RTL zeigt schon abgedrehte Knastserie "Block B" erst 2015

Im "Block B": die junge Mutter Janina (Ulrike Röseberg), die eiskalte Matriarchin Rita (Katrin Sass), JVA-Neuzugang Beatrice (Gisa Zach), Insassenvertreterin Gabi (Nina Hoger) und die sexy Lesbe Chris (Claudia Gaebel) (v.l.).
Im "Block B": die junge Mutter Janina (Ulrike Röseberg), die eiskalte Matriarchin Rita (Katrin Sass), JVA-Neuzugang Beatrice (Gisa Zach), Insassenvertreterin Gabi (Nina Hoger) und die sexy Lesbe Chris (Claudia Gaebel) (v.l.).
Foto: Gordon Mühle/ RTL
Was wir bereits wissen
Der neue Frauenknast bei RTL lässt weiter auf sich warten. Nach Angaben des Privatsenders wird die schon abgedrehte Serie mit Claudia Michelsen, Katrin Sass und Nina Hoger erst im kommenden Jahr ausgestrahlt. Offenbar hat RTL noch nicht den geeigneten Platz dafür gefunden.

Berlin.. Der Kölner Privatsender RTL will seine neue, fertigproduzierte Knastserie "Block B" mit Nina Hoger und Katrin Sass erst im kommenden Jahr ausstrahlen. Das teilte ein RTL-Sprecher der Nachrichtenagentur dpa am Montag auf Anfrage mit.

"Die Ausstrahlung ist wie angekündigt für die laufende TV-Saison geplant, ein genauer Sendetermin steht jedoch noch nicht fest", sagte der Sprecher. Die "Bild am Sonntag" hatte berichtet, dass die Ausstrahlung bereits für September geplant gewesen sei.

"Wir suchen für diese besondere und qualitativ hochwertige Serie das richtige Programmumfeld", sagte der Sprecher am Montag. "Da es neue eigenproduzierte Serien zuletzt bekanntlich nicht leicht hatten, wollen wir einfach sicher sein, dass möglichst viele unserer Zuschauer dieses neue Format finden."

Australische Serie "Wentworth" als Vorbild

Die Serie spielt nach dem australischen Vorbild "Wentworth" in einem Frauengefängnis. Gedreht wurde sie von der Firma UFA Serial Drama in Deutschland - Mit unter anderem Nina Hoger (53), Claudia Michelsen (45) und Katrin Sass (58) ist prominent besetzt.

Michelsen hat bereits für RTL vor acht Jahren eine komplette Serie gedreht: "Die 25. Stunde" - sie wurde nie ausgestrahlt, weil RTL befürchtete, damit den Geschmack des Publikums nicht zu treffen. (dpa)