"Tatort" Münster läuft auch bei Streamviews am besten

Der Krimi "Erkläre Chimäre" mit Axel Prahl (links) und Jan Josef Liefers (rechts) erzielte in den ersten sieben Tagen nach seiner Erstausstrahlung vom 31. Mai 308.605 Streamviews.
Der Krimi "Erkläre Chimäre" mit Axel Prahl (links) und Jan Josef Liefers (rechts) erzielte in den ersten sieben Tagen nach seiner Erstausstrahlung vom 31. Mai 308.605 Streamviews.
Foto: WDR/Martin Valentin Menke
Was wir bereits wissen
Online sind die Ermittler aus Münster das meistgesehene "Tatort"-Team. Hinter den TV-Einschaltquoten bleiben die Streamviews trotzdem weit zurück.

Münster.. Der Münster-"Tatort" ist in diesem Jahr bislang sowohl im Fernsehen als auch in den Onlineplattformen am beliebtesten gewesen. Der Krimi "Erkläre Chimäre" mit Axel Prahl und Jan Josef Liefers hatte bei seiner Erstausstrahlung im Schnitt 13,03 Millionen Fernsehzuschauer. Hinzu kamen in den ersten sieben Tagen nach der Ausstrahlung vom 31. Mai 308.605 Streamviews in "ARD Mediathek" und "Das Erste Mediathek" sowie auf der Website "daserste.de" (wozu auch "tatort.de" gehört). Das teilte die ARD-Medienforschung mit.

ARD-Krimireihe Am zweitbeliebtesten war 2015 im Internet bislang der Weimar-"Tatort" vom Neujahrstag, "Der Irre Iwan" (268.948 Streamviews), gefolgt vom ersten Franken-"Tatort" (12. April) mit dem Titel "Der Himmel ist ein Platz auf Erden" (260.327 Streamviews). Wie die in München ansässige ARD-Medienforschung erläuterte, wurde die Messung von Abrufen aus Mediatheken und Onlineplattformen durch die AGF (die auch die TV-Zuschauerzahlen erhebt) im Laufe des Jahres 2014 vereinheitlicht.

Mobile Geräte werden bald auch erfasst

Zurzeit sei das Verfahren mit Mess-Software an Videoplayern nur für PCs und Laptops in Betrieb. Bald sollen aber auch mobile Geräte hinzukommen, was die Zahlen näher an die reale Nutzung und wohl auch eigentliche Online-Zuschauerzahl heranbringe und über technische Abrufe und Klicks hinausgehe. Frühere Meldungen über teilweise mehr als eine Million Abrufe in der ARD-Mediathek - etwa beim "Tatort" mit Til Schweiger 2014 - sind den neuen Angaben zufolge ungenau gewesen. (dpa)