Gottschalk aus dem ARD-Vorabend reiht sich ein in die Folge unbefriedigender Quoten. Lediglich 920.000 Zuschauer lockte die TV-Legende mit seiner letzten Sendung "Gottschalk Live" am Mittwochabend vor die Fernsehgeräte, wie die ARD am Donnerstag mitteilte. Der Marktanteil lag bei 4,3 Prozent. Zum Vergleich: Die wenige Minuten später beginnende Tagesschau um 20.00 Uhr schauten 3,43 Millionen Menschen.

Gottschalk war im Ersten mit dem Ziel angetreten, zehn Prozent Marktanteil zu holen. Im Schnitt lag der ehemalige "Wetten, dass..?"-Moderator mit seiner im Januar gestarteten Sendung jedoch lediglich bei drei bis fünf Prozent. (dapd)



Kommentare
08.06.2012
11:25
Thomas Gottschalk gibt sich trotz seines Scheiterns trotzig
von locklin | #2

Und er sagt: ""Es ist nicht wirklich was passiert."
Hallo, Herr Gottschalk? Gibt es für einen Moderator etwas schlimmeres, als die Absetzung seiner Sendung?

08.06.2012
06:11
"Das heisst noch lange nicht,...
von mspoetnik | #1

...wir können den Gottschalk nicht mehr sehen."
DOCH,genau das heisst es.Wann begreift der Typ das endlich?

Aus dem Ressort
Pfarrer erklärt seine Dusche beim Wort zum Sonntag
Ice Bucket Challenge
Pfarrer Gereon Alter aus Essen ließ sich beim „Wort zum Sonntag“ am Samstag in der ARD vor 1,8 Millionen Zuschauern mit Eiswasser duschen: Dass seine etwas andere Variante der „Ice Bucket Challenge“ seiner Würde als Pfarrer schadet, glaubt der Leiter der Großpfarrei St. Josef Ruhrhalbinsel nicht.
25. Simpons-Staffel startet - Notlösung wurde zum Mega-Hit
Simpsons
Bei ProSieben startet die 25. Staffel der Simpsons. Die Serie startete angeblich als Notlösung – und ist heute eine der erfolgreichsten der Fernsehgeschichte. Auch wenn die Quoten in den USA seit einiger Zeit sinken, ist kein Ende der Simpsomania in Sicht. Doch die Figuren verändern sich.
Für Jörg Pilawa stecken App-Shows noch in den Kinderschuhen
App-Shows
Auf den meisten Smartphones sind Apps zu finden. Deutsche Fernsehmacher wollen die begehrten Alleskönner für sich nutzen - und legten mit ihren Ideen bisher eher Bruchlandungen hin. Woran liegt das? Moderator Jörg Pilawa hat die Theorie, Interaktivität sei vielleicht gar nicht erwünscht.
ARD lässt der Konkurrenz mit "Tatort" keine Chance
TV-Quoten
Kaum gibt es wieder frische "Tatort"-Ware im Fernsehen, schon reagiert das Publikum. Die österreichische Fassung mit Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser war am Sonntagabend unumstrittener TV-Sieger. In der bisherigen Jahresbilanz liegt das ZDF (13,7 Prozent) vor der ARD (13) auf dem ersten Platz.
Tom Buhrow sichert Fortbestand aller vier WDR-Klangkörper zu
WDR
Der WDR leistet sich nicht weniger als zwei Orchester, einen Chor und eine Big Band. Ist das in Zeiten massiven Stellenabbaus noch vertretbar? Ja, sagt Intendant Tom Buhrow. Alle Vier seien unverzichtbar für die Kultur in Nordrhein-Westfalen.
Umfrage
Die Lokführer der Deutschen Bahn streiken. Es geht um Lohnerhöhung und kürzere Arbeitszeit. Haben Sie Verständnis?

Die Lokführer der Deutschen Bahn streiken. Es geht um Lohnerhöhung und kürzere Arbeitszeit. Haben Sie Verständnis?

 
Fotos und Videos
Roter Teppich bei den Emmy-Awards
Bildgalerie
Fernseh-Oscar
Glaskasten für Galileo angeliefert
Bildgalerie
TV-Experiment
Die 20 "Bachelorette"-Kandidaten
Bildgalerie
Fotostrecke
The Voice Kids
Bildgalerie
Unterhaltung