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Neue GEZ-Gebühr bedeutet harte Zeiten für Schwarzseher und Kleingärtner

26.11.2012 | 18:46 Uhr
Neue GEZ-Gebühr bedeutet harte Zeiten für Schwarzseher und Kleingärtner
ARD und ZDF wollen bisherige Schwarzseher verschonen.Foto: dapd

München.  Ab 2013 gilt ein Rundfunkbeitrag pro Wohnung. Er wird nicht mehr an einzelnen Geräten festgemacht, sondern pro Wohnung fällig - dafür aber unabhängig davon, wie viele Menschen dort leben. Ab 2013 zahlt dann jeder Haushalt monatlich 17,98 Euro für die Rundfunknutzung.

Auch Schwarzseher und Medienmuffel werden bald unerbittlich zur Kasse gebeten: Ab 2013 wird die bisherige GEZ-Gebühr aus den 50er Jahren zum neuen "Rundfunkbeitrag" . Die monatlich 17,98 Euro bleiben unverändert. Zahlen muss sie dann aber jeder Haushalt - auch wenn er gar kein Radio oder Fernsehgerät besitzt. Abtauchen geht nicht.

Per Datenabgleich mit den Einwohnermeldeämtern werden die etwa 40 Millionen Haushalte praktisch zum offenen Buch. Nicht Registrierte dürften so auffliegen . Manche Bürger müssen bald sogar doppelt zahlen. Viele können aber auch sparen, wenn sie sich bis zum Jahresende kümmern. Auf Firmen kommt ebenfalls Neues zu.

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    Seite 8: Warum gibt es Kritik?

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Kommentare
21.12.2012
16:41
Neue GEZ-Gebühr bedeutet harte Zeiten für Schwarzseher und Kleingärtner
von Nachhaker | #55

Und schließlich sei darauf verwiesen, dass Fernsehen heute faktisch nur noch von bildungsfernen Schichten, Alten und Kranken konsumiert wird.

Alle anderen sehen sich bei Gelegenheit mal ein Video aus der Mediathek an.

Die Zeiten sind einfach mal vorbei, wo die Leute den Tagesablauf dem Fernsehprogramm unterordnen.

Dieses Medium ist einfach nicht mehr zeitgemäß.


Auch ist es nicht einleuchtend, dass ARD und ZDF immer teurer werden, obwohl die Studiotechnik immer billiger, strom- und raumsparender wird.

21.12.2012
16:36
Neue GEZ-Gebühr bedeutet harte Zeiten für Schwarzseher und Kleingärtner
von Nachhaker | #54

Ich würde vorschlagen, den GEZ-Bereich völlig neu zu strukturieren.

a) Die Dritten Programme als Organe (Sprachrohre) der Landesregierungen von den Landeshaushalten zu finanzieren und nicht mehr aus GEZ-Gebühren.

b) Den Ausbau des ZDF zu einem Verkündungsorgan der Bundesregierung weiter focieren und die Finanzierung aus dem Bundeshaushalt zu betreiben und ebenfalls nicht mehr aus GEZ-Gebühren.

c) Das Programm das Erste zu einem reinen Dokumentarfilm und Informationskanal umbauen, auf dem dann Verbraucherschutzsendungen, Politmagazine wie Monitor, Report und Frontal (bisher ZDF) sowie Bildungsfernsehen konzentriert wird. Dabei ist die Journalistische Unabhängigkeit durch reine Gebührenfinanzierung sicher zu stellen.

Bundesliga, Boxen, Formel 1 und so weiter sollten nicht mehr über das GEZ-Fernsehen finanziert werden.

d) alle weiteren Programme sind aus den GEZ-Sendern auszugliedern, zu privatisieren oder vom Markt zu nehmen.

21.12.2012
16:23
Neue GEZ-Gebühr bedeutet harte Zeiten für Schwarzseher und Kleingärtner
von Nachhaker | #53

Toll, welche Möglichkeiten es heute gibt, ohne viel Arbeit auf Kosten der Allgemeinheit sich ein dramatisch überzogenes Einkommen zu sichern.

Man kann jetzt sogar von Singlehaushalten ohne TV TV-Gebühren verlangen - und zwar pro Person das Doppelte dessen was die steueralimentierten Pärchen zahlen.

Da freut man sich doch.

Vielleicht sollte man eine Spendenaktion starten und mal mit der Tafel die Versorgung des GEZ-Rundfunks absichern.

01.12.2012
10:26
Die Urheber haben die Obdachlosen vergessen:
von vantast | #52

manche von ihnen haben ein kleines Transistorradio und werden trotzdem nicht erfaßt. Das ist ein geldwerter Vorteil, der uns Mietern,Eigentümern, vorenthalten wird.

29.11.2012
23:31
Tendenziöse Berichterstattung
von schauschlau | #51

Ich verstehe nicht, mit welchem triumphalen Unterton die WAZ diese Zwangssteuer begleitet. Berechtigte Kritik wird in einem Satz am Schluss abgetan, direkt auf die sonstigen Profiteure der Regelung weiterverweisen.

