Sebastian Wurth aus Wipperfürth wird nicht der neue Teenie-Star bei DSDS
17.04.2011 | 08:58 Uhr 2011-04-17T08:58:00+0200
Essen. In der siebten DSDS-Mottoshow hat es einen Favoriten getroffen: Der 16-jährige Sebastian Wurth aus Wipperfürth musste gehen. Dabei hatte er drei beeindruckende Auftritte gezeigt. Ganz im Gegensatz zu Marco Angelini, der gleich mit ein paar schiefen Tönen in sein erstes Lied startete.
Es sieht so aus, als habe die achte DSDS-Staffel tatsächlich einige überlebensfähige Musiker hervorgebracht. Denn wenn man den Experten in der Jury glauben will, braucht ein Superstar vor allem eines: einen eigenen Stil. Den bewiesen in der siebten Mottoshow alle Kandidaten – bis auf Marco Angelini. Trotzdem stimmten genug Zuschauer für ihn ab. Zu wenige waren es bei Sebastian Wurth. Er ist nicht mehr bei „Deutschland sucht den Superstar“ dabei.
Nach den chaotischen letzten Wochen – Nina Richels Zusammenbruch , die dramatische Autogrammstunde im Centro und natürlich die peinliche Nummernpanne – konzentrierten sich die Kandidaten gestern wieder mal aufs Singen. Das war auch ratsam, denn immerhin hatten die verbliebenen fünf Teilnehmer jeweils drei Lieder zu präsentieren. Inklusive Bühnenshow und Kostümwechsel war das eine echte Herausforderung. Aber auch da erkennt man den Superstar: Er ist im Stress, und hat trotzdem Spaß dabei.
Ardian, der Disco-Macho
Dieses Prinzip brachte Macho Ardian Bujupi auf den Punkt: „Wenn man Spaß hat, dann ist man auch gut.“ Offenbar wirkte bei ihm die Erinnerung an die letzte Show noch nach. Denn da war er von der Jury über den grünen Klee gelobt worden. Ein Gefühl, dass Ardian zuvor noch nicht allzu oft genießen durfte. An seinen Erfolg der 19-Jährige in der gestrigen Show allerdings nicht anknüpfen. Bei jedem seiner drei Songs war die Jury einer Meinung: „Das war nicht so gut wie letzte Woche“, meinte etwa Oberjuror Dieter Bohlen. Dabei war Ardian mit seiner Songauswahl voll in seinem Element. Ob als Backstreet Boy, bei „More“ von Usher oder beim 80er-Jahre-Klassiker „I just died in your arms tonight“ – Ardian steht die Rolle des Disco-Machos.
Eigentlich hat Sarah Engels nie etwas anderes sein wollen, als die DSDS-Balladenqueen. Die Erfahrung hat gezeigt: Das steht ihr auch am besten. Zwar sehen Sarahs Beine in Form und Farbe denen von Tina Turner verblüffend ähnlich, Tinas Rockerattitüde besitzt die 18-Jährige jedoch nicht. So war ihre Interpretation von „Simply the Best“ optisch ein Volltreffer, ansonsten aber nicht gerade überzeugend. Jurorin Fernanda Brandao, die eigentlich für ihre fachkundigen Urteile in Sachen Schuhe bekannt ist, entlarvte Sarah als Bewegungsmuffel. Und auch Bohlen meinte: „Du bist 18 Jahre alt und stehst da rum wie eine Bügelstation.“ Der Vergleich mit einer Jukebox wäre wohl treffender gewesen. Denn auch wenn Sarah ungern über die Bühne rennt, kommen aus ihrem Mund doch ganz viele tolle Töne. Das bewies sie mit ihrem dritten Lied, bei dem sie erneut in die „Footprints“ von Leona Lewis trat.
