Shitstorm gegen Michael Wendler auf Facebook
19.10.2012 | 12:41 Uhr 2012-10-19T12:41:45+0200
Essen. Die RTL-Sendung "Christopher Posch – Ich kämpfe für Ihr Recht" hat im Internet für einen Massenprotest gegen Michael Wendler gesorgt. Auf Facebook haben sich diverse Hass-Gruppen gegen den Schlagerstar gebildet. Zwei Tage nach der Gründung hat die Gruppe "100.000 Menschen die Michael Wendler scheiße finden" ihr Ziel längst überschritten. Sie zählt aktuell über 200 000 "Gefällt mir"-Klicks. Auf Wendlers Facebookseite hat sich nun das Management zu den Vorwürfen geäußert.
Jubelnd steht Michael Wendler vor dem Publikum. In der linken Hand hält er das Mikrofon, in der rechten seinen Preis "Arschloch des Jahres 2012/13". "Teile das Bild, wenn du ihn scheiße findest", fordert der Administrator der Facebookseite "1 Million Menschen die Michael Wendler scheiße finden" unter der Fotomontage. Im Internet ist ein regelrechter Shitstorm gegen den Schlagerstar ausgebrochen. Grund dafür ist die RTL-Serie "Christopher Posch - ich kämpfe für Ihr Recht" .
In der Sendung am Mittwoch, 17. Oktober, brachten Silvia und Nadine Simbeck ihre Wut auf den Musiker an die Öffentlichkeit. Das Mutter-Tochter-Gespann wollte ein Fan-Café auf Mallorca eröffnen. In einem Vorvertrag sei unter anderem schriftlich festgehalten worden, dass im Café auch Fanartikel von Michael Wendler verkauft werden dürfen und dass der Schlagerstar ab und zu auch persönlich vorbei schaut.
Fernsehzuschauer zeigen ihre Wut
Außerdem sei im Vertrag vermerkt, dass Silvia und Nadine Simbeck dem Musiker einen Vorschuss im Wert von 100.000 Euro zahlen sollten. Davon seien 40.000 Euro bereits überwiesen gewesen, als Michael Wendler immer mehr Vereinbarungen als nichtig erklärt habe, berichteten die Frauen. Die fehlenden 60.000 Euro habe der Schlagerstar weiterhin eingefordert. Das verärgerte nicht nur Silvia und Nadine Simbeck. Zahlreiche Fernsehzuschauer brachten ihre Wut im Internet zum Ausdruck. "Das ist total bescheuert. Wie kann man so geldgeil sein, wie dieser ekelige Kerl", ärgert sich Angela S. auf Facebook. "Abzocker", urteilt Juergen B., "und singen kann er auch nicht."
Posch gegen Wendler ging in die zweite Runde. Am Mittwoch trafen der TV-Anwalt und der Schlagerstar erneut in einem Rechtsstreit aufeinander. Zuletzt ging es um die Rechte an dem Namen „Wendler“. Dieses Mal war der Streitgegenstand ein Fan-Café auf Mallorca - und das wurde zum Reinfall.
Am Donnerstag äußerte sich stellvertretend das Management von Michael Wendler auf Facebook zu den Vorwürfen, der Schlagerstar sei zur Zeit im Urlaub. "Der Sachverhalt in der gestrigen RTL-Sendung: "Christopher Posch - Ich kämpfe für Ihr Recht" ist in dieser Form nicht wahrheitsgemäss dargestellt und aus dem Zusammenhang gerissen", schreibt Manuel Pielka, Managing Director von MPM Music. "Michael Wendler hätte das Café natürlich regelmäßig besucht und wäre auch dort aufgetreten, um seinen Fans nahe zu sein. Es war den Simbecks natürlich auch nicht verboten, in dem Café Merchandising-Artikel zu verkaufen", heißt es. Und auch den Namen "Michael Wendler", über den gestritten wurde, hätten Silvia und Nadine Simbeck für das Café nutzen dürfen.
"Ansehen soll bewusst geschädigt werden"
Ob erlaubt oder verboten, letztendlich hat das Landgericht Duisburg entschieden, dass der abgeschlossene Vorvertrag ungültig ist. Die Anwälte von Michael Wendler halten diese Entscheidung jedoch für falsch und haben bereits Berufung beim Oberlandesgericht Düsseldorf eingelegt. Sie glauben vielmehr, dass jemand dem Image des Musikers schaden will. "Nachdem einige Boulevardmedien nun bereits zum zweiten Mal tendenziös, einseitig und unzutreffend berichten, drängt sich der Eindruck auf, dass das Ansehen des erfolgreichen Künstlers Michael Wendler bewusst beschädigt werden soll" werden die Anwälte auf Facebook zitiert.