Ich habe keinen Fernseher und nutze auch online keine ÖR-Medien. Sollen sie doch den Kram im Web verschlüsseln, dass macht jeder private Sender auch!

Darf ich künftig auch Beiträge von allen Internetnutzern eintreiben, wenn ich die Urlaubsfotos auf meiner Homepage als kostenpflichtig deklariere? Und da ja jeder rein theoretisch auf meine Seite surfen könnte, müssen alle latzen?

Eine unglaubliche Frechheit! Ein Armutszeugnis für die Richter, die diese offensichtliche Absurdität durchgewunken haben!

29.11.2012
19:31
Neue GEZ-Gebühr bedeutet harte Zeiten für Schwarzseher und Kleingärtner
von Karlot | #50

@bb

Ganz besonders dreist: die Privaten, da zahlt man, ohne es zu merken.
Und viel mehr als nur 17,98, wie man jetzt herausfand.

28.11.2012
15:30
Kurt Becks "Gebühren"-Hinterlassenschaft ist verfassungswidrig
von gman | #49

Information und Bildung ist Grundbedarf und ist aus dem Staatssäckel zu finanzieren. Das ist eine grundrechtswidrige Zwangsabgabe mit dem Charakter einer verkappten Steuer für Wohnungsbesitzer. Jedes Zimmerchen, Gartenhaus oder ausgebaute Hundehütte wird zur Geldquelle für die verschwenderischen öffentlichen Anstalten. Sparen ist ein Fremdwort. Wir haben viel zuviele Anstalten und Programme.

Eine Gebühr ist das schon mal gar nicht, es fehlt da schon die Gegenleistung. Maut wird nur fällig bei Nutzung. Steuern zahlt man auch so. Wenn das vor Gericht durchgeht und nicht als verfassungswidrig festggestellt wird, können wir unser GG bald völlig in die Tonne treten. Griechenland, Zwangsenteignung, "Energiewende",Abgaben- und Steuerchaos usw. usf.. Geht das mit Deutschalnd so weiter? Achtung, wir stehen schon am Abgrund!

27.11.2012
14:48
Neue GEZ-Gebühr bedeutet harte Zeiten für Schwarzseher und Kleingärtner
von Freespacer | #48

@derwesten-Moderator:

Ich kann auf Folge-Kommentare unter "weitere Kommentare und Antworten anzeigen" nicht mehr antworten. Das scheint ein Bug in der Kommentarfunktion zu sein.

3 Antworten
Neue GEZ-Gebühr bedeutet harte Zeiten für Schwarzseher und Kleingärtner
von miriam.lessmann | #48-1

Hallo Freespacer,

ich habe das grade hier im Artikel ausprobiert und konnte kommentieren. Bitte versuchen Sie es noch einmal. Falls es nicht funktioniert melden Sie sich bitte noch einmal.

Miriam Lessmann
Community Management

Neue GEZ-Gebühr bedeutet harte Zeiten für Schwarzseher und Kleingärtner
von Codemancer | #48-2

Ich habe genau das gleiche Problem, schon länger. Ich benutze den Google Chrome.

Neue GEZ-Gebühr bedeutet harte Zeiten für Schwarzseher und Kleingärtner
von Freespacer | #48-3

@miriam.lessmann:

Ich verwende Chromium (ein Open-Source-Ableger von Google Chrome).

27.11.2012
10:58
Neue GEZ-Gebühr bedeutet harte Zeiten für Schwarzseher und Kleingärtner
von noergler2012 | #47

Noch schlimmer kommt es für Fernsehverweigerer, bisher mußten die nur Ihr Radio, falls sie sowas hatten, anmelden. Jetzt bezahlen wirklichalle die überhöhten Gagen von Gottschalk und anderen TV-Relikten. Zusätzlich kann man ja diesen Apparat noch etwas aufblähen. Aus GEZ-Spitzeln werden jetzt Geheimagenten auf der Suche nach nicht angemeldeten Unterkünften. Mit entsprechender Bezahlung natürlich. Um doppelt geforderte Gebühren kümmert sich die GEZ natürlich nicht. Obwohl sie ja einen Datenbestand wie die Stasi hat. Das obliegt dann wieder den Bürgern.
Wenn ich von diesem Verein höre bekomme ich einen Brechreiz.

27.11.2012
10:02
Eine Steuer, keine Gebühr
von karmey | #46

Das von der GEZ von den Bürgern auch unter Zwangsandrohung beigetriebene Geld für den aufgeblähten öffentlichen Rundfunk in Deutschland mit seinen riesigen Verwaltungsapparaten und hohen Gehältern der in diesen Apparaten Innesitzenden ist keine Gebühr, sondern eine STEUER. Eine Gebühr wird gezahlt für eine bezogene Leistung, als Entgelt. Eine Steuer muss jeder bezahlen, auch wenn diese Leistung weder gewünscht noch genutzt wird. Diese Vertuschung sollte beendet werden und das Kind beim Namen genannt werden: Rundfunksteuer.

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