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The Voice of Germany rockt mit Talent und Ruhrpott-Schnauze

19.10.2012 | 06:00 Uhr
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The Voice of Germany startete in die 2012er Staffel mit großen Talenten, Pfiff und Witz sowie einer gehörigen Portion Ruhrpoot-Schnauze. Der Konkurrenzkampf um das beste Team ist in der Jury zwischen den Coaches Rea Garvey (v.li.), Xavier Naidoo, Nena, Alec Völkel und Sascha Vollmer von The BossHoss heiß entfacht.Foto: Foto: © SAT.1/ProSieben/Richard Hübner

Essen.  Die Casting-Show "The Voice of Germany" ist mit fantastischen Stimmen und einer Jury mit Haaren auf den Zähnen in die Staffel für 2012 gestartet. Der Auftakt der Blind Auditions auf ProSieben bot erste Favoriten und mit Bettina aus Witten eine Ruhrpott-Schnauze, die bei Nena Lach-Kickse auslöste.

Die Erwartungshaltung vor der zweiten Staffel von "The Voice of Germany" war groß. Brillante Stimmen, eine sympathische und kompetente Jury und ein geschicktes Konzept hatten das Show-Format  zum Überraschungserfolg der abgelaufenen Fernseh-Saison gemacht. Als Auszeichnung gab's den Deutschen Fernsehpreis und die Goldene Kamera. Der Auftakt der "Blind Auditions" von "The Voice of Germany 2012" am Donnerstag bei ProSieben macht große Hoffnung, dass die Show in den nächsten Wochen auf der Erfolgswelle weiter schwimmen wird.

Nick Howard singt sich in den Favoritenkreis

Die Kandidaten um Siegerin Ivy Quianoo hatten mit der Premiere von "The Voice of Germany" die musikalische Messlatte sehr hoch gelegt. Zwangsläufig stellten sich die Fans vor dem Staffel-Start 2012 die Frage: Wieviel Talent hat Deutschland noch zu bieten? Den treffendsten Kommentar gab Rea Garvey bei Nick Howard: "Unfuckingfassbar".

Der 30-Jährige dürfte nach seinem gefühlvollen Auftritt zu "I Won't Give Up" (Jason Mraz) in den "Blind Auditions" zu den Favoriten bei "The Voice of Germany 2012" gehören. "In der ersten Sekunde habe ich gehört, wer du bist", schwärmte Nena.

In den Blind Auditions von "The Voice of Germany" zählt nur die Stimme

So werben die Juroren in den "Blind Auditions" von "The Voice of Germany" um die besten Stimmen.Foto: Foto: SAT.1/ProSieben/Claudius Pflug

In den "Blind Auditions" müssen sich die Coaches komplett auf ihr Gehör und ihr Gespür verlassen . Nena, Rea Garvey, The BossHoss und Xavier Naidoo sitzen mit dem Rücken zur Bühne. Wenn sie von einer Stimme überzeugt sind, drücken sie ihren Buzzer und bekommen den Kandidaten erstmals zu sehen.

Da ist aus Produzenten-Sicht manche Überraschung dabei. Wollen mehrere Coaches einen Kandidaten in ihrem Team, dann kann sich das Talent frei für einen Mentor bei "The Voice of Germany" entscheiden.

Kleine Sticheleien in der Jury heizen Konkurrenzkampf an

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Berlin, 18.10.12: In der zweiten Staffel der Castingshow "The Voice of Germany" dürfen zwar neue Sänger ran, doch in der Jury werden mit Nena, Rea Garvey, The BossHoss und Xavier Naidoo wieder die gleichen Gesichter zu sehen sein wie beim ersten Mal.

Bei Nick Howard bekam Rea Garvey den Zuschlag - zum Entsetzen seiner Jury-Kollegen Xavier Naidoo, Nena und The BossHoss. Den Coaches war in der ersten Folge deutlich anzumerken, dass nach der ersten Staffel ihr Ehrgeiz, das Gewinner-Team zu stellen, noch größer geworden ist. Den internen Konkurrenzkampf heizten die Juroren von "The Voice of Germany" mit kleinen Sticheleien an .

