Nach nur zwei Ausgaben: Die „Stadlshow“ wird eingestampft

Francine Jordi und Alexander Mazza sollten das jüngere Publikum begeistern. Vergebens.
Francine Jordi und Alexander Mazza sollten das jüngere Publikum begeistern. Vergebens.
Foto: dpa
Was wir bereits wissen
1981 wurde der „Musikantenstadl“ ins Leben gerufen. Nach einer Verjüngungskur konnte sich bei der „Stadlshow“ kein Erfolg einstellen.

München.. Das ist das Ende – die „Stadlshow“ wird abgesetzt. Darauf einigten sich die Partnersender aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das teilte der Bayerische Rundfunk am Dienstag mit. Vor der Entscheidung habe es eine eingehende Analyse der Sendungen im September und an Silvester gegeben. Eine Silvesterausgabe soll es jedoch auch 2016 und 2017 geben.

Die „Stadlshow“, die früher „Musikantenstadl“ hieß, war zuletzt von den Partnersendern grundlegend überarbeitet worden. Ziel war es, ein jüngeres Publikum zu erreichen. Doch die von Francine Jordi und Alexander Mazza moderierte Neuauflage im September floppte. Nur rund 2,5 Millionen Zuschauer schalteten ein. Auch zu Silvester blieben die Quoten mit 2,8 Millionen Zuschauern mau.

Früher gehörte der 1981 in Österreich von Karl Moik gegründete „Musikantenstadl“ auch in Deutschland zu den erfolgreichsten TV-Formaten. Andy Borg, der die Moderation 2006 übernahm und im vergangenen Jahr abgeben musste, erreichte trotz zunehmenden Konkurrenzdrucks immer noch gute Einschaltquoten. (dpa)