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Fernsehen

Oliver Kalkofe findet neuen Rundfunkbeitrag unverschämt

11.01.2013 | 09:50 Uhr
Oliver Kalkofe findet neuen Rundfunkbeitrag unverschämt
Oliver Kalkofe kritisiert den Rundfunkbeitrag, der die Rundfunkgebühr ersetztFoto: dapd

München.  Oliver Kalkofe hat den neuen Rundfunkbeitrag scharf kritisiert. In einem Interview nannte der Fernseh-Parodist und Satiriker die Neuregelung unverschämt. Vor allem stört ihn die Informationspolitik der öffentlich-rechtlichen Sender.

Fernsehkritiker Oliver Kalkofe (47) empfindet den neuen Rundfunkbeitrag als "Unverschämtheit". Dem Magazin "Focus" sagte der Entertainer: "Jeden deutschen Haushalt mit größter Selbstverständlichkeit gleichermaßen abzukassieren, das ist daneben."

Ihn störe, wie ARD und ZDF über die Gebühr informieren. "Die Abgabe wird mir verkauft als einmalige Serviceleistung, eine Wellnessbehandlung der Rundfunksender", klagte Kalkofe. "Mich als Zuschauer so für doof zu verkaufen, empfinde ich als absolut freche Unverschämtheit."

Er sei bereit zu zahlen, würde es aber gerne freiwillig tun. "So wie es jetzt ist, verkommen die Öffentlich-Rechtlichen zu einem aufgezwungenen Pay-TV-Kanal." (dpa)


Kommentare
11.01.2013
17:40
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Name von Moderation entfernt | #4

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11.01.2013
14:09
Oliver Kalkofe findet neuen Rundfunkbeitrag unverschämt
von EduardM | #3

Einfach mal die Gagen dieser Witzfuzzis kräftig senken und schon können sowohl die Rundfunkgebühren bei den öffentlich-rechtlichen und die Produktpreise der bei den privaten beworben Produkte gesenkt werden. Vorschlag Höchsmonatsgage ein Kanzlerinnenmonatseinkommen.

2 Antworten
Oliver Kalkofe findet neuen Rundfunkbeitrag unverschämt
von Albus | #3-1

"Vorschlag Höchsmonatsgage ein Kanzlerinnenmonatseinkommen."
Soviel bekommt die Mirko Slomka für eine Woche heute journal Nachrichten ablesen!

Oliver Kalkofe findet neuen Rundfunkbeitrag unverschämt
von EduardM | #3-2

Eben, die Einkommen von Managern, Fußballern, sogenannten Künstlern sind um ein vielfach überhöht. Aber der gemeine Kommentator regt sich ja lieber über die wesentlich niedrigeren Einkommen von Politikern, Professoren und Richtern auf.

11.01.2013
13:43
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1 Antwort
Gelöschter Kommentar.
von Catman55 | #2-1

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11.01.2013
11:35
Oliver Kalkofes Realsatire
von sichau1 | #1

Es sieht so aus, als habe der mir allerdings kaum bekannte Entertainer persönlich nie ein Radio oder ein Fernsehgerät gehabt und genutzt - da gab es nämlich gesetzlich festgelegte Gebühren; oder gehörte er etwa zu den Schwarzhörern und -sehern?? (Eine Gebührenbefreiung gestatte ich mir in diesem Fall auszuschließen.)

Die gesetzliche Haushaltsabgabe ist nichts anderes als der Ersatz für die Rundfunkgebühr im Internetzeitalter. Wo also ist das Problem??

Oder wollte der recht unbekannte Entertainer einfach mal wieder in die Medien um seinen Bekanntheitsgrad zu erhöhen, die WAZ ist darauf hereingefallen und macht diesen billigen Populismus zum Schüren vermeintlichen Volkszorns für den Künstler kostenfrei mit?
Übrigens: Wer wirklich gerne freiwillig zahlt, der zahlt zumeist auch gerne etwas mehr und da kann eine gesetzliche Grundlage ja überhaupt nicht stören.

Alles in allem: Eine primitive Realsatire von einem Künstler, der wohl eher Entertainer und Parodist ist.

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