"Bei Rea kannste Französisch lernen, wir müssen gleich zur Gold-Verleihung", frotzelten The BossHoss bei Straßenmusikerin Christin Kieu (30). Ihre Siegerin Ivy Quainoo hatte es mit ihrem Debüt-Album "Ivy" bis auf Platz 5 der Charts geschafft. Ihre Single "Do You Like What You See" landete gar auf Platz 2. Aber auch andere Kandidaten von "The Voice of Germany" wie Mic Donet, Max Giesinger, Michael Schulte, Percival  oder Ole Federsen fassten erfolgreich Fuß im Musik-Business.

"Lustige Vögel" stechen "irische Pfeife" bei "The Voice of Germany" aus

The Voice of Germany
The Voice of Germany - Casting mit Niveau

Die Castingshow "The Voice of Germany" auf ProSieben und Sat.1 war der Überraschungshit im deutschen Fernsehen. Eine Castingshow mit Niveau war bis...

Christin Kieu entschied sich schließlich für die "zwei lustigen Vögel" - "besser als ne irische Pfeife", setzten The BossHoss noch hinteherr. "Klar, dass die jetzt auf dicke Hose machen", grummelte Rea Garvey.

Nachdem The BossHoss in der ersten Staffel bei den Blind Auditions zu Beginn noch oft leer ausgingen, setzten sie diesmal für ihr Team die "Monopoly-Taktik" ein, wie "Mrs.Ronaldo" auf Twitter kommentierte, "Am Anfang erstmal alles mitnehmen, was geht".

Xavier Naidoo und The BossHoss sind sauer

Keine Chance hatten die zwei Cowboys allerdings bei Janine Hoff aus Berlin. Die 22-Jährige hat ihre Ausbildung für die Musik geschmissen und bei "The Voice of Germany" alles auf eine Karte gesetzt. Nachdem alle Coaches für sie gebuzzert hatten, wusste Janine schnell, wen sie wollte: Rea Garvey .

Sehr zum Ärger von Xavier Naidoo, der überhaupt nicht zu Wort kam und stattdessen mit offenem Mund den Freundentanz des Iren beobachtete. Wieder landete ein potenzielles Talent für den Favoritenkreis von "The Voice of Germany" in den Fängen des Ex-Reamon-Sängers.

Gecastet - und vergessen?

 

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Kommentare
19.10.2012
13:59
The Voice of Germany rockt mit Talent und Ruhrpott-Schnauze
von captainkawa | #3

Gute Show, gute Jury und gute Stimmen.
Negativ aufgefallen sind mir diesmal aber diese Vorberichte, in denen irgendwelche Schicksalsschläge aufgewärmt werden.
(....."mein krebskranker Vater hat meine blinde Mutter vor 79 Jahren verlassen. Augrund dessen war ich stets arbeitsunfähig"....
Ich dachte das wäre Popstars- u. DSDS-Niveau?!

Dieses Gejaule und Gejammere drumherum geht mir echt auf den Zeiger!

19.10.2012
11:17
The Voice of Germany rockt mit Talent und Ruhrpott-Schnauze
von MKVertreter | #2

Wirklich erfolgreich im Sinne von guten CD-Verkäufen war nach der letzten Staffel neben der Siegerin Ivy Quainoo nur Mic Donet. Alle anderen haben ihre musikalischen Auftritte, was ja in gewisser Weise auch als Erfolg zu werten ist. In den Charts hat es aber nicht wirklich funktioniert...

19.10.2012
10:02
The Voice of Germany rockt mit Talent und Ruhrpott-Schnauze
von Borusse1985 | #1

"Wie Thore Schölermann für ihn eigentlich wildfremde Menschen umarmte, wirkte eher befremdlich."

Das kann im Freudentaumel schon passieren, ist mir auch schon, als ich mit wem mitgefiebert habe.

Ansonsten muss ich sagen, dass diese Sendung eine der wenigen mit Niveau im deutschen Fernsehen ist. Auch wenn wahrscheinlich einiges "gescriptet" ist.

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