So geht es mit "Prometheus" weiter

Der düstere Science-Fiction-Film "Prometheus - Dunkle Zeichen" erschien 2012 und spielt vor den Ereignissen der legendären "Alien"-Reihe. 2016 soll die Fortsetzung mit dem Namen "Paradise" erscheinen.

Als wäre "Prometheus - Dunkle Zeichen" (ProSieben, 20.15 Uhr) unter "Alien"-Fans nicht schon umstritten genug, kündigte Regisseur Ridley Scott zuletzt an, dass es in der für 2016 geplanten Fortsetzung des Science-Fiction-Blockbusters mit dem Titel "Paradise" kein Wiedersehen mit den berühmten "Alien"-Monstern, den sogenannten Xenomorphen, geben wird. "Das Biest ist erledigt. Gebraten", sagte er im Gespräch mit "Yahoo.com". Ganz ohne kosmische Schrecken wird sein neuer Film freilich nicht auskommen, nur wie der aussehen könnte, will er noch nicht verraten. "Man muss mit etwas Interessanterem zurückkommen. Und ich finde, wir haben den nächsten Schritt erreicht."

Offenbar sollen Noomi Rapace (34, "Verblendung") als Elizabeth Shaw und Michael Fassbender (37, "X-Men: Erste Entscheidung") als Android David zurückkehren. Hinter der freundlichen Fassade von Letzterem soll es auch im zweiten Teil wieder kräftig brodeln. "Sobald sein Kopf wieder auf dem Körper sitzt, ist er wirklich gefährlich", sagte Scott in einem Interview mit MTV. Die Fortsetzung solle direkt an das Ende des ersten Films anschließen.

"Prometheus" erschien 2012 in den Kinos und setzt zeitlich vor dem ersten "Alien"-Film aus dem Jahr 1979 ein. Ursprünglich sollte die Geschichte ein Prequel zum bekannten Franchise sein, entwickelte sich aber letztendlich zu einiger eigenen Geschichte mit "Alien"-Anleihen. Von Fans und Kritikern wurde "Prometheus" wegen diverser Logiklöcher und fehlender Charakterzeichnung kritisiert. Nichts desto trotz spielte der Film bei einem Budget von etwa 130 Millionen Dollar weltweit mehr als 400 Millionen Dollar (rund 330 Millionen Euro) ein.