MDR und SWR setzen Aufklärungs-Reihe "Make Love" fort

Die Sexual- und Paartherapeutin Ann-Marlene Henning pflegt in "Make Love" einen unverkrampften Umgang mit dem Thema Sex.
Die Sexual- und Paartherapeutin Ann-Marlene Henning pflegt in "Make Love" einen unverkrampften Umgang mit dem Thema Sex.
Foto: dpa
Was wir bereits wissen
Das TV-Format "Make Love" soll kein One-Night-Stand bleiben und in einer zweiten Staffel über Sex aufklären. Aufgrund der großen Resonanz beim Publikum planen MDR und SWR eine Fortsetzung der Reihe. Neben guten Einschaltquoten im Fernsehen ist "Make Love" auf Online-Plattformen sehr gefragt.

Berlin.. Nach dem Erfolg der Aufklärungsreihe "Make Love" wollen MDR und SWR die Zuschauer mit einer zweiten Staffel beglücken. "Wir sitzen gerade mit unseren Partnern vom SWR und dem Produzenten sehr intensiv zusammen und überlegen, welche Themen wir in der neuen Staffel setzen wollen", sagte MDR-Unterhaltungschef Peter Dreckmann der Zeitung "Der Tagesspiegel" vom Mittwoch.

"Der Erfolg war riesig und die Resonanz durchweg positiv. Nicht zuletzt dank dieser Resonanz wissen wir, dass es nach wie vor sehr großen Bedarf an gut und seriös gemachter Aufklärung gibt. Man lernt eben nie aus... auch nicht beim Sex."

Großer Erfolg auf Online-Plattformen

Es solle unverkrampft weitergehen, kündigte Dreckmann an. "Der unverklemmte, seriöse und ehrliche Umgang mit dem Thema Sex hat dieses Format so erfolgreich gemacht. Das ist natürlich das Verdienst von Ann-Marlene Henning, die so herrlich unverkrampft mit dem Thema umgeht."

Den Auftakt hatten im November im MDR 1,05 Millionen Zuschauer verfolgt, ein Spitzenwert für einen Regionalsender. Weitere 0,80 Millionen schalteten kurz darauf die Ausstrahlung im SWR ein. Die Einzelvideos des Webspecials und die gesamten Folgen in den Mediatheken wurden allein in den ersten Wochen mehr als 3,5 Millionen Mal abgerufen. (dpa)