Melissa aus Bochum verzaubert die „X Factor“-Jury
26.08.2012 | 09:42 Uhr 2012-08-26T09:42:52+0200
Bochum. Die Castingshow X Factor ist zurück. Hier regieren nicht die Casting-Freaks, es geht nicht um scheußliche Stimmen und Familientragödien. Es zählen gute Stimmen. Eine davon hat Melissa Heiduk aus Bochum. Von der ihre Konkurrentinnen erst dachten, sie wäre ein Mann.
Hinter der „X Factor“-Bühne tuscheln Kandidatinnen. „Das ist doch keine Frau. Ist das ein Mann? Oder die Unscheinbare mit Brille?“ Es ist die Unscheinbare mit Brille, Melissa Heiduk (22) aus Bochum,die mit ihrer kraftvollen und tiefen Stimme ihre Konkurrentinnen überrascht. Nicht nur die.
Vier Mal Lob von der Jury. Mehr geht nicht. Die Jury mag Melissa, nur nicht ihren „Schlabber-Pulli, als würde sie zum Einkaufen gehen“. „Klamotten sind austauschbar, die Stimme nicht“, kontert die Bochumerin.
Melissa Heiduk trat mit X-Factor-Siegerin Edita Abdieski auf
Mit der Ballade „Breathe Easy“ der britischen Boyband Blue hat es die Bochumerin in die nächste Runde der Castingshow „X Factor“ geschafft. Eine Ausbildung zur Augenoptikerin schmiss sie hin. Sie arbeitet jetzt als Aushilfe im Optikerladen ihres Vaters. Erfahrungen sammelte Melissa Heiduk bei Karaoke-Shows im Ruhrgebiet, etwa bei „Lyssa’s Karaoke“ im „Kult“ in Bochum .
Sie hatte gemeinsame Auftritte mit Profi-Sängern: Sie trat im April in Solingen mit der Gewinnerin der ersten „X Factor“-Staffel Edita Abdieski und dem „The Voice of Germany “-Teilnehmer Charles Simmons auf. Bei Facebook hat sich der TV-Auftritt noch nicht in „Gefällt mir“-Klicks ausgezahlt. Vor der Sendung hatte sie 220 Fans, unmittelbar nach der Sendung 325 Fans.
Jury aus Sarah Connor, H.P. Baxxter, Sandra Nasic and Moses Pelham
Damit eine Castingshow unterhält, muss die Jury peppig zusammengestellt sein. Bei „X Factor 2012“ richten über die Kandidaten diesmal: erstens Sarah Connor . Sie hat Staffel eins und zwei der Vox-Castingshow überlebt, ist jetzt brünett und bekannt durch eine „Traumhochzeit“ mit Marc Terenzi, eine mutige Interpretation der deutschen Nationalhymne und ein durchsichtiges Kleid bei „Wetten, dass..?“.
Neben ihr sitzt erstmals H.P. Baxxter. H.P. steht für Hans-Peter. Er ist die Stimme von „Scooter“ („Hyper, Hyper“, „Move Your Ass!“, „How Much Is The Fish?”). Neu dabei ist auch Sandra Nasic. Sie ist Frontfrau der in Göttingen gegründeten Rockband „Guano Apes” .
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Au weia, wer durfte denn hier seiner "peppigen" Schreibwut freien Lauf lassen? Werner Schulze-Erdel war ähnlich peinlich wie X Factor und dieses Geschreibsel.