Küken „Wurthi“ muss gehen
Pietro hat seinen eigenen Stil so sehr perfektioniert , dass er wohl bald ein Patent anmelden muss: Für den einzigartigen, unvergleichlichen und unnachahmlichen „Pietro-Style“. Mit dem Pietro-Style kann man jedes x-beliebige Lied in einen lustigen Gute-Laune-Song verwandeln. In der siebten Mottoshow so geschehen mit Stevie Wonders „I just call to say I love you“, “To make you feel my love” von Kris Allen und zu guter Letzt mit dem DSDS-Hit schlechthin: “Sweat” von Inner Circle (oder Mehrzad feat. Menowin). Der Pietro-Style sorgt auch dafür, dass Juror und Zwangsproduzent Dieter Bohlen bei jeder Bewertung des 18-Jährigen einen seltsamen Gesichtsausdruck bekommt. Sein Blick ist dabei eine Mischung aus väterlichem Stolz und der Aussicht auf einen Top-Ten-Hit. Emotional fiel sein Fazit nach Pietros drittem Auftritt aus: Vom Texthänger beim Recall über das vermasselte „Que sera, sera“ auf den Malediven habe er sich toll entwickelt: „Es ist alles aufgegangen.“
Einzig und allein Marco Angelini schwächelte. Schiefe Töne beim ersten Hit „Hollywood Hills“ von Sunrise Avenue – und der Abend war für Marco gelaufen. Denn die Jury hatte die Gesangskarriere von Dr. Angelini gleich zu Anfang für tot erklärt. „Wenn ich dich im Radio hören würde, ich würde dich nicht wiedererkennen“, war Bohlens hartes Urteil. „Nein, das ist nichts Besonderes.“ Für Fernanda und Patrick Nuo passte Marco mit seinen Grimassen besser in ein Musical als auf die DSDS-Bühne.
DSDS-Küken Sebastian Wurth hatte seinen Stil gefunden. Er war der Junge mit der Gitarre. Das nahm man ihm ab. Oder in den Worten von Dieter Bohlen: „Eine Gitarre, eine Stimme – ehrlicher geht es nicht.“ Ein bisschen Milow, ein Schuss Nick Kamen und als Dessert ein geschluchztes „Oh Mandy“ – fertig ist der Mädchenschwarm. Und dabei blieb „Basti“ doch immer der Junge von nebenan. Ganz brav grüßte er nach seinem zweiten Auftritt seine Fans, die ihm beim Public Viewing in seiner Heimatstadt Wipperfürth die Daumen drückten. Trotzdem hat es für den 16-Jährigen nicht gereicht. Vielleicht braucht die Welt einfach keinen weiteren Teenie-Star.
01:28
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00:17
@#8 Nande
mir ist das sowas von egal wo die GEZ landen, ich muß sie auf jedenfall zahlen sobald ein Sender empfangbar ist, egal ob öffentlich oder nicht und Wissen über die GEZ mit Pisa zu vergleihen zeugt schon von ziemlicher Dämlichkeit.
00:03
@#7 jeaniac
schon mal versucht die GEZ nicht zu bezahlen mit der Begründung das man nur Privatsender schaut? :-)
22:55
Ein Justin Bieber reicht völlig um die ganzen Teenager zu verblöden.
22:17
Ich habe die Sendung nie gesehen, aber ich habe mit Kollegen immer gewettet, wer raus fliegt... für mehr, ist die Sendung nicht zu gebrauchen.
Da ich die Wette für dieses WE verloren habe, glaube ich selbstverständlich an Schiebung und Betrug.
Ich tippe auch mal auf das Alter, mit so einem Jüngelchen kann RTL nichts anfangen. Ich vermute, es wird Pietro, dem kann man jeden Knebelvertrag unterschieben.
Welche Castingshow ist denn die nächste, wo sich wieder Leute zum Deppen der Nation machen wollen?
22:10
Nun ja - der Kleine war vielleicht zu fade als Teenieschwarm. Auch wenn ergesanglich besser war als ein Pietro oder Marco...Allerdings hat jemand wie Pietro in dieser Show auch nichts zu suchen. Denn wer noch nicht mal in der Lage ist, sich den Text von 3 Liedern zu merken und auf Texthilfen angewiesen ist, kann nicht Superstar werden. Ein wenig kritischer dürfte die Berichterstattung diesbezüglich schon sein ;-)
18:39
Basti Wurst ist raus? Toll!
18:22
@6 GEZ zahlt man nicht für RTL. Das Geld wird nur in öffentlichrechtliche Sender wie ARD, ZDF, WDR und so gesteckt. Privatsender wie RTL, Sat1 und so sehen keinen Cent.
17:16
Jaja, mit Pisa scheint es in Deutschland schlecht zu stehen.
Manche meinen sogar RTL bekäme GEZ Gebühren. :)
17:14
@unruhe
GEZ Gebühren werden nicht für Privatsender gezahlt, sondern für die Öffentlich-Rechtlichen, hier gilt leider der GEZ Joker nicht^^