"Nele in Berlin" - Familienkomödie mit Uwe Ochsenknecht

Nele (Cornelia Gröschel, re.) will nicht die heimatliche Apotheke von Papa (August Zirner) in Bad Homburg übernehmen. Auch Mama (Katharina Müller-Elmau) zieht es nach Berlin.
Nele (Cornelia Gröschel, re.) will nicht die heimatliche Apotheke von Papa (August Zirner) in Bad Homburg übernehmen. Auch Mama (Katharina Müller-Elmau) zieht es nach Berlin.
Foto: Pola Sieverding/ZDF
In Berlin, so die kühne These des Films, ist manches möglich, das anderswo undenkbar scheint. So auch in "Nele in Berlin", eine Film aus der ZDF-Reihe "Herzkino". Mit dabei ist Uwe Ochsenknecht.

Berlin.. Nele (Cornelia Gröschel) ist zum Pharmazie-Studium hergezogen, aber mittlerweile längst exmatrikuliert und auf der Suche nach ihrer wahren beruflichen Bestimmung. Dumm nur, dass sie ihren Eltern den Studium-Abbruch noch nicht gestanden hat.

Vater Hans-Peter (August Zirner) verlässt sich darauf, dass die 23-Jährige einmal seine Apotheke daheim in Bad Homburg übernehmen wird. Und dann ist da noch Mutter Franziska (Katharina Müller-Elmau), die sich - ebenfalls ohne das Wissen ihres Mannes - um eine Stelle als Kuratorin in Berlin bewirbt. Dabei trifft sie auf den Kunstmäzen Gasten (Uwe Ochsenknecht), der ihr Leben noch mehr auf den Kopf stellt.

Das ist der Stoff, aus dem die TV-Komödie "Nele in Berlin" an diesem Sonntag im ZDF besteht. In einer der Hauptrollen ist Uwe Ochsenknecht (59), selbst vierfacher Vater und Wahl-Berliner, aktiv.

"Macht das, auf das ihr Bock habt"

"Ich finde, der Mensch macht sich immer selbst so einen Stress mit der ganzen Geldverdienerei und den Berufen", sagte Ochsenknecht, zur Zeit für Sat.1 als Fußballmanager Udo Honig in einer Sportsatire vor der Kamera, in einem Gespräch mit der Deutschen-Presseagentur (dpa) in München.

"Man soll auf seinen Bauch hören und das machen, was einem am meisten Spaß macht. Und der Rest wird dann schon ganz gut laufen, da muss man mal ein bisschen Vertrauen haben." Seinen Kindern rate er: "Macht das, auf das ihr Bock habt. Es verhungert keiner mehr so schnell heute in Deutschland. Man kommt schon irgendwie durch." (dpa)

Sonntag, 1. März, 20.15 Uhr, ZDF