Thomas Gottschalk gibt sich trotz seines Scheiterns trotzig

Thomas Gottschalk hat mit dem ARD-Format "Gottschalk live" einen schweren Rückschlag erlitten.
Thomas Gottschalk hat mit dem ARD-Format "Gottschalk live" einen schweren Rückschlag erlitten.
Foto: dapd
Was wir bereits wissen
Thomas Gottschalk will weiter Fernseh-Unterhaltung machen. Trotz seines Scheiterns mit "Gottschalk live" gibt er sich trotzig: Das habe den Leuten offensichtlich keinen Spaß gemacht, sagte er in einem Online-Talk. Der Marktanteil seiner letzten Show lag bei 4,3 Prozent.

Berlin.. Entertainer Thomas Gottschalk will seinen Beruf nicht an den Nagel hängen. "Ich bin Dienstleister und ich meine: solange ich meine Würstchen verkaufen kann, werde ich Würstchen herstellen", sagte er am Donnerstag im Spiegel-Online-Talk, der per Live-Stream übertragen wurde. Das was er jetzt gezeigt habe, habe den Leuten offensichtlich keinen Spaß gemacht. "Das heißt noch lange nicht: wir können den Gottschalk nicht mehr sehen", sagte er. Die Diskussion um seine Sendung hält er für überzogen. "Es ist Fernsehen, es ist Unterhaltung", sagte er. "Es ist nicht wirklich was passiert."

Schlechte Quoten für "Gottschalk live"

Der Abschied von Thomas Gottschalk aus dem ARD-Vorabend reiht sich ein in die Folge unbefriedigender Quoten. Lediglich 920.000 Zuschauer lockte die TV-Legende mit seiner letzten Sendung "Gottschalk Live" am Mittwochabend vor die Fernsehgeräte, wie die ARD am Donnerstag mitteilte. Der Marktanteil lag bei 4,3 Prozent. Zum Vergleich: Die wenige Minuten später beginnende Tagesschau um 20.00 Uhr schauten 3,43 Millionen Menschen.

Gottschalk war im Ersten mit dem Ziel angetreten, zehn Prozent Marktanteil zu holen. Im Schnitt lag der ehemalige "Wetten, dass..?"-Moderator mit seiner im Januar gestarteten Sendung jedoch lediglich bei drei bis fünf Prozent. (dapd)