Das aktuelle Wetter NRW 19°C
Fernsehen

Ingo Naujoks verlässt „Tatort“ wegen Unterforderung

18.02.2010 | 17:19 Uhr
Ingo Naujoks verlässt „Tatort“ wegen Unterforderung

Hamburg.Nur noch Babysitten und Frühstückmachen ist ihm zu langweilig: Schauspieler Ingo Naujoks alias „Martin“ hat angekündigt, sich aus dem „Tatort“ zurückzuziehen. Damit verliert Maria Furtwängler ihren langjährigen Partner.

Wegen dauerhafter Unterforderung will der Ingo Naujoks nicht mehr den Partner von „Tatort“-Kommissarin Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler) spielen. „Es ging für den Charakter von Martin einfach nicht mehr weiter. Das ist das Schlimmste, was einer Rolle passieren kann“, sagte Naujoks der „Bild“-Zeitung zur Begründung seines Abgangs. Der 47-Jährige spielt seit 2002 im niedersächsischen NDR-“Tatort“ den Mitbewohner und besten Freund von der LKA-Beamtin Lindholm.

Fernsehstars aus NRW

„Am Ende wurde Martin nur noch aufs Babysitten und Frühstückmachen reduziert, was mir immer weniger gefiel“, erklärte Naujoks weiter. Dennoch sei für ihn der „Tatort“ das Schlachtschiff des deutschen Krimis, und man könne stolz sein, dort eine Rolle spielen zu dürfen. „Nur dann sollte es aber bitteschön eine richtige Rolle sein“, wird der Schauspieler weiter zitiert. Naujoks hat sich in der Branche einen Namen mit zahlreichen Rollen in Kino und Fernsehfilmen und auch als Komiker gemacht. (apn)

DerWesten

Facebook
 
Kommentare
19.02.2010
08:53
Ingo Naujoks verlässt ?Tatort? wegen Unterforderung
von ruhri2030 | #5

Ingo Naujok wäre der ideale Tatortnachfolger fürs Ruhrgebiet. Verkörperte Schimanski (Götz George) sehr glaubhaft den Ruhri der 80er Jahre, indem er vor der Kulisse der aussterbende Montanindustrie den orientierungslosen Kumpel wiedergab. Rau, offen,die Dinge, die er begreift offen benennend: alles sch (...). Naujok hätte das Nieveau und den biographischen Background, den Ruhrstadt Ruhri in der Metropole Kulturhauptstadt glaubhaft zu verkörpern.

Es wär mal wieder Zeit für einen neuen Kommissar diesmal nicht an der Ruhr (Haverkamp/Essen) oder dem Rhein (Schmimanski/Duisburg), beheimatet, sondern an der Emscher. Warum nicht in Oberhausen dieser Pleitestadt mit Großvisionen. Zwischen Megaeinkaufszentrum, kaputten Innenstädten und einer Kulturtonne die jährlich von 100 tausend Menschen besucht wird gibt es genug Raum für einen neuen Ruhrgebietskommissar.

19.02.2010
07:58
Ingo Naujoks verlässt ?Tatort? wegen Unterforderung
von Evald | #4

Ich mag den Spießer Martin, habe immer auf dessen Auftritte gewartet.
Sicher hätte er in der einen oder anderen Folge mehr in den Vordergrund rutschen können.
Es gibt einen Tatort mit den Ermittlerteam Sänger/Dellwo, in dem Dellwo ohne Sänger agierte.
Hätte ich mir mit Naujoks auch gut vorstellen können.
Martin, allein zu Haus....

18.02.2010
23:26
Ingo Naujoks verlässt ?Tatort? wegen Unterforderung
von ehrlichkeit und recht | #3

„Am Ende wurde Martin nur noch aufs Babysitten und Frühstückmachen reduziert, was mir immer weniger gefiel“, erklärte Naujoks weiter.

Jau Ingo - warum hasse nich in deiner Freizeit auf Spiesser gemacht und Kunden für die LBS aufgerissen?

18.02.2010
22:23
Ingo Naujoks verlässt ?Tatort? wegen Unterforderung
von MKVertreter | #2

Schade. Ich werde ihn in der Rolle vermissen. Kann aber auch seine Entscheidung bzw. seine Begründung verstehen.

18.02.2010
11:00
Ingo Naujoks verlässt ?Tatort? wegen Unterforderung
von danielo3045 | #1

ingo et war ne große zeit mit dir - wir werden dich sicher nie vergessen!

Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/3421519/create

Aktuelle Fotos und Videos
Der Tatort in Dortmund
Bildgalerie
Dreharbeiten
Drehstart für Tatort Dortmund
Bildgalerie
Fotos
Kommissar Til Schweiger
Bildgalerie
Tatort
Der illegale Tod
Bildgalerie
Fotostrecke
Aus dem Ressort
"Tatort"-Zuschauer sollen zeitgleich mit dem Handy ermitteln
Tatort
Tatort goes online: Dass sich rund 110.000 Fans an der Mördersuche im Netz beteiligten, soll offenbar erst der Anfang gewesen sein. Die ARD bastelt an noch mehr Interaktivität. Möglich, dass demnächst die Zuschauer parallel zur Tatort-Folge mit ihrem Handy ermitteln können.
Für ein Tatort-Drehbuch zahlt die ARD bis zu 30.000 Euro
Fernsehen
Wer es schafft, der ARD ein Drehbuch für eine Tatort-Episode zu verkaufen, der verdient daran sehr gut: Bis zu 30.000 Euro werden dafür laut einem Medienbericht fällig. Für die Sender bleibt es ein gutes Geschäft. Denn kaum eine andere Sendung verschafft den Öffentlich-Rechtlichen so gute Quoten.