Der Streit hat auf Facebook für einem Shitstorm gesorgt. Jeder könne diskutieren und seine Meinung äußern, schreibt Pielka. Wer allerdings "bösartige Beleidigungen" poste, oder "niveaulose Fäkalsprache" nutze, werde sofort gesperrt. Anders sieht das auf den exta angelegten "Hass-Seiten" aus. Hier können sich alle Nutzer mal so richtig auskotzen. Die Seite "100.000 Menschen die Michael Wendler scheiße finden" hat zwei Tage nach der Gründung längst das Ziel überschritten. Über 200 000 User zeigen mit ihrem "Gefällt mir"-Klick ihre Abneigung gegen den Schlagerstar.
"Die ersten 150 *Anti Wendler* in nur 40 Minuten! Ich wusste, ich bin hier nicht alleine", freute sich der Administrator zu Beginn. Erst einen Tag später schien ihm die Macht der Seite bewusst zu werden: "Kann ich eigentlich für diese Seite oder Bilder verklagt werden?" "Gefällt mir"-Klicks und ermunternde Posts scheinen den Administrator den Rücken zu Stärken. Und wenn nun doch geklagt wird? Facebook-Userin Sandra A. beruhigt: "Der Posch wird dir da schon helfen."
12:13
Ausserdem kommt noch folgendes hinzu:
Herr Michael Skowronek benutzt den Namen " der Wendler", obwohl die Eingetragenen Rechte an diesem Namen jemand anderem gehören!
Darüber ist ebenfalls ein Gerichtsverfahren anhänig, das zur Zeit in der Berufung des Rechteinhabers ist, da in der ersten Verhandlung zu Gunsten Michael Skowronek geurteilt worden ist.
Dieses Verfahren könnte meiner Meinung nach noch Interessant werden, der sich auf alle Lebensbereiche ausweitet, das ja überall geschützte Namen im Einsatz sind!
Sollte Michael Skowronek endgültig Recht bekommen, so ist dieses wohl das Ende von geschützten Markennamen, da ja dann jeder jeden Markennamen "stehlen " kann!
Auch dieses hat wohl zu der Reaktion im Internett geführt!
19:08
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18:04
"Ansehen soll bewusst geschädigt werden"
Hab ich was verpasst? Geht´s noch weiter runter...
Vielleicht brauchte er die 40.000 Euro ja für sein Märchenschloss... LOL
16:19
Die Autorin dieses Artikels sollte sich angesichts von Formulierungen wie "Hier können sich alle Nutzer mal so richtig auskotzen." dringend überlegen, ob die Berufswahl so korrekt war....
15:06
Kenn den Kerl nicht, und scheine ja nix verpasst zu haben.
13:09
"shit-storm", "Hassgruppen" usw. Wir befinden uns in einer wundervollen kulturellen Entwicklung. Kein Wunder, dass sich so viele Menschen nach den klaren Regeln des Islam sehnen.
Man muss nur eine Regel beachten.
„Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg’ auch keinem anderen zu.“
Ironie "an"
..stimmt da gibts ja keine Hassgruppen... *lach*
Ironie "aus"
Klare Regeln? Wenn ich mich an das Mickey Maus Magazin 3/1993 (zufällig gewählt) halte, habe ich sicherlich weitaus klarere Regeln.
13:06
Ich lach mich schlapp " Jemand will ihm Schaden und hat deshalb unwahre, aus dem Kontext gerissene Sachen in den Film von RA Posch gebracht um einen erfolgreichen Künstler zuschaden " 1. Er ist kein erfolgreicher Künstler! 2. Hat ein ordentliches Landgericht ein Urteil gesprochen basierent auf Fakten und die hat das Gericht gewertet. Und den Vertrag hat der Wendler unterschrieben und kein Phantom. 3. Es ist bekannt " das Wendler Geldprobleme hat" Also wollen Andere dem Armen schaden und lügen deshalb? Wie abgehoben ist die Wendler Sippe eigentlich? 4. Jemand will sein Image zerstören...eine Frage...welches Image?
KORREKT !!!!
13:02
Ach Gott...Wendler, Pielka...da sind die Pleitegeier ja nach unter sich. So kann es kommen, wenn Dilettanten sich treffen.