RTL verschiebt Drama "Starfighter" nach Airbus-Absturz

Ein Kampfflugzeug des Typs "Eurofighter Typhoon" am Himmel. Das RTL-Drama handelt von Piloten der "Starfighter"-Maschinen, von denen 262 abstürzten.
Ein Kampfflugzeug des Typs "Eurofighter Typhoon" am Himmel. Das RTL-Drama handelt von Piloten der "Starfighter"-Maschinen, von denen 262 abstürzten.
Foto: imago
Was wir bereits wissen
Wegen der Flugzeug-Katastrophe strahlt RTL den Film "Starfighter" am nächsten Donnerstag nicht aus. In dem Drama geht es abgestürzte Kampfflugzeuge.

Berlin.. RTL verschiebt angesichts der Germanwings-Katastrophe den für nächsten Donnerstag (20.15 Uhr) angesetzten Film "Starfighter - Sie wollten den Himmel erobern". Auch die anschließend geplante Dokumentation "Mein Mann war Nummer 57" (22.45 Uhr) werde zu einem späteren Zeitpunkt ausgestrahlt, teilte ein Sprecher des Kölner Privatsenders am Donnerstag mit.

In dem Drama geht es um die Piloten der Kampfflugzeuge mit dem Namen Starfighter, die seit Anfang der 60er Jahre für die Bundeswehr im Einsatz waren. 262 Maschinen stürzten ab, 116 Piloten verloren ihr Leben. Die fiktive Figur Harry Schäfer (Steve Windolf) ist einer dieser Piloten - seine schwangere Frau Betti (Picco von Groote) bangt um sein Leben.

RTL zeigt "Respekt vor den Gefühlen aller Betroffenen"

"Unser Film ist faktenbasiert und stark erzählt", führte RTL-Geschäftsführer Frank Hoffmann als Grund an. "Er ist kritisch, auch politisch, vor allem aber hoch emotional durch den Schmerz der Hinterbliebenen und die bis heute offenen Fragen. Aus Respekt vor den Gefühlen aller Betroffenen des Germanwings-Unglücks werden wir die Ausstrahlung des Films und der nachfolgenden Dokumentation verschieben."

Regie führte Miguel Alexandre. Produzent ist die Firma Zeitsprung, die unter anderem Dramen wie "Das Wunder von Lengede" für Sat.1 und den ARD-Zweiteiler "Contergan" drehte. (dpa)