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The Voice of Germany - warum Max Giesinger nie zu DSDS gehen würde

13.01.2012 | 19:00 Uhr
The Voice of Germany - warum Max Giesinger nie zu DSDS gehen würde

Essen.  "The Voice of Germany"-Kandidat Max Giesinger ist der klassische Typ für eine Casting-Show: Gutes Aussehen, tolle Stimme und viel Charisma bringt der Karlsruher mit. Warum Max Giesinger allerdings nie zu DSDS gehen würde und was er sich von "The Voice of Germany" erhofft, verrät er im DerWesten-Interview.

Bei "The Voice of Germany " zählt nur die Stimme - zumindest bei den "Blind Auditions" war es so. In den Live-Shows können nun auch die Zuschauer über das Weiterkommen der Kandidaten abstimmen. Diese bewerten allerdings nicht nur die Stimme, in ihr Urteil fließt sicherlich auch der optische Eindruck und die Sympathie für einen Sänger und eine Sängerin ein.

Umso mehr freute sich Max Giesinger aus Karlsruhe, als er in der letzten Live-Show bei "The Voice of Germany" über das Zuschauer-Voting in die nächste Runde gelangte. "Das war das Schönste, was passieren konnte", schwärmte er im DerWesten-Interview. "Das hat mich darin bestärkt, genauso weiterzumachen."

Max Giesinger setzte mit "Sex On Fire" Glanzpunkt bei "The Voice of Germany"

Max Giesinger ist bei "The Voice of Germany" auf einem sehr guten Weg. Mit seiner Performance zu "Sex On Fire" von den "Kings of Leon" hat er trotz des ohnehin schon hohen Niveaus bei "The Voice of Germany" einen Glanzpunkt gesetzt. Trotzdem musste er nach seinem Sieg gegen Laura Martin bei den Battles noch einmal in den "Sing offs" vor seinem Coach Xavier Naidoo antreten - und setzte sich gegen den Duisburger Benny Martell durch.

Mit der Wahl von Xavier Naidoo als seinen Coach bei den "Blind Auditions" hat sich Max Giesinger einen Traum erfüllt: "Xavier ist ein wahnsinnig guter Sänger". Durch die Zusammenarbeit mit ihm bei "The Voice of Germany " erhofft sich Max Giesinger den Durchbruch im Musikbusiness. "Bisher habe ich durch das Songwriting und Auftritten rund um Karlsruhe schon von der Musik leben können", erzählt der Karlsruher.

Harter Konkurrenzkampf in der deutschen Musik-Branche

Dass es noch nicht zu mehr gereicht hat, analysiert Max Giesinger ganz sachlich: "In Deutschland gibt es so viele gute Musiker, die es probieren - man muss einfach auch die richtigen Leute kennen und den passenden Song zur richtigen Zeit haben." Unabhängig davon, wie er bei "The Voice of Germany" am Ende abschneidet, will er sich mit seinen eigenen Musik-Stil durchsetzen - dem "etwas rockigeren deutschen Songwriter-Pop", verrät Max Giesinger.

Eine Bewerbung als Kandidat bei der RTL-Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS) sei für Max Giesinger nie in Frage gekommen: "Da geht es ja nicht um die Musikalität, sondern nur um den Background - etwa ob vor ein paar Tagen der Hamster eines Kandidaten gestorben ist." Deshalb fühle er sich bei "The Voice of Germany" auch so wohl. Hier sei Max Giesinger unter Gleichgesinnten, die alle bereits in der Musikbranche tätig sind.

Max Giesinger sucht sich seine Songs für die "The Voice"-Liveshows selbst aus

Welchen Song Max Giesinger am Freitag in der nächsten Liveshow von "The Voice of Germany" (20.15 Uhr, Sat.1), darf er im Vorfeld nicht verraten. Nur so viel: "Es wird ein Mittelding zwischen ruhig und rockig - mit Höhen und Tiefen", sagt Max Giesinger, der sich den Song unter Coach Xavier Naidoo stets selbst aussuchen dürfe.

Ingmar Kreienbrink



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